
Interview vom 9. Juni 2026
Wer in diesem Sommer ein Konzert von Calum Scott besucht hat, kam an ihr kaum vorbei: Lusaint eröffnete sämtliche Termine der Europa-Tournee des britischen Sängers - so auch am 9. Juni 2026 in der Frankfurter Jahrhunderthalle. Kurz vor ihrem Auftritt nahm sich die aus Manchester stammende Singer-Songwriterin Zeit für ein Gespräch mit unserer Kollegin Mandy. Lusaint, mit bürgerlichem Namen Lucy Hopkins, machte erstmals 2019 auf sich aufmerksam, als ihre Interpretation von En Vogues "Don't Let Go" in Großbritannien sämtliche Shazam-Rekorde brach. Spätestens mit ihrer gefühlvollen Version des Chris-Isaak-Klassikers "Wicked Game", die millionenfach gestreamt wurde, etablierte sie sich als vielversprechende Stimme zwischen Soul, Jazz und Pop. Mit ihrer 2022 erschienenen EP "Self Sabotage" bewies sie zudem, dass sie auch als Songwriterin ihren ganz eigenen musikalischen Weg geht. Im Interview spricht Lusaint über die Europa-Tournee mit Calum Scott, ihre musikalischen Wurzeln und ihre eigenen Songs.
Wenn du deine aktuelle Stimmung mit einer Songzeile beschreiben müsstest, welche wäre das und warum?
"Sweet dreams till sunbeams find you", Es ist nostalgisch, sanft und erlaubt dir, im Moment langsamer zu werden.
Gehen wir zurück zu deinen Anfängen: Wann hast du gemerkt, dass Musik mehr als nur ein Hobby ist und dass du sie professionell verfolgen möchtest?
Ich wusste schon immer, dass Musik das ist, was ich liebe. Als Kind habe ich ständig Schallplatten gehört und Songs geschrieben, aber ich war mir nicht sicher, wie man tatsächlich eine Karriere in der Musikbranche aufbaut. Ich glaube, mir wurde klar, dass ich sie professionell verfolgen wollte, als ich anfing, Coverversionen online zu stellen. Ich arbeitete in Teilzeit, sang am Wochenende in Bars und verbrachte jede freie Minute damit, besser zu werden. Die Covers waren mein Einstieg. Als eines davon schließlich viral ging, öffnete es mir die Tür dazu, eigene Musik zu schreiben und zu veröffentlichen. Aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits entschieden, dass Karriere als Sängerin zu machen der einzige Weg ist, den ich gehen wollte.
Wenn du auf deinen bisherigen Weg zurückblickst, was war die wichtigste Lektion, die du als Künstler gelernt hast?
Man kann keine Karriere aufbauen, wenn man versucht, zu dem zu werden, was alle anderen wollen. Erst wenn man sich noch mehr auf das einlässt, was man ohnehin schon ist, ergibt alles Sinn.
Du hast sowohl eigene Songs als auch Covers veröffentlicht. Welcher Song bedeutet dir am meisten und was hat dich dazu inspiriert?
Ich denke, die Veröffentlichung meiner ersten Single war ein großer Moment für mich. "Dark Horse". Sie stand für viele Ängste, die ich hatte, als ich mich auf einen Musikstil einließ, der sich für mich so richtig anfühlte, während ich gleichzeitig unsicher war, wie er aufgenommen werden würde.
Wenn du Songs zum Covern auswählst, wann und wie merkst du, "Ich kann diesen Song zu meinem eigenen machen"? Nehmen wir zum Beispiel "Wicked Game" (im Original von Chris Isaak)?
Ich finde, es ist etwas ganz Besonderes, einen Song, den man covert, zu seinem eigenen zu machen. Ich liebe es, einen Song auf Emotionen aufzubauen, und "Wicked Game" bringt einen wirklich dazu, auf den Text zu hören und zu erkennen, wie herzzerreißend der Song tatsächlich ist.
Du hattest die Möglichkeit, Calum Scott auf Tour zu begleiten. Wie war diese Erfahrung und was hast du daraus mitgenommen, vor seinem Publikum aufzutreten?
Es war eine unglaubliche Erfahrung. Jeden Abend vor Tausenden von Menschen in Arenen in ganz Europa zu spielen, war ein ganz besonderer Moment für mich.
Du bist dabei auch in Deutschland aufgetreten. Wie würdest du das deutsche Publikum beschreiben und gibt es eine Stadt oder ein Publikum, das dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
Ich liebe das Publikum in Deutschland. Immer so unterstützend und mitreißend! Meine letzte Show der Tour in Berlin war ein Favorit, an den ich mich immer erinnern werde.
Wenn du mit einem deutschen Künstler zusammenarbeiten könntest, wer wäre das und warum?
Ich liebe die Stimme von Michael Schulte. Sehr gefühlvoll und emotional!
Kannst du uns ein wenig darüber erzählen, was als nächstes für dich ansteht? Gibt es kommende Projekte, neue Musik, Touren oder spannende Pläne, die du bereits mit uns teilen kannst?
Ich werde im Oktober auf Tour durch Frankreich gehen. Außerdem werde ich im September auf einem Festival in Deutschland auftreten, das ich bald ankündigen werde. Ich freue mich außerdem sehr darauf, weiter Songs zu schreiben und neue Klänge zu entdecken.
Wenn du nach vorne blickst: Wohin soll dich deine Musik in den nächsten fünf Jahren führen und welchen Traum möchtest du dir als Künstler noch erfüllen?
Ich würde gerne weiterhin Musik machen, Alben veröffentlichen, in ganz Europa auftreten und eines Tages beim Glastonbury spielen!
Wenn du deine aktuelle Stimmung mit einer Songzeile beschreiben müsstest, welche wäre das und warum?
"Sweet dreams till sunbeams find you", Es ist nostalgisch, sanft und erlaubt dir, im Moment langsamer zu werden.
Gehen wir zurück zu deinen Anfängen: Wann hast du gemerkt, dass Musik mehr als nur ein Hobby ist und dass du sie professionell verfolgen möchtest?
Ich wusste schon immer, dass Musik das ist, was ich liebe. Als Kind habe ich ständig Schallplatten gehört und Songs geschrieben, aber ich war mir nicht sicher, wie man tatsächlich eine Karriere in der Musikbranche aufbaut. Ich glaube, mir wurde klar, dass ich sie professionell verfolgen wollte, als ich anfing, Coverversionen online zu stellen. Ich arbeitete in Teilzeit, sang am Wochenende in Bars und verbrachte jede freie Minute damit, besser zu werden. Die Covers waren mein Einstieg. Als eines davon schließlich viral ging, öffnete es mir die Tür dazu, eigene Musik zu schreiben und zu veröffentlichen. Aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits entschieden, dass Karriere als Sängerin zu machen der einzige Weg ist, den ich gehen wollte.
Wenn du auf deinen bisherigen Weg zurückblickst, was war die wichtigste Lektion, die du als Künstler gelernt hast?
Man kann keine Karriere aufbauen, wenn man versucht, zu dem zu werden, was alle anderen wollen. Erst wenn man sich noch mehr auf das einlässt, was man ohnehin schon ist, ergibt alles Sinn.
Du hast sowohl eigene Songs als auch Covers veröffentlicht. Welcher Song bedeutet dir am meisten und was hat dich dazu inspiriert?
Ich denke, die Veröffentlichung meiner ersten Single war ein großer Moment für mich. "Dark Horse". Sie stand für viele Ängste, die ich hatte, als ich mich auf einen Musikstil einließ, der sich für mich so richtig anfühlte, während ich gleichzeitig unsicher war, wie er aufgenommen werden würde.

Wenn du Songs zum Covern auswählst, wann und wie merkst du, "Ich kann diesen Song zu meinem eigenen machen"? Nehmen wir zum Beispiel "Wicked Game" (im Original von Chris Isaak)?
Ich finde, es ist etwas ganz Besonderes, einen Song, den man covert, zu seinem eigenen zu machen. Ich liebe es, einen Song auf Emotionen aufzubauen, und "Wicked Game" bringt einen wirklich dazu, auf den Text zu hören und zu erkennen, wie herzzerreißend der Song tatsächlich ist.
Du hattest die Möglichkeit, Calum Scott auf Tour zu begleiten. Wie war diese Erfahrung und was hast du daraus mitgenommen, vor seinem Publikum aufzutreten?
Es war eine unglaubliche Erfahrung. Jeden Abend vor Tausenden von Menschen in Arenen in ganz Europa zu spielen, war ein ganz besonderer Moment für mich.
Du bist dabei auch in Deutschland aufgetreten. Wie würdest du das deutsche Publikum beschreiben und gibt es eine Stadt oder ein Publikum, das dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
Ich liebe das Publikum in Deutschland. Immer so unterstützend und mitreißend! Meine letzte Show der Tour in Berlin war ein Favorit, an den ich mich immer erinnern werde.
Wenn du mit einem deutschen Künstler zusammenarbeiten könntest, wer wäre das und warum?
Ich liebe die Stimme von Michael Schulte. Sehr gefühlvoll und emotional!
Kannst du uns ein wenig darüber erzählen, was als nächstes für dich ansteht? Gibt es kommende Projekte, neue Musik, Touren oder spannende Pläne, die du bereits mit uns teilen kannst?
Ich werde im Oktober auf Tour durch Frankreich gehen. Außerdem werde ich im September auf einem Festival in Deutschland auftreten, das ich bald ankündigen werde. Ich freue mich außerdem sehr darauf, weiter Songs zu schreiben und neue Klänge zu entdecken.
Wenn du nach vorne blickst: Wohin soll dich deine Musik in den nächsten fünf Jahren führen und welchen Traum möchtest du dir als Künstler noch erfüllen?
Ich würde gerne weiterhin Musik machen, Alben veröffentlichen, in ganz Europa auftreten und eines Tages beim Glastonbury spielen!
Interview: Mandy Dutsch
Bearbeitung: Christian Reder
Fotos: Robert Davies (Perfect Havoc)
Bearbeitung: Christian Reder
Fotos: Robert Davies (Perfect Havoc)

