© Deutsche Mugge (2007 - 2026)
000 0 20260616 1195468521
 
Ein Bericht mit Fotos von Mandy Dutsch



Am 9. Juni machte Calum Scott mit seiner aktuellen "The Avenoir Tour" Halt in der Frankfurter Festhalle und bescherte seinen Fans einen Abend voller Emotionen, großer Stimmen und unvergesslicher Momente. Bereits lange vor dem eigentlichen Konzert herrschte Vorfreude in der ausverkauften Halle, die sich im Laufe des Abends in Begeisterung verwandelte.

Den Auftakt machte um 19 Uhr Joelisa Servah André. Die Sängerin, die vielen noch aus "The Voice of Germany" bekannt sein dürfte, schaffte es damals im Team von Calum Scott bis ins Halbfinale der Comeback Stage. Mit ihrer warmen Stimme und ihrer sympathischen Ausstrahlung gelang es ihr sofort, das Publikum auf ihre Seite zu ziehen. Besonders ihre Interpretationen von Sam Smiths "I'm Not The Only One" sowie Amy Winehouses Klassiker "Back To Black" sorgten für viel Applaus.

Gegen 19:50 Uhr betrat Luisant die Bühne. Gemeinsam mit Gitarrist Bjorn Woodhall präsentierte sie ein gefühlvolles Set, darunter ihr bekannteste Cover von "Wicked Game". Zudem präsentierte sie ihre eigene Single "Remember Me". Ihre ruhige Art und die intensive Atmosphäre bildeten den perfekten Übergang zum Hauptact des Abends.


001 1 20260616 1765773070



Um 21:00 Uhr wurde es dann ganz leise in der Festhalle. Calum eröffnete sein Konzert mit dem Instrumental Titelsong "Avenoir", welches der Erste Titel von seinem gleichnamigen Album ist. Nach diesem epischen Intro, kam Calum Scott in glitzernd schwarzem Anzug auf die Bühne und begann den Abend mit seinem Song "God knows" und brachte somit Stimmung in die Festhalle. Das Publikum stand auf, klatschte und sang mit.

Mit den darauffolgenden Songs wie "Roots", "At Your Worst" und "What I Miss Most" nahm Scott seine Fans mit auf eine emotionale Reise durch sein musikalisches Schaffen. Besonders bei "Rhythm Inside" war zu spüren, wie eng die Verbindung zwischen Künstler und Publikum ist: Die gesamte Halle sang jede Zeile mit. Einer der bewegendsten Momente des Abends folgte wenig später in der sogenannten "Crying Corner". Vor einem weißen Vorhang, begleitet von einem Cellisten und umgeben von hunderten leuchtenden Kerzen, richtete Calum eine persönliche Botschaft an seine Fans. Die intime Atmosphäre machte Songs wie "No Matter What", "Gone" und "Mad" noch emotionaler. Viele Besucher hatten dabei sichtbar Tränen in den Augen.

Doch der Abend bot nicht nur ruhige Momente. Mit seiner Version von Whitney Houstons "I Wanna Dance With Somebody" verwandelte Calum Scott die Festhalle kurzerhand in eine riesige Tanzfläche. Auch "Peripheral Vision" wurden vom Publikum begeistert gefeiert. Nach diesem Lied folgte sein bekanntes Lied "Stay" mit der deutschen Sängerin Leony. Diese durfte die Festhalle an dem Abend als Special Guest begrüßen, die Leute sangen und klatschten im Takt mit. Für eine Überraschung sorgte der Sänger, als er anschließend während eines Medleys aus "Rain in Ibiza" und "Get Lucky" durch die Zuschauermenge lief und so für noch mehr Nähe zu seinen Fans sorgte. Die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt, als die ersten Töne von "Numb" (Original: Linkin Park) und er dies in direkter Verbindung mit dem Stück "Where Are You Now" (Original: Lost Frequencies ft. Calum Scott) präsentierte. Dieses unerwartete Cover-Medley brachte die gesamte Halle zum Ausrasten und mitfeiern.

Spätestens bei "Whistle" und "One More Drink" war die Party endgültig in vollem Gange. Dennoch verlor das Konzert nie seine emotionale Tiefe. Mit "Biblical" und dem gefühlvollen "Die For You", begleitet von einer glitzernden Discokugel, welche die gesamte Frankfurter Festhalle erleuchtete, schuf Calum Scott erneut magische Augenblicke. Auch für mich persönlich ein sehr emotionaler Moment, was noch einmal mehr gezeigt hat, wie sehr Calum die Leute mit seinen Werken beeindruckt und mit in den Bann zieht auf seiner persönlichen Reise. Auch "Lighthouse" wurde vom Publikum lautstark mitgesungen, bevor mit "You Are The Reason" einer der größten Hits auf der Setlist stand. Als zum Finale Konfetti durch die Halle flog, war die Gänsehaut perfekt.


002 2 20260616 1626119139



Den krönenden Abschluss bildete schließlich "Dancing On My Own", jener Song, der Calum Scott einst weltweit bekannt machte. Schon bei den ersten Tönen brach in der Festhalle begeisterter Jubel aus. Viele Fans hatten genau auf diesen Moment gewartet. Die Stimmung war unverwechselbar, die gesamte Halle sang jede Zeile mit und verwandelte den letzten Song des Abends in einen emotionalen Höhepunkt. Nach fast zwei Stunden voller großer Gefühle, ehrlicher Geschichten und mitreißender Musik verabschiedete sich Calum Scott um 22:45 Uhr von seinem Frankfurter Publikum. Zurück blieb eine Festhalle voller glücklicher Gesichter und das Gefühl, einen ganz besonderen Konzertabend erlebt zu haben.






Fotostrecke:
 




Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.