
Wittenberg | Phönix Theaterwelt | 14. März 2026
Ein Bericht von Patrick Heise mit Fotos von Patrick Heise und Torsten Hansen
Während des Lockdowns zu Corona-Zeiten kreierten die Zöllner den „Zöllner-Rockdown“. Das waren einstündige, selbst produzierte Sendungen, die über Facebook und YouTube abrufbar waren. Zu einer dieser Sendungen luden sie auch Manuel Schmid, den genialen Sänger und Keyboarder der Stern-Combo Meißen, ein. Und diese Begegnung unter dem Namen "Der letzte Ostrocker" wurde schließlich zum Ausgangspunkt der "Schönsten Balladen aus dem Land vor unserer Zeit ", einem seit 2024 laufenden Konzertprogramm, deren Mitschnitte mittlerweile auch auf 2 CDs bzw. 4 (!) Langspielplatten veröffentlicht wurden. Wie gut das Zusammenspiel zwischen Dirk Zöllner und Manuel Schmid funktioniert, konnte ich 2022 zu Dirks Geburtstag im Machandeltal schon erleben, als sie zusammen mit der fantastischen Geigerin Maike Virk und André Gensicke zwei tolle Spontankonzerte gaben.

Nun hatte ich am Samstag, den 14. März, endlich mal die Gelegenheit, das Balladenprogramm in der ausverkauften Phönix Theaterwelt Wittenberg live zu erleben. Manuel Schmid am Cajon und als Sänger und Keyboarder, Dirk Zöllner als Sänger und Gitarrist, André Gensicke am Keyboard, Marek Arnold an den Saxophonen und – als Gast - Tobias Hillig an der E-Gitarre boten dabei eine sehr gelungene Auswahl von Ostrocktiteln, die durch die Reduzierung auf das Wesentliche mittels zwei toller Stimmen und eben erwähnten Instrumentarium eher dezenter als opulent arrangiert ihre volle Schönheit entfalten konnten.
Mit der "Sommernacht", das im Original von der Gruppe LIFT stammt, begann ein wunderschönes Konzert. André und Marek betraten die Bühne, während Dirk und Manuel über die Seitenaufgänge herein kamen und das Lied a cappella im Duett sangen. Mit "Nach Süden" und "Am Abend mancher Tage" wurde dann an die tragische Geschichte von LIFT und den schweren Unfall der Band, bei dem zwei Musiker in Polen bei der Rückreise von einem Konzert tödlich verunglückten, erinnert und beim Song "Tagesreise", das von der Horst Krüger Band bekannt gemacht wurde, kam dann auch Tobias Hillig als Gitarrist dazu.

Mit Titeln wie "Guten Tag" von Veronika Fischer und "In uralter Zeit" wurde an Franz Bartzsch erinnert und Manuel erzählte sehr amüsant, wie er von der Crew zum „Bartzschianer“ gemacht wurde. Überhaupt funktionierte das Zusammenspiel der Musiker perfekt und man merkte, mit wie viel Spaß und Hingabe sie sich diesem Projekt widmen.
Weitere Titel in ihrem Programm kamen z. B. von Holger Biege („Will alles wagen), von KARAT ("Abendstimmung"), von Manfred Krug ("Als ich dich sah"), von RENFT ("Als ich wie ein Vogel war") und zur Erinnerung an Stephan Trepte das Lied "Mein Herz soll ein Wasser sein". Sehr ergreifend war auch "Asyl im Paradies" von SILLY. Mit dem "Lied aus dem Land vor unserer Zeit" und dem "Blauen Lied" wurden auch zwei nagelneue Stücke gespielt, die Scholle, Manuel, Marek und André eigens für ihr Programm geschrieben und im Studio produziert haben. Mein persönlicher Favorit war "Heute bin ich allein", das im Original von Reinhard Lakomy stammt. Das Lied wurde mit so viel Charme, Witz und Esprit gespielt, dass es das Publikum nicht mehr auf den Sitzen hielt. Und überhaupt war das Publikum sichtlich begeistert von diesem tollen Programm und sehr erfreut über die Ankündigung, dass es im nächsten Jahr weitere Konzerte gibt. und sehr ergreifend war auch "Asyl im Paradies" von SILLY.
Weitere Titel in ihrem Programm kamen z. B. von Holger Biege („Will alles wagen), von KARAT ("Abendstimmung"), von Manfred Krug ("Als ich dich sah"), von RENFT ("Als ich wie ein Vogel war") und zur Erinnerung an Stephan Trepte das Lied "Mein Herz soll ein Wasser sein". Sehr ergreifend war auch "Asyl im Paradies" von SILLY. Mit dem "Lied aus dem Land vor unserer Zeit" und dem "Blauen Lied" wurden auch zwei nagelneue Stücke gespielt, die Scholle, Manuel, Marek und André eigens für ihr Programm geschrieben und im Studio produziert haben. Mein persönlicher Favorit war "Heute bin ich allein", das im Original von Reinhard Lakomy stammt. Das Lied wurde mit so viel Charme, Witz und Esprit gespielt, dass es das Publikum nicht mehr auf den Sitzen hielt. Und überhaupt war das Publikum sichtlich begeistert von diesem tollen Programm und sehr erfreut über die Ankündigung, dass es im nächsten Jahr weitere Konzerte gibt. und sehr ergreifend war auch "Asyl im Paradies" von SILLY.

Mit dem Zöllner-Titel "Viel zu weit" und dem Chicorée-Klassiker "Käfer auf'm Blatt" endete dann ein wunderschönes Konzert, das sich den Besuchern noch lange im Gedächtnis einprägen wird. Erwähnen möchte ich auch die erstklassige Ton- und Lichtumsetzung durch René Niederwieser und seinen Sohn Luca. Nach dem Konzert gab es natürlich auch noch ausgiebig Gelegenheit zum Autogrammesammeln, Fotos machen und für persönliche Gespräche, und ich fuhr spät am Abend wieder glücklich und beseelt nach Hause. So beseelt, dass ich völlig in Gedanken auf der Heimfahrt noch geblitzt wurde. Aber es war nur eine geringe Überschreitung und die Aussicht auf ein qualitativ schlechtes, dafür aber überteuertes Passfoto, das sicher bald mit der Post kommen wird, konnte mir die gute Laune nicht vermiesen ...
Fotostrecke:
