ENTROPIE
Rock | Soul | Folk






Die Musiker:
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ENTROPIE waren ...

• Karla Plietsch (voc, fl)
• Reinhard Kröller (v, p, org, voc)
• Horst Kirchner (org, p)
• Klaus-Dieter Kießling (bg, voc)
• Gerhard Plitsch (g, voc)
• Wolfgang Funke (dr)







 

Die Biographie:


Bandgeschichte:
ENTROPIE ist ein griechisches Kunstwort, das soviel wie "Wendung" oder "Umkehr" bedeutet. In der Physik wird das Wort als physikalische Zustandsgröße in der Thermodynamik und der statistischen Mechanik, und im Bereich der Sozialwissenschaften gar als Bezeichnung für "Informationsmangel" verwendet. Welche Idee hinter der Verwendung des Wortes
 ENTROPIE als Bandname bei der aus Gera stammenden Kapelle um Karla Plietsch & Co. Mitte der 70er steckte, ist hier nicht bekannt.

Als Amateurformation im Jahre 1975 an den Start gegangen, nahmen die Sängerin und Flötistin Karla Plietsch, Violinist, Pianist und Sänger Reinhard Kröller, Organist und Pianist Horst Kirchner, Bassist Klaus-Dieter Kießling, Gitarrist Gerhard Plietsch und Schlagzeuger Wolfgang Funke, die sich - wie eben schon erwähnt - den Namen ENTROPIE gaben, an der III. Werkstattwoche der Jugendtanzmusik in Suhl teil. Dort gewannen sie prompt ein Diplom.003 20140915 1129397949 Kurz darauf - im Februar 1977 - trat die Gruppe beim "Fest der Jungen Talente" in Karl-Marx-Stadt auf und wurden dort mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Eine Teilnahme beim "Deutsch-Polnischen Freundschaftstreffen" in Frankfurt/Oder folgte und damit auch der erste Auftritt im Fernsehen der DDR, als die Sendung "rund" von dort berichtete. Noch im gleichen Jahr ging es zu Rundfunkproduktionen nach Berlin, wo die Lieder "Papperlapapp", "Manchmal möcht' ich Flügel haben" und "Wer spukt denn da im Hause rum?" (allesamt Kompositionen des musikalischen Leiters Reinhard Kröller) aufgenommen wurden. Am Ende des Jahres waren ENTROPIE außerdem auch teilnehmende Band bei "Rhythmus '77".

Die Gruppe arbeitete noch bis 1979 als Amateurband weiter. In den vier Jahren ihrer Existenz entstanden viele eigene Lieder, wovon allerdings nur die eben genannten drei Stücke produziert wurden. Bei Konzerten spielte ENTROPIE aber alle eigenen Songs live und das Publikum nahm sie begeistert an. Die Band löste sich 1979 auf, weil sich Bandchef Reinhard Kröller beruflich umorientierte. Aus dem Amateurmusiker Kröller wurde der Dozent Kröller an einer Musikschule in Weimar. Was aus den anderen Musikern der Band wurde, ist hier nicht bekannt.

Reinhard Kröller und seine Frau Barbara, ebenfalls eine studierte Musikerin mit Wurzeln in Eisesnach, wanderten 1996 nach Kanada aus und schlugen mit Sohn Matthias in Edmonton ihre Zelte auf. Dort betreiben sie seit einigen Jahren eine eigene Musikschule.
 
Stand: 11/2021
Autor: Christian Reder
Foto: Reinhard Kröller privat
Vielen Dank an Reinhard Kröller für die Unterstützung. Alles Gute nach Kanada!



Spuren im Internet:
• Homepage von Reinhard und Barbara Kröller und ihrer Musikschule: www.kroeller-music.com






Die Diskographie:

lp1 20140915 1399714650Titel: "Rhythmus '77"
Interpret: Diverse
Format: Sampler/Kopplung (LP)
Label: AMIGA (DDR)
Katalog-Nr.: 8 55 544
Erschienen: 1978
Beschreibung: Die Gruppe ENTROPIE ist auf dieser Kopplung mit dem Titel "Papperlapapp" zu hören.


Auf Platte wurde lediglich das Lied "Papperlapapp" veröffentlicht (s.o.). Die Gruppe hatte aber viele eigene Lieder geschrieben. Darunter auch die beiden weiteren Rundfunkproduktionen

• "Manchmal möcht' ich Flügel haben" und
• "Wer spukt denn da im Hause rum?"

die es zwar ins Radio der DDR (u.a. in die Sendung "DT-Metronom") jedoch nicht auf Platte oder CD schafften.









Fotos/Autogramme:

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