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Ein Bericht  von Christian Reder  mit Fotos  von Sibylla & Bodo Kubatzki
Reinhard Baer, Thomas Steinborn  sowie  Matthias & Sebastian Ziegert
 



a 20180611 1686692650Dieser Bericht wird nicht wie die sonst bei uns üblichen Beiträge ausfallen. Von der Länge nicht, vom Inhalt nicht und von den Emotionen auch nicht. Das kann ich schon an dieser Stelle sagen, an der ich damit beginne, die Erlebnisse vom 9.6. zu sortieren und aufzuschreiben. Dieser Bericht wird wahrscheinlich den Rahmen sprengen, denn es ist viel passiert und es gibt viel zu sagen. Und im Gegensatz zu anderen Plattformen werden wir es auch bei einer einzigen "Selbstbeweihräucherung" belassen. Anderenorts macht man das gefühlt alle zwei Tage auf irgendeine Art und Weise. Sowas dient uns immer als gutes Beispiel dafür, wie man es am besten nicht machen sollte. Aber heute mache ich da eine Ausnahme, weil es meine Freunde und Mitstreiter im Verein einfach verdient haben. Für die, die keine Zeit und Lust auf lange Texte haben, hier die ...

Kurzfassung
Es war einfach nur geil! Viele Leute, gute Stimmung, tolle Musik, von Herzen kommende Geschenke und keine Stinkstiefel. Lief bei uns.

Für die, die gern nochmal mit dabei sein oder erstmals einen ausführlichen Blick auf die Party werfen wollen, kommt hier die ...

Lange Version (Extra Long 12" Extended Version)
Das Schöne im Leben ist, dass man dummen Dingen, die einem passieren, und Kleingeistern im Amt manchmal auch was Positives abgewinnen kann: Sie bringen einen auf gute Ideen. Unser 10-jähriges fiel aufgrund von abenteuerlichen Auflagen, die uns vom Amt gemacht wurden, ins Wasser. Wir mussten die Party um ein Jahr verschieben. Ihr habt es alle mitbekommen.b 20180611 1927490593 Statt eines runden Geburtstags feierten wir nunmehr eine Schnapszahl. Ist doch im Nachhinein betrachtet auch irgendwie lustiger, sich nicht immer an gängige Standards zu halten, oder? Das werden wir in Zukunft, wenn wir nochmal groß feiern sollten, wieder so machen. Statt der 20 werden wir vielleicht die 19, oder statt der 15 die 16 feiern. Wir werden sehen. Im kommenden Jahr aber auf jeden Fall die "12" - dann aber anders, als am Samstag. Ups ... jetzt hab ich es schon verraten.

Danke, Michael Rösch
Niemand wird uns sagen können, ob wir bei Deutsche Mugge alles im Sinne des eigentlichen Gründers, Michael Rösch (Foto links), machen. Dies werden wir erst an anderer Stelle und zu einer anderen Zeit erfahren. Michael Rösch, der 2004 das Ostrockforum gründete und Ende 2006 viel zu früh verstarb, wollte den Bands und Solisten, die die Musik zum Film seines Lebens beigesteuert haben, eine Plattform geben und dafür sorgen, dass man sie wahrnimmt und nicht vergisst. Michas Wissen und sein Einblick in die Szene war enorm groß, daher war es nur logisch, dass ER dieses Forum gründete: das Ostrockforum. Nach seinem Tod haben einige Gleichgesinnte dieses Forum weitergeführt, dem Ganzen ein Musikmagazin vorgeschaltet und den Leuten darin Berichte, Interviews und andere Beiträge zum Diskutieren angeboten. Jeder Hobby-Redakteur und jede Hobby-Redakteurin (und auch die vielen Fotografen), die in den 11 Jahren danach bei Deutsche Mugge mitgewirkt haben, haben ihre persönliche Note einfließen lassen und die Künstler/Bands vorgestellt und berichterstattender Weise begleitet, die die Musik zu ihrem eigenen Lebensfilm beigesteuert haben. Jeder, der bisher bei Deutsche Mugge dabei war und noch immer ist, verrichtet(e) sein Werk zudem ehrenamtlich. Dies bedeutet, dass man auf eigene Kosten quer durchs Land reist, Konzerte besucht, Interviews führt oder "geschichtsträchtige" Orte aufsucht, um den Leuten abseits der doch eher mangelhaft berichtenden Fachzeitschriften etwas mehr Informationen und Tipps an die Hand zu geben. Und da kommen eben auch die Musiker vor, die bei den großen Blättchen und Seiten, auf denen privater Kram und Skandale wichtiger als das Schaffen und die Kunst sind, hinten raus fallen, weil sie entweder kein Ballermann-Leben führen, nicht aus den USA kommen oder weil sie trotz aller Klasse andere und nebensächliche Attribute, nach denen die Hochglanz-Druckerzeugnis-Macher Ausschau halten, nicht erfüllen. Manch ein Musiker findet nur noch Erwähnung, wenn er stirbt, und dann auch nur am Rande.p 20180611 1537164635 Dies kritisierte auch Michael Rösch vor 14 Jahren schon, als er mit seinem Forum begann, und wir mussten in den vergangenen Jahren weiter zusehen, wie sich die Situation und damit auch die Kulturlandschaft leider nicht zum Besseren veränderten. Wir sind also längst noch nicht am Ende mit unserer Arbeit.

Veränderungen im Ablaufplan
Trotz der vielen Arbeit, die wir da noch zu erledigen haben, haben wir eine kurze Pause eingelegt, um auf die vergangenen 11 Jahre zurückzublicken und uns Euch auch mal persönlich vorzustellen. Dazu hatten wir eine Party geplant, und diese Party ist am Samstag, den 9. Juni 2018, in der Berliner WABE live über die Bühne gegangen. Ein besonderer Ort, der schon viele Veranstaltungen erlebt hat, von denen wir teilweise auch bei uns berichtet haben. Wie schon beschrieben, hat jeder von den "Deutschen Muggern" auch seine Lieblingsmusiker, und so wurden diese Musikanten gefragt, ob sie auf unserer Party nicht in irgendeiner Form mit dabei sein möchten. Einige von ihnen sagten sofort, dass sie dann auch auftreten möchten, und so hatten wir relativ schnell ein - und das ist keine Übertreibung - buntes Programm zusammen. Es gab mehr Musiker, die auch spielen wollten, als Platz und Zeit im Programm gewesen wäre. Durch berufliche Verpflichtungen, die absolute Priorität hatten, kam es aber leider auch zu Programm-Änderungen im Laufe des 3/4 Jahres, in denen geplant und vorbereitet wurde. Alle Künstler, die am Samstagabend in der WABE gespielt haben, haben uns ihren Auftritt zum Geschenk gemacht. Doch für uns war ganz klar, und das haben wir so auch kommuniziert, dass Geldverdienen vor Geschenkeverteilen geht. Kommt eine Mugge oder was anderes rein, wo es um den Beruf geht, hat das Vorrang. So waren leider Eric Fish (TV Aufzeichnung mit Bannkreis), Tino Eisbrenner, Katharina Franck, Maschine & Band (alle eigene Live-Auftritte) sowie die Gruppe KARAT (irgendwelche kurzfristig rein geflatterte Verpflichtungen) verhindert, obwohl sie gerne gekommen und aufgetreten wären. Sie alle waren für Samstagabend entweder im Programm öffentlich angekündigt oder als Überraschungsgäste vorgesehen. Daran sind wir aber nicht ganz unschuldig, denn Hey ... Wer plant eine Veranstaltung dieser Art auch für einen Samstagabend, noch dazu mitten in der warmen Jahreszeit? Genau: WIR, die auch "Schnapszahlen" feiern. Aber wir lernen ja dazu :-)

d 20180611 1458886844Die Moderation des Abends
Leider musste auch mein Freund und Vereinskollege Andreas Hähle sein Kommen und sein Mitwirken als Moderator absagen. Andreas kämpft gerade gegen einen ungebetenen Gast in seinem Körper, bei dem nun mit einer medikamentös zugestellten Klage und einer anschließend operativen Räumung der Auszug zwangsweise vollstreckt und dem unerwünschten Gewächs damit der Garaus gemacht wird. Dafür braucht er all seine Kräfte und eine Reise von Leipzig nach Berlin nebst anschließend zu leitendem fast sechs-stündigen Programm wären da alles andere als förderlich. Trotzdem war Andreas dabei: In jedem Kopf und in jedem Herzen seiner Kollegen/Freunde vom Verein, der Musiker und aller Konzertgäste, die mit einem großen und lauten Applaus Grüße und die besten Wünsche nach Leipzig schickten. Vertreten wurde Andreas von einer Dame, die er selbst sehr verehrt und die ihn schon seit der Jugend begleitet, nämlich Christine Dähn, eine Radio- und TV-Legende, sowie Autorin erfolgreicher Biographien z. B. über Ute Freudenberg und KARAT. Als Christine von der Erkrankung Hähles hörte, sagte sie sofort zu, obwohl sie selbst beruflich derzeit viel beschäftigt ist. Innerhalb von nur zwei Wochen entstand zwischen ihr und mir ein enger und reger Austausch. Ich stellte ihr jeden meiner Vereins- und Redaktionskollegen, die ihr Kommen und ihre Teilnahme an der Party zugesagt hatten, ausführlich per Telefon und Mail vor. Um auch nichts zu vergessen, ließ mein Kumpel Mike einen Fragebogen in Steckbrief-Form an alle rumgehen, den ich dann an Christine weiterleitete. Den Rest erledigte Christine selbst und beeindruckte mich am Samstag mit ihrer hohen Professionalität und einem unglaublichen Wissen über uns, die Redakteure, und die Hintergründe zum Verein, sowie über die auftretenden Künstler. Dies, gepaart mit ihrem freundlichen Auftreten und ihrem Charme, begeisterte nicht nur uns vom Verein. Ich weiß nicht, wie oft ich ihr gesagt habe, wie dankbar ich für ihr Einspringen und ihr Kommen bin, aber sicherheitshalber wiederhole ich das hiermit nochmals dick und fett unterstrichen. Auch im Namen meines Freundes Andreas.

Unvollständige Redaktion
Ihr kennt sicher alle das Problem, dass zu einem Familienfest niemals die komplette Schar der Verwandten zusammen findet. Auch ein paar unserer Familienmitglieder konnten aus verschiedenen Gründen nicht nach Berlin kommen. Da sich darunter auch private bzw. persönliche Gründe befinden, möchte ich gar nicht näher ins Detail gehen, aber unsere Petra Meißner aus dem Striegistal, Hartmut Helms (HH aus EE), Patti Heidrich, Gerd Müller, Lajos Hollerung, Michaela Proksch, Gila Gräbnitz, Hans-Helmut Wiencke, unsere Technikfee Renate Neike und natürlich auch unseren Mega-Stones-Fan Thorsten Murr (der an dem Abend auf der britischen Insel bei genau diesen Stones weilte) habe ich doch sehr vermisst.e 20180611 2098871498 Ihr seid eben ein Teil der "Mugge-Familie". Euch hätte ich nämlich nicht nur gern mal wieder live und in Farbe gesehen, sondern auch diese besonderen Momente gewünscht, die alle anderen am Samstag hatten, denn darum ging es. Hartmut und ich hatten fast zeitgleich die Idee, eben mal den Leuten, die sonst vor der Bühne stehen, einen Moment auf der Bühne zu geben. Aber seid Euch sicher, dass auch Ihr In unseren Gedanken dabei wart und natürlich auch Erwähnung gefunden habt.

Der Rest der Familie
Christine Dähn hat jede Kollegin und jeden Kollegen der Redaktion einzeln interviewt und den Partygästen vorgestellt. Man liest in unseren Beiträgen ja sonst immer nur die Namen der Leute, die da schreiben oder fotografieren. Manch einem ist man vielleicht ja schon bei einem Konzert über den Weg gelaufen, aber so richtig wissen tut man über unsere Jungs und Mädels nicht wirklich viel. Dies ist jetzt anders. Zumindest die Partygäste vom 9.6. kennen nun ...

Lisa Bach, die gebürtige Schwäbin, die inzwischen in Schwerin lebt und arbeitet. Sie ist hauptberuflich Elektronikerin und gehört seit 2012 zur Truppe. Ihr entlockte Christine Dähn z. B., warum man sie "Söckchen" nennt und was sie zu den Hobbys Drachenboot und Inlineskaten gebracht hat. Ihre Vielzahl an Aktivitäten beeindruckt auch mich immer wieder. Vor allem aber, wie sie das neben ihrem sicher nicht einfachen Job alles unter einen Hut bekommt. Für den Fall eines Totalausfalls bei der Technik schlug Christine dann auch gleich sie als Notdienst vor, damit es schnell weitergehen könne. Gott sei Dank brauchten wir Lisas Hilfe nicht und alles lief glatt. Ich persönlich mag Lisas Beiträge, die genau wie die von dem Mädel, die mit ihr zusammen auf der Bühne stand, eine andere Farbe und viel Abwechslung in unsere Veröffentlichungen bringt.

Sarah Müller, die zusammen mit Lisa auf der Bühne stand und die Hessin in unserer Truppe ist. Sie gehört seit 2016 zu uns und ist im beruflichen Leben auch als Redakteurin tätig. Ihr Herz gehört der Gruppe SILLY, sie singt gerne und laut mit, obwohl sie - wie sie selbst sagt - es gar nicht kann, und sie fährt für eine gute Mugge auch gern mal quer durch die Republik. All dies verriet sie Christine Dähn in ihrem Interview. Zu ergänzen wäre da noch, dass sie für eine gelernte Journalisten ganz wunderbar schreibt. Es macht mir immer viel Spaß, ihre Beiträge online zu stellen, denn im Gegensatz zu vielen ihrer professionellen Kollegen von der Presse leben ihre Beiträge über Konzerte nachträglich nochmal auf und sind nacherlebbar.f 20180611 1817400292 Da steckt Herz drin. Und Verstand. Das kann man nicht von allen schriftlichen Erzeugnissen zu Konzerten sagen. CDs, die sie vorstellt, möchte man nach dem Studium ihrer Zeilen gerne kaufen, weil Sarah genau beschreibt, wo die Schönheit der Musik liegt. Auch auf sie passt der eben geschriebene Satz von der "anderen Farbe" und der "Abwechslung" sehr gut. Und sowohl Sarah als auch Lisa bringen mit ihrem jugendlichen Charme Schwung in den Club der "alten Herren".

Mike Brettschneider, der der Banker in unserer Runde ist, aus Ilmenau in Thüringen kommt, gerade 50 Jahre alt geworden ist und den seit 35 Jahren eine besondere Beziehung mit der Stern-Combo-Meißen verbindet. Davon berichtete er im Gespräch mit Christine Dähn ebenso, wie darüber, dass er sogar schon zwei Bücher verfasst und veröffentlicht hat. Bei Deutsche Mugge ist er seit Herbst 2008 und sein erster Beitrag war natürlich über die große Liebe, die ihn so lange schon begleitet, nämlich über ein Konzert der Stern-Combo Meißen in Gotha. Es war nur eins von insgesamt knapp 1.000 Konzerten, die er bis jetzt schon besucht hat, wie er Christine verriet. In den Vorstand bei uns aufgerückt ist er im Jahre 2011 und einige Zeit moderierte er auch seine eigene Radio-Sendung. Legendär und noch heute in guter Erinnerung ist z. B. seine Sondersendung zum 5. Geburtstag von Deutsche Mugge im Jahre 2012. Dass er das mit der Moderation drauf hat, konnte man auch am Samstagabend erleben, denn Christine hatte mit ihm einen wortgewandten Gesprächspartner an ihrer Seite, der offenbar so gar kein Lampenfieber hatte.

Antje Brandt, die an diesem 9.6. Geburtstag hatte und so viele Gäste zu einem ihrer bisherigen Wiegenfeste wohl noch nie hatte, bekam von unserem Torsten in unser aller Namen einen bunten Strauß Blumen überreicht und aus dem Publikum ein Ständchen gebracht. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, sie war etwas überrascht von all dem ;-) Christine stellte auch sie vor und das Publikum erfuhr, dass sie als Verwaltungsfachangestellte zwar sehr gerne tätig ist, ihr die Arbeit für Deutsche Mugge aber wesentlich mehr Spaß bereitet.g 20180611 1928774785 Mit der von ihr in ihrem Fragebogen, den alle Kollegen bei DM ausgefüllt haben, gemachten Aussage, "Ich versuche, professionell und mit einer angebrachten Mischung aus Nahbarkeit und Distanz mit den Künstlern umzugehen", beeindruckte sie auch Christine, die da nochmal nachhakte und dem Publikum für Antjes Einstellung, eine entspannte und unaufdringliche Atmosphäre bei einem Interview herstellen zu wollen, einen großen Applaus entlockte.

Rüdiger Lübeck, der in unserer Reihe nicht nur Schreiber und Fotograf, sondern auch der Haus- und Hof-Jurist ist. Als Verein wie dem unseren und dem Umfang, den das Ganze inzwischen angenommen hat, ist juristischer Beistand gar nicht mal so schlecht. Darüber erzählte RüLü seiner Gesprächspartnerin Christine, die sein Wirken sehr interessant fand. Auch wollte sie von seinen musikalischen Vorlieben hören und ob es wirklich so ist, dass er abends nach der Arbeit zu Hause gepflegt zu "ausgewähltem Jazz" chillt. Tut er! Ebenso erfuhren die Leute, dass RüLü neben mir das am längsten in der Truppe befindliche Mitglied ist. Außerdem waren er und seine Lebensgefährtin Antje, die bei seiner Vorstellung aus dem Publikumsbereich gleich lautstark Besitzansprüche anmeldete, am Samstagabend für das Catering der Musiker zuständig. In mühevoller Arbeit haben sie die Zutaten besorgt und für die Musiker gekocht und gebacken. Auch die Getränke karrten die beiden an und waren auf der Hälfte des Weges (am frühen Abend) nochmals unterwegs, um für Nachschub zu sorgen.

Torsten Meyer, der seit Mai 2011 zu Deutsche Mugge gehört, gebürtiger Stralsunder ist, schon seit vielen Jahren in Berlin lebt (inzwischen aber nicht mehr gerne) und hauptberuflich als Angestellter tätig ist. Christine sprach Torsten direkt darauf an, dass sie und er ja "alte Kollegen" seien. Immerhin hatten die beiden vor 30 Jahren bereits eine gemeinsame Radiosendung gemacht, nämlich bei DT64, wo Torsten eine ganze Sendung gestalten konnte. Quasi als "Gast-Redakteur". Seine Sendung trug damals den Titel "Selten gespielt. Warum eigentlich?", und darin rief er den Leuten über den Äther u. a. auch die Gruppe SETZEI mit einer Nummer wieder ins Gedächtnis. Auch Torsten gehörte zum Orga-Team, die die Party zu "11 Jahre Deutsche Mugge" auf die Beine gestellt haben. Er hat 2017 besonders viele Nerven verloren, als eingangs erwähnte Kleingeister eine komplett geplante und durchorganisierte Party zum Platzen brachten. Er glaubte damals, dass alle Mühe für die Katz war. Für ihn freute es mich besonders, dass der zweite Versuch so problemlos über die Bühne ging und sein großer Einsatz am Ende doch nicht umsonst war!

h 20180611 1024934728Matthias Ziegert, unser geschätzt 2,30 Meter großer Mitstreiter, mit dem ich persönlich gefühlte fünf Mal am Tag telefonisch in Kontakt bin ;-) Christine Dähn wollte gleich zu Beginn ihres Interviews von ihm wissen, wie er denn als Hüne mit diesen Ausmaßen so bei seiner Kundschaft als Versicherungsvertreter ankommt, und ob sich da nicht der ein oder andere Kunde erschreckt. Matthias klärte auf, dass die Leute zu ihm kommen und der Schreck dann nicht ganz so groß ist. Er kommt aus Naunhof, der Stadt bei Leipzig, in der Wolf-Rüdiger Raschke (Gruppe Karussell) ein Hotel betreibt, und ist unser Mann für's Grobe da unten. Seit 2008 ist er für Deutsche Mugge aktiv und war anfangs nur als Fotograf vor den Bühnen anzutreffen. Inzwischen ist er auch schon eine Weile als Schreiber von Berichten tätig. Man wächst bei uns eben auch mit den Aufgaben ;-) Mit dabei war auch sein Sohn Sebastian, der auf einen Auftritt auf der Bühne aber verzichtete und dafür während des Auftritts vom Papa weiter Fotos schoss. Aber auch er ist Teil unserer Familie und darf nicht unerwähnt bleiben.

Bodo Kubatzki, den Mann von der Küste. Geboren in Neubrandenburg, wohnt er schon viele Jahre in Rostock. Von ihm wollte Christine auch wissen, was er beruflich gemacht hat. Inzwischen genießt er ja seine Zeit als Rentner, die ihm reichlich Gelegenheiten verschafft, gute Konzerte und Festivals wesentlich entspannter zu besuchen, als noch im letzten Jahr, wo immer der Dienstplan im Hinterkopf pocherte. Neben den Details zu seinem Job erzählte Bodo auf Christines Nachfrage auch darüber, warum er keine Militärmusik mag. Bodo ist Pazifist und lehnt alles ab, was mit Krieg zu tun hat. Damit befindet er sich bei Deutsche Mugge in guter Gesellschaft, denn diese Abneigung hat jeder von uns! Bodo ist seit 2012 bei Deutsche Mugge, fotografiert sehr sehr gerne, schreibt dafür aber sehr ungerne Berichte. Er sucht schon ziemlich lange eine Kollegin oder einen Kollegen aus dem Norden oder der Mitte, mit der/dem er zusammen Konzerte besuchen kann.i 20180611 1972915272 Mit einem solchen Doppelpartner könne er in Ruhe fotografieren und sich ausschließlich darauf konzentrieren, während die/der andere anschließend den Bericht schreibt. Diesen Aufruf möchte ich hier nochmal wiederholen: Bodo wünscht sich jemanden an seiner Seite, der ihn zu Konzerten begleitet und anschließend - evtl. auch mit seiner Hilfe - einen Bericht schreibt. Sein Aktionsradius gibt er mit "ganz Deutschland" an, denn egal wo eine geniale Mugge wartet, würde Bodo auch hinreisen. Hauptsache, das Programm rockt. Interessenten mögen mir bitte die Bude einrennen ... Bitte! :-)

Reinhard Baer, der - neben unserem Freund Hartmut - der älteste Kollege bei Deutsche Mugge ist. Dabei betont Reinhard Helmut Hermann, wie Christine ihn mit all seinen Vornamen vorstellte, dass er 67 Jahre jung, und nicht alt ist. Und das kann ich auch so unterschreiben, denn Reinhard ist ein jung gebliebener und ganz relaxter Typ, der dies auch bei seinem Interview deutlich zeigte. Kurz, knackig und manchmal mit einem versteckt platzierten Gag, antwortete er auf Christines Fragen. Reinhard ist seit 2010 bei uns im Verein und fällt besonders dadurch auf, dass er eben nicht auffällt. Er kommt zum Konzert, verrichtet still und ohne jemanden zu stören seine Fotografenarbeit und geht ebenso leise wieder, wie er gekommen ist. Er kam damals eigentlich über KARAT zu uns. Zu der Zeit war ich neben Deutsche Mugge auch noch für KARAT als Webmaster tätig und Reinhard schickte mir eine Auswahl sehr schöner Fotos von einem Konzert für die Band-Homepage zu. Ein paar Mails weiter stand fest, dass wir zukünftig öfter miteinander zu tun haben werden. Reinhard hat gerade ein eigenes Fotobuch erstellt, in dem er Bilder vom allerletzten Puhdys-Konzert in Berlin zusammengestellt hat. Und Fotografieren kann er gut ... wirklich gut!

Was gab es denn?
Am Ende eines jeden Interviews bekamen meine Freunde jeder eine Flasche Wein mit besonderer Widmung ("11 Jahre Deutsche Mugge - Danke, dass Du ein Teil davon bist") und seinem Namen darauf überreicht. Nur eine Kleinigkeit im Vergleich zu dem, was sie für die Leser, die Musiker und die Szene überhaupt leisten. Man kann Euer Tun gar nicht hoch genug hängen, denn es ist wahrlich nicht mehr selbstverständlich und schon gar nicht häufig anzutreffen, dass jemand für andere etwas ohne Entgelt tut. Und das in dieser hohen Qualität und über einen so langen Zeitraum hinweg. Diese Anerkennung haben auch die vielen Leute verdient, die früher für Deutsche Mugge tätig waren und aus den verschiedensten Gründen nicht mehr zur Besetzung dazu gehören. Hier seien z. B. Steffen Huth erwähnt,j 20180611 1500319041 der am Samstag auch dabei war, oder die Knechtel Family, Sandy Reichel, Jens Lorenz, Dietmar Meixner und all die anderen Damen und Herren, die sich ebenfalls mit vielen Beiträgen eingebracht und Euch immer von den Bühnen im Land etwas mitgebracht haben. Leid tat es mir nur für meine Kollegin Grit, die sich gar nicht äußerte, ob sie denn nun kommt oder ob sie nicht dabei sein kann. Sie kam spontan. Für sie hatte deshalb weder Christine Dähn noch ich etwas vorbereitet, obwohl auch sie ein Teil des Programms hätte sein und für ein paar Minuten neben Christine Dähn auf der Bühne stehen sollen.

Überraschungen für einen, der keine wollte ...
Mich hat Christine Dähn dann bei unserer Verabschiedung und vor dem letzten musikalischen Programmpunkt eingefangen, um mir auch noch ein paar Fragen zu stellen. Kurz vorher wurde ich von den Deutschen-Muggern allerdings selbst überrascht und damit auch völlig überrumpelt. Es ist kein dummes Gequatsche, wenn ich sage, dass ich mich auf einer Stufe mit meinen Kollegen bei DM sehe (Fragt ruhig nach :-)) und deshalb nicht besonders oder anders, als alle anderen, angesehen werden möchte. Ich kann mit Dankeschöns und dem in den Mittelpunkt-Stellen meiner Person sowieso eher schlecht umgehen. Daher hatte ich im Vorfeld schon in die Runde geworfen, dass ich um meine Person kein großes Tralala auf der Bühne wünsche. Aber das hätte ich nicht zu entscheiden, wie mir mein geschätzter Kollege Lübeck direkt nach seinem Interview auf der Bühne zu verstehen gab. Ich durfte in diesem Moment, nachdem ich ihm seine Flasche Wein übergeben hatte, nicht wieder von der Bühne gehen ("Ne, Du bleibst mal schön hier"). Die Kollegen der Redaktion hatten zusammengelegt und überraschten mich mit einem Übernachtungsgutschein in einem Hotel meiner Wahl. Schließlich soll man nach einem guten Konzert, das ich besuchen soll, auch entsprechend gut nächtigen. Dafür wollen sie sorgen und dafür gab es diesen Gutschein. So wird auf mich gehört, wenn ich was sage ;-) Auch wenn ich - wie gesagt - darin nicht sehr gut bin, Ihr mich voll auf dem falschen Fuß erwischt habt und es mir auch nicht recht war: Das hat mich sehr angefasst und ich habe mich sehr über Eure Überraschung gefreut. Und mit der Freude war da noch längst nicht Schluss. Die nächste Überraschung folgte, dieses Mal für alle im Verein, denn die Stern-Combo Meißen, vertreten durch ihren Chef Martin Schreier und Manager Detlef Seidel, trugen mit meinem Kumpel Mike Brettschneider sowie dem SCM-Freund und Unterstützer Wolfgang Reinhardt eine riesengroße Torte aus der "Dresdner Feinbäckerei" in Berlin-Friedrichshagen auf die Bühne, die die Aufschrift "11 Jahre Deutsche Mugge:k 20180611 1520786324 Stern-Combo Meißen gratuliert und sagt DANKE" trug, und die mit einem durch die Herren stellvertretend für die gesamte Combo überbrachten Dankeschön an uns verschenkt wurde. Die Torte schnitt ich noch auf der Bühne an, es wurden ein paar Stücke bereits von dort verteilt. Hinterher konnte der ganze Saal - wenn er wollte - davon ein Stück abbekommen. Lecker war sie ... und gut ausgesehen hat sie auch ... die Torte. DANKE!!!

Musikalische Geschenke
Und es gab noch viele Geschenke mehr, nämlich die schon angesprochenen Auftritte der musikalischen Gäste. Den Anfang machte Thomas Natschinski. Für alle - und besonders auch für uns - völlig überraschend, denn er stand nicht auf dem Ablaufplan. Es war ein Geschenk von Christine und ihm, auch mit einem Gruß an Andreas Hähle verbunden. Nur auf der Mundharmonika spielte Thomas von seinem aktuellen Album "501" den Titelsong. Sofort waren die Stimmung im Saal da und die Leute angezündet. Große Klasse!

Direkt im Anschluss kam Willi Papperitz alias Whysker, der mir bis dahin noch gar nicht bekannt war. RüLü und seine Freundin Antje hatten ihn entdeckt und von ihm geschwärmt. Also wurde er eingeladen, und er kam mit seiner Band. Er war der erste "offizielle" Programmpunkt des Abends und überzeugte mit einem kleinen Set die Leute sofort auf ganzer Linie. Gitarre, Geige, Cajon und Gesang. Mehr braucht der Mann aus Dresden nicht, um sein Publikum umgehend einzufangen. Das gelang ihm auch in Berlin. Stilistisch ist das Ganze in Richtung Christian Haase einzusortieren. Jedenfalls ein feiner Auftritt.

Das nächste Geschenk bekamen wir von Suse Jank, eine von mir sehr verehrte Sängerin, die vor ein paar Jahren mit der "Ostpoesie" bei uns angenehm auffiel. Sie schafft es ohne Probleme, mir eine ordentliche Gänsehaut zu verpassen, wenn sie anfängt zu singen. Dazu kommt, dass sie eine äußerst sympathische Erscheinung ist, mit der man umgehend warm wird. Am Samstag trat sie im Trio auf. Zusammen mit ihrem Vater und dem Sohn, der aber erst im September so richtig dazu stoßen wird, denn noch braucht er etwas Zeit für die "Fertigstellung" (Suse ist schwanger, Anm. d. Verf.). Während ihr Papa sie auf der Gitarre begleitete, setzte sich Suse auch bei zwei Songs aus ihrem aktuellen Programm ans Klavier. Und wenn sie da nicht saß, tanzte sie zu ihren eigenen Liedern singend und barfuß über die Bühne. Das war toll!

l 20180611 1918715473Als dritte musikalische Geschenkebringer kamen Ivonne und Bodo, die gemeinsam als BLACKBIRD unterwegs sind. Über dieses Duo, das gelegentlich auch mal als Trio auftritt, muss man nicht mehr viele Worte verlieren. Auch die Partygäste in Berlin konnten sich davon überzeugen, dass der Besuch eines kompletten Konzerts des Duos absolut lohnenswert ist. Zwei wunderbare Stimmen und zwei grandiose Multiinstrumentalisten, die uns eine Menge Spaß bereitet haben. Ganz nebenbei sind es zwei supernette und unheimlich freundliche Menschen, und mit Bodo mache ich gerne mal den einen oder anderen Scherz ...

Dann kam Hans die Geige und es ging ein Ruck durch den Saal. Was der Mann an seinem viersaitigen Instrument drauf hat, wirkt wie ein Orkan. Ich muss zugeben, dass ich mich lange Zeit in Hans geirrt habe. Ich dachte immer, dass so ein Halbplayback-Programm was für's Bierzelt ist, aber da habe ich mich getäuscht. Seine Mischung aus Klassik, Rock und Pop, sogar Folk, setzt den Hebel da an, wo er auch Wirkung zeigen kann. Also mich hat er jedenfalls "ausgehebelt". Das ist hohe Qualität und ganz sicher nix für ein schunkelfreudiges Publikum. Das ist Rock'n'Roll pur und ich werfe meine frühere Meinung gern und weit über Bord. Gut, dass man sich da ohne Probleme auch selbst korrigieren kann. Hans spielte Lieder von seinem ganz neuen Album und als besonderes Bonbon seine Version von "Bohemian Rhapsody", im Original von QUEEN. Das kam richtig gut an und ein bewunderndes Staunen erntete er auch von den Leuten, die ihn bis dahin noch gar nicht kannten. Ich saß zufällig neben solchen Gästen.

Zwischen Hans und dem nächsten musikalischen Programm-Punkt kam unser Ehrenmitglied Frank Schöbel an die Reihe. Er sang nicht, aber er stand für ein Interview mit Christine Dähn auf der Bühne. Und wer Franky kennt weiß natürlich, dass Interviews mit ihm eine Menge Spaß machen können. Davon konnte man sich unlängst noch bei Rockradio überzeugen, denn da trafen Christine und er in ihrer Sendung bereits aufeinander. Er ist schlagfertig, aber manchmal steht er auch etwas auf dem Schlauch. Insbesondere dann, wenn er nach seiner Aufgabe als Ehrenmitglied befragt wird und gar nicht weiß, welche das eigentlich sind. Gar keine, lieber Frank! Einfach nur da sein und sich "ehren" lassen :-)

m 20180611 1843894420Nach der Talk-Runde wurde es spanisch. Auch Bernhard "Potsch" Potschka hatte uns einen Auftritt zum Geschenk gemacht. Mir als SPLIFF-Fan der ersten Stunde natürlich eine besondere Ehre. Aber mit SPLIFF hatte Potschs Auftritt am Samstagabend gar nix zu tun, denn er trat mit seinem Bühnenpartner Frank Müller-Brys auf, die zusammen als GITARRA PURA Konzerte geben. Die beiden Künstler pflegen die spanische Folklore und bringen über ihre Musik das Lebensgefühl einer Region im Süden Europas mit. Dieses Lebensgefühl hauchten sie in den Saal der WABE und sorgten für einen weiteren Klecks im "Kessel Buntes" der Deutsche-Mugge-Party. Wunderbar!

Was für eine Anziehungskraft Robert Gläser auf die Leute hat, konnte man bei seinem Auftritt im Anschluss erleben. Robert spielte einige Lieder seines demnächst erscheinenden neuen Albums und eine Nummer, die schon ein paar Tage auf dem Buckel hat. Trotzdem ist sie immer noch so knackig und frisch, wie vor einigen Jahren, als sie das Licht der Welt erblickte und bei SIX erstmals zum Einsatz kam. Es ist der Song über einen One Night Stand und heißt "Nöööö". Schauspielerisches und gesangliches Talent vereinen sich hier beim Vortrag und besonders der Inhalt sorgt bei mir immer wieder für ein breites Grinsen. Robert überzeugte auch als Entertainer, der das Publikum ganz wunderbar mit ins Geschehen einband. Kein Wunder also, dass er richtig gut bei den Leuten ankam.

Nach Robert Gläser folgten Dirk Zöllner und André Drechsler, der in Vertretung für den angekündigten André Gensicke als Scholles Begleitung auftrat. Die Besetzung mit den zwei Gitarren und Zöllners unverwechselbar geiler Stimme hatte aber ihren ganz besonderen Reiz. Die beiden rockten das Haus und als besondere Überraschung kam im Verlauf Hans die Geige nochmals mit dazu und veredelte den Sound zusätzlich mit seinem Geigenspiel. Ein weiteres von so vielen Highlights an dem Abend.

n 20180611 2009066522Die eigentlich als nächster Programmpunkt vorgesehene Gruppe KARAT und der als Überraschungsgast eingeplante Maschine mit Uwe Hassbecker meldeten sich an dieser Stelle des Programms jeweils mit einer Videobotschaft zu Wort und gratulierten uns.

Nun war die Zeit für einen Künstler gekommen, dessen Songs ich sehr sehr mag: André Herzberg. Sein Auftritt in unserer Konzertreihe im Frühjahr 2017 war ein Geschenk, das ich mir damals selbst machte. Und Samstag bekam ich einen Nachschlag und als Kirsche auf das Sahnehäubchen sogar etwas, das die Welt bis dahin noch nicht gehört hatte: Ein neues Lied von seinem wahrscheinlich im Herbst erscheinenden Album, zu dem parallel auch ein gleichnamiger Roman erscheinen wird. Ob ich Details schon verraten darf, weiß ich nicht, darum lasse ich es hier lieber bleiben. Aber wenn es spruchreif ist, erfahrt Ihr davon hier natürlich ausführlich. André und seine Lieder trafen auch beim Publikum voll ins Schwarze und es war wunderbar, ihn wiedergetroffen und wiedergehört zu haben. Ich mag ihn auch als Mensch, der viel zu erzählen hat und dies auch sehr gut kann.

Den Schlusspunkt setzte die Entdeckung meines Freundes und Kollegen Torsten, den er beim 14. Internationalen Blues- und Rock Festival in Altzella im Jahre 2016 erstmals gesehen und gehört hatte. Andi Valandi und seine Band spielten ein Set und beendeten den musikalischen Teil des Abends bis zum "vom Amt" festgesetzten Schlusspunkt um 22:00 Uhr. Das Trio, bei dem am Schlagzeug seit kurzer Zeit ein neuer "Mann" sitzt und die bis dahin dort aktive "Frau" abgelöst hat, holte die Leute nochmal richtig von den Sitzen. Andi Valandi traut man diese Röhre (es Stimme zu nennen, wäre zu wenig) gar nicht zu, mit der er da die Botschaften in den Saal transportiert.o 20180611 2009778892 Völlig zurecht ist er inzwischen in vieler Munde und bewegt sich stetig weiter in den Lichtkegel, den die Öffentlichkeit besonders im Blick hat. Nur noch eine Frage der Zeit, dass seine Popularität so groß ist, dass ihn auch die "Massen" wahrnehmen. Da bin ich mir sicher. Ein außergewöhnlicher und sehr talentierter Mann mit einem Bassisten/Keyboarder, dessen Instrument ein Blickfang und für Technikfans ein besonderes Schmankerl ist.

Begegnungen in der WABE
Während man im Saal dem Programm lauschen konnte, hatten sich einige Gäste im Foyer und vor der Tür zum Rauchen und Quatschen verteilt. Dort gab es den direkten Kontakt zu bekannten und weniger bekannten Menschen aus der Szene. Man konnte mit AMIGA-Chef Jörg Stempel plaudern, sich mit Frank Schöbel ablichten lassen, einen Smalltalk mit Sieghart Schubert, Marcus Gorstein, Dina Straat oder Michael Heubach halten und dann wieder im Saal weiter das Geschehen auf der Bühne verfolgen. Es war tatsächlich ein großes Familienfest, auch für die anwesende "Prominenz". Ich selbst hatte leider kaum Gelegenheit, mich mal privat mit jemandem zu unterhalten. Vor der Show gelang mir das bei einem sehr angenehmen Gespräch z. B. noch mit Karsten Hillebrand und seiner Frau oder mit dem Autor der PUHDYS-Biographie, Ingo Friedrich und seiner Frau. Nach der Show war mir dies noch mit Ulli und Kerstin Neumann möglich, die trotz familiärer Feierlichkeiten doch noch den Weg in die WABE fanden. Darüber habe ich mich auch sehr gefreut und ich glaube, ich hab auch ziemlich dumm aus der Wäsche geschaut, als die beiden plötzlich zur Tür rein kamen. Solche Momente würzen einem die Suppe, die wir alle Leben nennen. Schön war auch das Kommen von Jens Schliwa, bei dem die Party eigentlich hätte stattfinden sollen. Ihm sind durch die Absage auch Nachteile entstanden, die uns schrecklich leidtun. Aber wir stehen an seiner Seite und versuchen, ihm in seiner Sache zu helfen, wo wir können. Unter'm Strich waren sechs Stunden einfach nicht genug, wenn so viele Leute zusammenkommen und auf der Bühne ein solch tolles Programm stattfindet. Man hätte daraus ein mehrtägiges Seminar machen sollen ;-)

c 20180611 1554893141Danke, Danke, Danke!!!
Vielen Dank an alle Mitwirkenden. An André Kemnitz-Voigt, der uns nach dem Crash im letzten Jahr wieder aufgefangen und mit viel eingebrachter Zeit, Mühe und Arbeit (Blood, Sweat & Tears) den Ablauf der Veranstaltung in seine Hände nahm. Ohne ihn wäre das niemals so gelaufen. Auch die WABE als Veranstaltungsort wurde von ihm vorgeschlagen und klar gemacht. Toll! Nochmals ein dickes Danke an Christine Dähn für ihre Moderation. Dein Beitrag zum gelungenen Ablauf war unbezahlbar und perfekt! Auch an Thomas Natschinski ein Dankeschön für seinen überraschenden Auftritt. An die drei Mädels der Vorstandsmitglieder ebenso, die am Einlass dafür gesorgt haben, dass die Einwilligungen aller Partygäste eingeholt wurden, damit bei uns fotografiert werden durfte (Die EU und ihre DSGVO lassen grüßen). Auch kein leichter Job. Ebenso an die Techniker in der WABE, die hervorragende Arbeit beim Bühnenauf- und -abbau, beim Licht und beim Ton geleistet haben. Das war große Klasse. Ihr habt das alles erst ins rechte Licht gerückt und perfekt präsentiert. Ein weiterer Dank geht an die beiden Damen am Einlass, die bei der Hitze bis zum Schluss ausgeharrt haben. Natürlich an alle Musiker für ihr musikalisches Geschenk und ihr Kommen. Ihr habt ein sehr warmes und angenehmes Gefühl hinterlassen. Nicht nur bei mir. Danke an die vielen Gratulanten (die auch per Telefon und Mail ihre Glückwünsche hinterließen) und die Wertschätzung, die Ihr uns und der für Euch geleisteten Arbeit entgegen gebracht habt. Es ist immer schön, wenn man Feedback bekommt. Danke an alle anderen Partygäste, dass Ihr alle dabei wart und mit uns gefeiert habt. Und sorry, wenn ich auf den einen oder anderen manchmal etwas abwesend oder kurz angebunden wirkte. Ich war tierisch nervös und auf den Ablauf fokussiert. Auch möge mir jeder, der hier nicht erwähnt oder dessen Beitrag nicht aufgeführt wurde, verzeihen, wenn ich ihn vergessen haben sollte. Anders, als sonst bei Konzerten, hatte ich keinen Schreibblock in der Hand, dafür aber viele Weinflaschen, die es zu verteilen galt.

Herzmomente
Niemand wird uns sagen können, ob wir bei Deutsche Mugge alles im Sinne von Michael Rösch machen. Aber beim Verlassen der Party sprach mich eine junge Frau an, die sich mir als die letzte Lebensgefährtin von Michael Rösch vorstellte, sich für den schönen Abend und die Arbeit bedankte, die wir bei Deutsche Mugge leisten. Sie verfolge das, was bei uns passiert und fände es toll, wie wir das weiterführen, was Micha vor 14 Jahren begann. Ich versicherte ihr, dass ihr Freund bei uns auch immer noch gegenwärtig ist, und dass ich mir die eingangs gestellte Frage auch immer wieder stelle. Ihrer Meinung nach wäre das zu "80 bis 90 % in seinem Sinne". Diese Begegnung mit der Dame und die Aussage von ihr waren am Ende des Tages dann noch ein ganz besonderer Moment an diesem 9. Juni, den ich mit meinen Mitstreitern auf diesem Wege gern teilen möchte.q 20180611 1116091053 Wichtig sollte für uns bleiben - egal wie groß Deutsche Mugge noch werden sollte -, dass wir kein gesichtsloser Haufen werden, sondern weiter FÜR die Musiker und FÜR die Leser unterstützend da sind, immer ein offenes Ohr haben und uns auch immer noch verbessern oder gemachte Fehler korrigieren können, so dass wir sie nicht mehr wiederholen. Und damit endet ein Lobgesang auf meine Freunde bei der Deutschen Mugge und ihre Arbeit. Ab jetzt widmen wir uns wieder denen, für die wir da sind: Den Musikern und ihren Liedern. Wir transportieren nur ...



Bitte beachtet auch:
• Off. Homepage von Christine Dähn: www.christinedaehn.de
• Off. Homepage von Thomas Natschinski: www.thomas-natschinski.de
• Off. Homepage von Whysker: www.whysker.de
• Off. Homepage von Suse Jank: www.susejank.com
• Off. Homepage von Blackbird: www.blackbird-berlin.de
• Off. Homepage von Hans die Geige: www.rockgeiger.com
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• Off. Homepage von Robert Gläser: www.robertglaeser.de
• Off. Homepage von Dirk Zöllner: www.dirk-zoellner.de
• Off. Homepage von André Herzberg: www.andreherzberg.net
• Off. Homepage von Andi Valandi: www.andivalandi.de
• Off. Homepage von Frank Schöbel: www.frank-schoebel.de
• Homepage von AKV Music: www.akvmusic.de
• Homepage der WABE in Berlin: www.wabe-berlin.info




Fotostrecke:

Die EU-Regelung für den Datenschutz (DSGVO) macht es erforderlich:
Uns liegen - bis auf eine - alle Einverständniserklärungen unserer Party-Gäste schriftlich vor, die uns damit ihre Erlaubnis erteilt haben, auf entstandenen Fotos, die hier ausgestellt werden, zu erscheinen. Die Dame, die nicht eingewilligt hat, erscheint auch nicht.   

 

   
   
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