Dalibor: "Der Himmel scheint ein wenig heller" (Album)
VÖ: 16.10.2025; Label: Tonicum Music; Katalognummer: ohne, Musiker: Andreas Dalibor (Gesang), Jan Rase (Gitarre), Petra Rase (Schlagzeug), Jenny Kallabis (Gesang), Stefan Fuchs (Akkordeon) ; Bemerkung: Dieses Album ist auf CD und digital erschienen; CD in Digipak ohne Booklet;Titel: „Tanz mir die Seele frei“ (Moms Version); „Ganz kleines Liebeslied“; „Schlechte Laune, Sonnenschein“; „Ich fühl mich leer“; „Ihr seid der Mensch“; „Herzrasen“; „Fernweh“; „Lass uns die Welt hier neu erfinden“; „Morgens um 5 in der Küche“; „Auf meiner Couch“; „Auf meiner Couch“; Tanz mir die Seele frei“ (Dads Version) |
Rezension:
Andreas Dalibor lebt in der brandenburgischen Provinz und hat in seinem Leben schon einiges geleistet, um seine Heimatregion kulturell zu beleben: Konzertveranstalter, Theatermacher, Bistro-Betreiber und seit über einem halben Jahrhundert Musiker. Es gibt die Deutschrockband „Dalibors Roadshow“ und das Singer/Songwriter-Soloprojekt Dalibor. Dalibor hat zuletzt die Alben „Zeiten“ und „Die Rückseite des Lebens“ veröffentlicht und legt jetzt mit „Der Himmel scheint ein wenig heller“ den nach eigener Angabe dritten und letzten Teil einer Trilogie vor. Dieses jüngste Album ist meine persönlich erste Begegnung mit einem Werk des Künstlers.
Elf Titel, 34 Minuten, ein Song in zwei unterschiedlichen Versionen bildet den Auftakt und beschließt das Album mit der Aufforderung, sich die Seele frei zu tanzen. Dalibor singt mit rauer Stimme und einem Akzent, der die Herkunft nicht verleugnet. Er schreibt einfache Songs mit simplen Botschaften; die Melodien sind prägnant. Stilistisch ist es eine Achterbahnfahrt, wie eine Revue auf einer Kleinkunstbühne. Dabei gibt es Rockpop-Songs, Reggae-Klänge, Blues, einen Chanson, einen Song, der wie ein Seemannslied klingt und ein mitreißendes Irish-Folk-Duett mit Jenny Callabis von der Bluesband „Bluewater“. Für mich ist dieses Duett das Highlight auf der Scheibe, erinnert mich angenehm an „Fairytale of New York“ von Kirsty MacColl und Shane Macgowen (Pogues).
Und „Fernweh“ beschreibt zwar nur eine Fahrradfahrt an den Hafen, klingt dabei aber mehr nach Meer und Wogen und Salz in der Luft als mancher „Santiano“-Song. Auch „Tanz mir die Seele frei“ hat in beiden Versionen etwas Ansteckendes. Unter dem Strich ist das ein kurzweiliges Scheibchen, das mir Freude bereitet hat.
(Rainer Buck)
Elf Titel, 34 Minuten, ein Song in zwei unterschiedlichen Versionen bildet den Auftakt und beschließt das Album mit der Aufforderung, sich die Seele frei zu tanzen. Dalibor singt mit rauer Stimme und einem Akzent, der die Herkunft nicht verleugnet. Er schreibt einfache Songs mit simplen Botschaften; die Melodien sind prägnant. Stilistisch ist es eine Achterbahnfahrt, wie eine Revue auf einer Kleinkunstbühne. Dabei gibt es Rockpop-Songs, Reggae-Klänge, Blues, einen Chanson, einen Song, der wie ein Seemannslied klingt und ein mitreißendes Irish-Folk-Duett mit Jenny Callabis von der Bluesband „Bluewater“. Für mich ist dieses Duett das Highlight auf der Scheibe, erinnert mich angenehm an „Fairytale of New York“ von Kirsty MacColl und Shane Macgowen (Pogues).
Und „Fernweh“ beschreibt zwar nur eine Fahrradfahrt an den Hafen, klingt dabei aber mehr nach Meer und Wogen und Salz in der Luft als mancher „Santiano“-Song. Auch „Tanz mir die Seele frei“ hat in beiden Versionen etwas Ansteckendes. Unter dem Strich ist das ein kurzweiliges Scheibchen, das mir Freude bereitet hat.
(Rainer Buck)
Seh- und Hör-Bar.

VÖ: 16.10.2025; Label: Tonicum Music; Katalognummer: ohne, Musiker: Andreas Dalibor (Gesang), Jan Rase (Gitarre), Petra Rase (Schlagzeug), Jenny Kallabis (Gesang), Stefan Fuchs (Akkordeon) ; Bemerkung: Dieses Album ist auf CD und digital erschienen; CD in Digipak ohne Booklet;