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Ein Konzertbericht mit Fotostrecke von Jens Lorenz







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Längst hat sich die EISHEILIGE NACHT als beliebtes Indoor-Festival einen Namen gemacht. Am 30. Dezember gab es in der Potsdamer Metropolis Halle das große Finale der letztjährigen Tour. Neben Initiator SVBWAY TO SALLY selbst, waren die Monster-Rocker und Eurovisions-Gewinner LORDI mit von der Partie. Dazu KORPIKLAANI aus Finnland und LORD OF THE LOST aus Hamburg. Eisig allerdings war es an jenem Montagabend weder vor noch in der Halle. Der Winter hatte die deutschen Landen verschmäht und so herrschten um die Jahreswende ungewöhnlich milde Temperaturen. Ein Segen für alle Raucher, die sich scharenweise vor der Halle tummelten. Im riesigen Foyer der Metropolis Halle gab es nicht nur Getränke und heiße Würstchen sowie verschiedene Merchandising-Stände, sondern der Eingangsbereich diente auch als Relax-Zone zwischen und (für einige) während der Acts. Klar, bei vier verschiedenen Bands gab es auch unterschiedliche Fangruppen und nicht jeder fand nun tatsächlich alles gut. Aber das ist ja bei Festivals wohl immer so.

Das Publikum war so facettenreich wie das Line Up. Von Lords und Ladys, über mittelalterliche Trachten bis hin zu nordischen Kriegern. Und auch das eine oder andere Monster konnte man schon vor dem Konzert bestaunen. Naja ... es gab natürlich auch unkostümierte Konzertbesucher. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, hatte sich natürlich nur der kleinste Teil des Publikums in "Schale geworfen". Doch von jung bis alt, vom Kind bis zum Rentner war an diesem Abend alles vertreten. Den optisch wesentlich interessanteren Eindruck gaben aber die Hardcore-Fans der einzelnen Bands ab. Die riesige Metropolis Halle war wohl nicht ganz ausverkauft, aber so gut besucht, dass man auch ohne Tanzen, Haare wedeln, Grölen und Feiern gehörig ins Schwitzen kam. Und wirklich gelangweilt konnte an diesem Abend nun wirklich keiner sein. Das Line-Up, was SVBWAY TO SALLY 2013 präsentierten, hatte es in sich, auch wenn es - rein geographisch - tatsächlich ausschließlich nordisch geprägt war. Von den Gastgebern abgesehen, die bekanntlich aus Potsdam kommen.

Mit LORD OF THE LOST aus Hamburg um den ausdrucksstarken Sänger und Frontmann Chris Harms, holte man sich die Shooting-Stars der Szene ins "Eisheilige" Boot. Die Dark-Rocker legen sehr viel Wert auf eine ausgewogene Komponente von Optik und Sound. Mit ihrer stylishen Art sprechen sie vor allem das jüngere Publikum an. Es war 2006 völlig überraschen und kurios, als LORDI den Eurovision Song Contest gewann. Seitdem sind die Finnen zu einer Institution geworden. Die Band um den gelernten Maskenbildner und Sänger MR. LORDI traten in komplett neu entworfenen, monstermäßigen Kostümen auf und boten sowohl vom Bühnenbild, als auch musikalisch und optisch einen spektakulären Act. Von KORPIKLAANI, die ebenfalls aus Finnland angereist waren, ist bekannt, dass sie eine der "härtesten" Folk-Bands auf den Bühnen Europas sind. Folk-Metal, der von traditionellen finnischen Melodien und Volksmusikeinflüssen geprägt und mit Metal-Elementen kombiniert wird, arrangiert sich zu einer mitreißemden Mischung, die von einer energiegeladenen Show begleitet wird.

Und Last but not least SVBWAY TO SALLY, die 2013 ins 21. Jahr ihrer Bandgeschichte gingen. Unumstritten zählt die Gruppe aus Potsdam zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Bands überhaupt. Von den mittlerweile 11 Alben (dazu 4 DVDs und zahlreiche Bonusveröffentlichungen) schafften es immerhin fünf in die Top Ten der deutschen Media Control Charts. Überpünktlich begann der Abend mit LORD OF THE LOST, die von Eric Fish als die Aufsteiger der Szene angekündigt wurden. Ob er damit tatsächlich noch richtig liegt, mag im Auge des Betrachters liegen. De Facto hatten die Hamburger 2013 ihr erfolgreichstes Jahr und sind mittlerweile zur festen Größe in der dunklen Szene geworden. Auftritte auf großen Festivals, eine eigene Headliner-Tour, eine Finnland- und eine anstehende Amerika-Tour (auch wenn sie dort nur in ganz kleinen Clubs spielen werden) sprechen Bände. 2007 von Chris Harms gegründet macht LORD OF THE LOST "Musik für die Verlorenen, die eben diese Musik als ihre Heimat betrachten". Vier Alben in den letztem vier Jahren, wobei "We Give Our Hearts" (2013) ein Live-Mitschnitt ist, zeugen von einer unbeschreiblichen Produktivität der Band.

Line-Up Lord Of The Lost:
• Chris "The Lord" Harms (Gesang, Gitarre)
• Bo six (Gitarre)
• Class Grenayde (Bass)
• Gared Dirge (Keyboards, Gitarre, Percussion)
• Christian "Disco" Schellhorn (Schlagzeug)

Dass der Abend - entgegen sonst üblicher Verspätungen - tatsächlich um 19:00 Uhr begann, lag wohl daran, dass man LORD OF THE LOST einen zusätzlichen Titel in der Set-List zugestand. Zurecht wie ich meine, und auch in Potsdam wurden die Fans nicht enttäuscht.

Das relativ schlichte Bühnenbild, was hauptsächlich von Rauch und Nebel lebte, passte sich harmonisch dem Outfit der Hamburger an und lenkte die Aufmerksamkeit auf Band und Musik. Sauber ausgesteuerter und handwerklich versiert gespielter Dark-Rock begeisterte das Publikum von Beginn an. Dabei gab es einen - wenn auch kurzen - so doch gut sortierten Querschnitt durch die Welt von LORD OF THE LOST. Von abgrundtiefen bis hin zu seichten stimmlichen und instrumentalen Tönen und Riffs wurde alles geboten. Schlagzeuger Christian "Disco" Schellhorn ballerte wieder ordentlich auf die Felle ("Prison"), während Gitarrist Bo Six und Bassist Class Grenayde die Saiten ihrer Instrumente ordentlich malträtierten. Über Universalinstrumentalist Gared Dirge bracht man keine Worte zu verlieren. Mal brachte er die Tasten des Keyboards zum Glühen, mal schlug er auf die Percussions ein, als würde sein Leben davon abhängen. Und als würde das nicht schon reichen, griff er zur Abwechslung auch noch zur Gitarre. Dazu die charismatische Stimme von Chris Harms, mal schnurrend leise, mal laut und offensiv.

Größtes Erfolgsgeheimnis von LORD OF THE LOST dürfte wohl sein, dass sie auf der Bühne gar keine Show machen sondern das spielen und singen, was sie auch leben. Ob Chris Harms nun auf der Bühne kniet oder gar liegt, nie hat man das Gefühl einer einstudierten Pose, immer bleibt die Authentizität erhalten.d 20140112 2059651663 Mit Titeln wie "We Are The Lost", "Black Lolita", "Sex On Legs", "Die Tomorrow", "Prison" und "Credo" begeisterten sie nicht nur ihre eigenen Fans, die einen guten Teil des Publikums an diesem Abend ausmachten, sondern konnten sich auch in die Herzen anderer Fangruppen spielen. Dass sie dabei nicht ausschließlich auf Zustimmung stießen, liegt wohl in der Natur der Sache. Es jedem Recht zu machen ist noch keinem gelungen. Einige der konservativen Zuschauer beäugten dann auch das Outfit, die Show und die Bühne eher etwas misstrauisch. Sei's drum.

Leider, und das muss ich auch (wieder) erwähnen, spielte LORD OF THE LOST auch an diesem Abend nicht ihr ganzes Repertoire aus. Wer Chris Harms und Gared Dirge beim Support zu BLUTENGEL erlebt hat, wird die ganz leisen, die - meiner Meinung nach - emotionalsten Töne vermisst haben. Nun mag es ein gewisses Risiko in sich bergen, bei einem zahlenmäßig so großen Publikum die Stimmung in die tiefsten Abgründe der Seele fallen zu lassen, aber die Hamburger haben Qualität genug um ihre Fans wieder nach oben zu pushen und aus einer emotionalen Berg- und Talfahrt ein einmaliges Konzerterlebnis zu zelebrieren.

Alles in allem war das aber ein ganz starker Opener der EISHEILIGEN NACHT. Sollten die Hamburger neben ihrer Produktivität auch die Qualität der bisherigen Songs halten können, dann sind sie wohl tatsächlich - noch immer - wie von Eric Fish angekündigt, die Aufsteiger. Der Weg nach oben ist noch nicht zu Ende. Vielleicht.

Während sie Fans die folgende Umbauphase nutzten um sich vor der Tür abzukühlen, die obligatorische Zigarette zu rauchen oder das Bierchen zwischendurch zu genießen, war es jetzt an der Bühnencrew und dem Stage-Manager ordentlich ins schwitzen zu kommen. Eine Unzahl von Schädeln, Knochen, Mumien und anderen Utensilien, allesamt hätten sie einem Gruselkabinett entnommen sein können, zierten das folgende Bühnenbild. So blieb denn auch keine Frage offen, wer die nächste Band in der Running-Order sein würde. LORDI, bekannt für ihr extravagantes Outfit und spätestens seit 2006 (dem - für einige wohl skandalösen - Gewinn des Eurovision Song Contest) in aller Munde. Damals wurden sie übrigens von gut 70.000 Fans in ihrem Heimatland bei ihrer Rückkehr begrüßt und gefeiert.

Eric Fish gab bei der Ankündigung der Band unumwunden zu, dass er bis dato kein Fan der finnischen Hard- bzw. Glam-Metal Band war. Doch im Laufe der EISHEILIGE(n) NACHT konnten ihn die Finnen überzeugen. Richtig guter Rock'n Roll - so Eric Fish - würde uns jetzt erwarten. Das, so dachte ich bei mir, wird auch nötig sein. Bei so viel Maskerade läuft man schnell Gefahr sich lächerlich zu machen, sollte das musikalische Fundament hinter der Show zu dünn sein. Auch für mich war es der erste LORDI-Live-Act.

Line-Up Lordi
• Tomi "Mr. Lordi" Putaansuu (Gesang)
• Jussi "Amen" Sydänmaa (Gitarre)
• Samer "Ox" el Nahhal (Bass)
• Hella (Keyboard)
• Mana (Schlagzeug)

In völlig neuem Outfit, natürlich entworfen von Mr. Lordi persönlich, der ja gelernter Maskenbildner ist, ließen die Monster, Zombies und Mumien auch nicht lange auf sich warten und rockten erst mal so richtig die Gruft ... ähmm, die Halle.

"We're Not Bad For The Kids", "Get Heavy", "The Riff", "Who's your Daddy?" ... so ging es los. Es wurde nicht nur auf der Bühne gesungen, sondern auch vor der Bühne, wofür sich natürlich in erster Linie die angereisten LORDI-Fans verantwortlich zeichneten. Die Stimmung wurde ausgelassener, es wurde getanzt, es wurde geschwitzt.f 20140112 2050746565 Wollte man sich dem entziehen, blieb einem tatsächlich nur die Flucht ins Foyer. Diese Alternative wählten allerdings die Wenigsten. Wie es die Musiker unter ihren aufwändigen Masken temperaturmäßig aushielten, bleibt für mich ein Rätsel.

LORDI bot das, was man erwarten konnte. Eine raue, sofort wiedererkennbare Stimme von Chef-Monster Mr. Lordi, kuriose Songtitel und Hard-Rock, der sehr eingängig, aber auch wenig experimentierfreudig daher kommt. Musikalisch solide ohne Anspruch auf Genialität. Diese Genialität bleibt auf die Bühnenshow begrenzt. Tanzende Zombies, feuersprühende Äxte (oder halt Mikrofone), Gitarren und Drumsticks, eine Fontäne speiende Puppe und die überdimensionalen Fledermausflügel. Spaßfaktor innbegriffen. Dass sich LORDI dabei selbst nicht ganz so ernst nehmen, nimmt der Horrorshow ein wenig an Grusel. Was nicht unbedingt von Nachteil ist.

Insgesamt konnte die Show von LORDI überzeugen. Wer musikalische Virtuosität erwartet, sollte sich wohl nach anderen Konzerten umschauen, wer Spaß und eine gute Show mit einem soliden musikalischen Background bevorzugt, ist bei den Finnen gut aufgehoben. Natürlich durfte auch "Hard Rock Hallelujah" nicht fehlen, der die Metropolis Halle noch einmal richtig zum beben brachte.

LORD OF THE LOST und LORDI legten damit die Messlatte für die darauffolgende Band KORPIKLAANI sehr hoch. Die Folk-Metal Band, der "Clan des Waldes", hatte es dann auch nicht ganz einfach in Potsdam ...



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Line-Up Korpiklaani
• Jonne Järvelä (Gesang)
• Tuomas Rounakari (Violine)
• Sami Perttula (Akkordeon)
• Jarkko Aaltonen (Bass)
• Kalle "Cane" Savijärvi (Gitarre)
• Matti "Matson" Johansson (Schlagzeug)

Eric Fish heizte die Massen noch einmal richtig an, um die Finnen würdig zu begrüßen und um diese Begrüßung auf seiner Videokamera aufzunehmen. Und gleich mit Beginn machten die Finnen klar, warum sie - mittlerweile weltweit - den Ruf als eine der härtesten Folk-Bands genießen. Folk-Metal. Es ist schon erstaunlich, was sechs Musiker für einen Druck und eine Power auf der Bühne entwickeln können. Seit 2003 touren sie um die Welt und haben ihre Wurzeln in der samischen Kultur. Folk-Melodien und mythische Themen prägen ihre Songs.

Die angereisten Fans von KORPIKLAANI tanzten wie die Derwische, und fanden kaum genug Platz um ihrer Bewegungsfreude richtig Ausdruck zu verleihen, der Rest des Publikums, besonders die, die die Finnen noch nicht kannten, schauten zunächst einmal überrascht und wunderten sich, was da jetzt wohl auf der Bühne abging. So richtig überspringen wollte der Funken aber nicht, was sicherlich auch daran lag, dass man von den Texten eigentlich so gut wie nichts verstand. Das aber lag keineswegs an der Technik oder dem Sound, sondern daran, dass KORPIKLAANI in ihrer Landessprache sangen. Und wer versteht schon finnisch? "TUONELAN TUVILLA", "RUUMIINMULTAA", "METSÄMIES", so las sich die Setlist auf Papier, aber wie um alles in der Welt man das nun richtig ausspricht ...

So konnte denn auch kaum einer mitsingen und als man sich von der Überraschung erholt hatte, begann eigentlich nur noch das große Warten auf die Headliner des Abends.h 20140125 1767555028 Um Missverständnisse zu vermeiden. KORPIKLAANI war weder mittelmäßig oder gar schlecht. Ganz im Gegenteil. Aber irgendwie wollte der Act nicht so richtig ins Programm passen. Und definitiv war er zu lang. Hier wäre man wohl besser beraten gewesen, wenn man LORD OF THE LOST, LORDI und KORPIKLAANI jeweils identische Spielzeiten zugestanden hätte, was angesichts des Publikumquerschnitts auch gerechtfertigt gewesen wäre.

Eine Kommunikation mit der Band gab es eigentlich erst gegen Ende des Konzertes, als mit Songs wie "VODKA" und "BEER, BEER" die Fans noch einmal gepusht wurden und so zumindest die Stimmung in der Halle allenfalls stagnierte, nicht aber abfiel. Trotzdem hatte man das Gefühl, dass der eine oder andere doch ganz froh war, als es endlich in die letzte Pause ging, um die Bühne für SVBWAY TO SALLY frei zu machen.

Über die Qualität der Potsdamer Gastgeber braucht man wohl kein weiteres Wort zu verlieren. Seit über 20 Jahren rocken sie die Bühnen des Landes.


Line-Up Subway To Sally
• Eric Fish (Gesang, div. andere Instrumente)
• Bodenski (Akustikgitarre, div. andere Instrumente)
• Simon (Akustikgitarre, div. andere Instrumente)
• Ingo Hampf (E-Gitarre, div. andere Instrumente)
• Frau Schmitt (Violine, Viola)
• Sugar Ray (Bass)
• Simon Michael (Schlagzeug, Percussion)

Wie beim Line Up schon zu vermuten (div. Instrumente) ist die Instrumentierung bei SVBWAY TO SALLY nach wie vor üppig. Marktsackpfeife, Great Highland Bagpipes, Schalmei, Barockoboe, Blaswandler, Tin Whistle, Dudelsack, Drehleier, 8-saitige Renaissancelaute, Mandoline, Mandola, Geyerleier um nur mal einige der zum Teil exotischen Instrumente aufzuführen. Üppig war auch die Bühnenshow zu nennen. Feuer, Licht, Nebel, Schneekanonen (na ja, Schnee kam natürlich nicht wirklich raus) untermalten den Act mit visuellen Effekten, auch wenn sich Eric Fish diesmal nicht als Feuerschlucker betätigte.

Ursprünglich hatte sich SVBWAY TO SALLY dem Mittelalterrock verschrieben, in den letzten Jahren fanden sich aber auch mehr und mehr Metal-Elemente in den Songs, so dass sich ein ganz spezifischer SVBWAY TO SALLY-Sound entwickelte. Und dieser begeisterte von Anfang an die Fans.

Los ging es mit dem Intro "STILLE NACHT" um übergangslos mit der "SCHNEEKÖNIGIN" das Publikum mit künstlichem Glitzerschnee zu berieseln. Spätestens bei "SIEBEN" sang und tanzte dann die ganze Halle und ließ sich treiben auf einer Reise durch das gesamte Universum der SVBWAY-Welt.

Die Potsdamer spielten wie immer auf hohem Niveau und hatten so nebenbei noch einige Highlights im Gepäck. Mit "DIE SCHWARZE SEIDE" wurde erstmals ein Song von dem im Frühjahr erscheinenden Album "MITGIFT" präsentiert. Wir dürfen gespannt sein.
Auch einen Special-Guest hatte man sich eingeladen. Und wie sollte es auch anders sein, auch dieser kam aus dem hohen Norden. Björn Both von SANTIANO, der seinen Bass diesmal zu Hause ließ und sich ausschließlich dem Gesang widmete. Nun macht SANTIANO ja keine schlechte Musik, aber mit SVBWAY TO SALLY an den Instrumenten wird aus dem schon eher mainstreamlastigen "GOTT MUSS EIN SEEMANN SEIN" ein richtig metal-angehauchter Hammersong.j 20140125 1994961839 Bei "FEUERKIND" und "FEUERLAND" wurde mit Flammeneffekten auf der Bühne nicht gespart und - sofern das überhaupt noch möglich war - wurde es noch heißer in der Halle.

Für mich persönlich gab es mit "MARIA" dann noch einen ganz besonderen Höhepunkt. Von Ingo Hampf geschrieben und mit einem sensationellen Gitarrensolo eingeleitet. Wohl nicht umsonst nennt Eric Fish, Ingo seinen Meister an der Gitarre.

Bevor der Abend dann endgültig zur Geschichte der EIHEILGE(n) NACHT 2013 werden sollte, forderten die Fans noch ihren Tribut. Natürlich durfte auch dieses Konzert nicht ohne "JULIA UND DIE RÄUBER" zu Ende gehen, und so skandierten die Fans so lange "Blut, Blut, Räuber saufen Blut", bis die Band nicht umhinkam als letzte Zugabe eben diesen Song noch einmal zum Besten zu geben.

Nach über fünf Stunden war dann endgültig schluss und es bleibt die Gewissheit, dass die EISHEILIGE NACHT zu einem der besten Indoor-Festivals Deutschlands zählt. So können wir uns jetzt schon auf 2014 freuen, wenn SVBWAY TO SALLY mit Gästen zur Neuauflage bittet.



Bitte beachtet auch:

• Off. Homepage von Subway To Sally: www.subwaytosally.com
• Off. Homepage von LORDI: www.lordi.fi
• Off. Homepage von Lord Of The Lost: www.lordofthelost.de
• Off. Homepage von KORPIKLAANI: www.korpiklaani.com
• Portrait über Subway To Sally: HIER
• Homepage der Metropolis Halle in Potsdam: www.metropolis-halle.de




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