
Ein Konzertbericht mit Fotos von Katja Jahn
Die Pressekonferenz als Startschuss
Am 16. September 2025 startete für uns ein neues Kapitel. Nach vielen gemeinsamen Jahren mit der Gruppe CITY gab es nun Tonis neues Solo-Projekt: Die Kinx vom Prenzlauer Berg, vorgestellt bei einer Pressekonferenz in der Kulturbrauerei Berlin. Es waren Gäste vor Ort, die man auch aus der CITY-Zeit schon kannte, z.B. den Texter Alfred Rösler-Kleint, oder den Journalisten und Autor Christian Hentschel, der auch die Moderation übernahm. Es gab natürlich CITY-Songs und zwei aus dem neuen Repertoire: "Sag niemals nie" und "Genauso war's". Der Schlagzeuger Carsten Click war an dem Tag aktuell noch nicht mit dabei, und wurde von Ronny Dehn ersetzt, der unter anderem schon bei SILLY und in seiner Band EAST BLUES EXPERIENCE gespielt hat. Bei den Konzerten der Tour war dann aber natürlich Carsten dabei und hinter der Schießbude anzutreffen.
Die Band besteht sonst auch noch aus Tobias Unterberg alias b.deutung, der traumhaft Cello spielt und unter anderem mit den Inchtabokatables sechs Studio-Alben veröffentlichte, André Kuntze am Keyboard, der auch ein erfolgreicher Produzent und Mitglied bei CHICORÉE ist, sowie Reinhard "Herr" Petereit, bekannt als Chef von ROCKHAUS, an der Gitarre. Es war erstmal ungewöhnlich, die neue Konstellation zu sehen, denn als eingefleischter CITY-Fan kenne ich neben Toni eigentlich nur andere Köpfe. Das Management um Rolf Henning und Ina Nowakowski, das über viele Jahre die PUHDYS betreut hat, hatte sich mit der Planung dieser Pressekonferenz unheimlich viel Mühe gegeben.
Schwerin
Am 7. Dezember 2025 ging für uns die "Genauso wars"-Tour der KINX los, unsere Reise startete in der Sport- und Kongresshalle Schwerin. Für die Band war es nach der Station in Freiberg das zweite Konzert, aber für uns die Premiere. Die Halle war ganz gut gefüllt und ein paar bekannte Gesichter haben wir auch getroffen, was immer wieder schön ist. Lange haben wir gewartet, denn die Pressekonferenz lag da ja schon ein Vierteljahr zurück. Nun war es endlich soweit. Vorstellungen, was auf der Bühne passieren und was gespielt werden würde, hatte ich - ehrlich gesagt - nicht wirklich. Ich mag das erste Solo-Album von Toni sehr, aber vermisse auch die alten CITY Songs.
Als Auftakt des Konzerts gab es den Song "Phoenix" mit der schönen Textzeile "Wer aus der Asche aufersteht, der muss erst verbrennen". Ein Song, der gleich mitreißt. Dann gab es den CITY-Klassiker "King vom Prenzlauer Berg", nun unter der Fahne der KINX. Weitere Kultsongs von Tonis alter Band CITY waren "Glastraum", "Vater glaubte" oder "Flieg ich durch die Welt". Sie erinnerten natürlich an die CITY-Zeiten, und da macht sich etwas Wehmut und Sehnsucht nach der alten Zeit breit. Auch denkt man dabei sofort an die verstorbenen Bandmitglieder Fritz Puppel und Klaus Selmke. Was würden Sie jetzt wohl zur neuen Band und der neuen Musik sagen?
Vom neuen Album "Genauso war's" gab es z.B. "Mitten im Leben". Es handelt von einer Frau mit 55, die GELEBT hat. Denn so einer schickt man kein Kündigungsschreiben, keine Abschiedsmail … "die soll lange bleiben". Ein toller Text. Das Stück "Brücke übern Fluss" geht auch tief ins Mark. Toni singt über den Wunsch nach Frieden und Zusammenhalt; "Ich bin gierig nach Liebe und hungrig nach Frieden". Das passt ganz wunderbar in diese Zeiten! Auch "Zwischen den Zweigen" ist für mich sehr berührend. Es kündigt sich an, als wäre es ein Liebeslied, aber es geht um eine versuchte Vergewaltigung. Da musste ich schlucken und nahm es live noch intensiver wahr, als es nur digital von der Platte/CD zu hören. Da bei diesem Konzert der Tour Weihnachten direkt vor der Tür stand, stimmte Toni "Kling Glöckchen" an und es gab einen Weihnachtssong: "Santa Claus (Ja, das ist er)". Das Bühnenbild dazu war auch lustig, und mich riss es voll mit. Überhaupt war das Bühnenbild toll. Also wer sich das ausgedacht hat … Mega !!! Es war bunt, mit tollen Fotos und Textzeilen. Man konnte so auch viele Titel gut mitsingen, selbst wenn man sie noch nicht so gut kannte. Der Klassiker "Am Fenster" durfte natürlich auch nicht fehlen. Ich glaube, ohne die Nummer hätte wohl niemand die Band aus dem Saal gelassen. Und hier brauchte es auch keine Vorlage um es mitsingen zu können. In der KINX-Version ist es mit dem Cello arrangiert, gespielt von dem wunderbaren Tobias Unterberg alias b.deutung. Leider war das Publikum in Schwerin stimmungstechnisch nicht so gut drauf. Eher verhalten. Es gab noch genug Luft nach oben.
Magdeburg
Dann hieß es etwas Warten und am 27. Dezember 2025 ging es nach Magdeburg ins Amo. Wir waren schon beim Soundcheck dabei und es war lustig, das mal wieder mitzuerleben. Trotz technischer Probleme zwischendurch war es für uns unterhaltsam. Ich durfte sogar mal hinter das Schlagzeug, und das erlebt man auch nicht jeden Tag. Die Halle war kleiner und die Stimmung ausgelassener. Das Publikum war aufgeschlossener und hat gut mitgemacht. Es wurden CITY-Songs wie z.B. "Die Sonne geht auf", "Vater glaubte" oder" Glastraum" gespielt, was ich länger nicht gehört hatte. Dazu gab es Titel aus dem neuen Album wie "Phoenix" oder "Brücke übern Fluss", und natürlich durfte auch hier "Am Fenster" nicht fehlen. Da wir uns noch mitten in der Weihnachtszeit befanden, gab's auch in Magdeburg "Kling Glöckchen" und "Must be Santa" dazu.
Halle/Saale
Am 29. Dezember 2025 ging es in das Steintor Variete nach Halle/Saale. Wir hatten vor dem Konzert noch ein Fantreffen mit der Band, was richtig viel Spaß gemacht hat. Es gab glückliche Gesichter und Freudentränen. Natürlich Autogramme und Fotos. Stimmungstechnisch bekommt Halle/Saale für mich eine Glatte 10. Viele sind gleich zu Beginn aufgestanden, haben mitgesungen und getanzt als gäbe es kein Morgen mehr. Da ging mir das Herz auf und man dachte gleich an "alte" Zeiten. Es wurde auch wieder "Das Blut so laut" gespielt. Nach dem Konzert ging es noch zum Anstoßen und für Gespräche ins Hotel, wo wir auch wieder auf bekannte Gesichter wie den Sänger Dirk Zöllner trafen. Es war ein Tag, der auf jeden Fall in Erinnerung bleiben wird. Nach langer Zeit habe ich dort viele liebe Menschen wieder getroffen.
Rostock
Das alte Jahr verabschiedeten wir am 30. Dezember 2025 in der Rostocker Stadthalle. Nach Schwerin waren wir ein wenig skeptisch, aber die Stimmung war trotz der großen Halle besser als in Schwerin, auch wenn sie nicht ganz ausverkauft war. Statt der Weihnachtssongs gab es nun u.a. das Lied "Mein Land". Die Fahrt in den Norden hatte sich auf jeden Fall gelohnt. Vor Ort gab's auch wieder liebe Menschen, die man wieder getroffen hat. Allgemein kam auf der Tour wieder das familiäre Gefühl auf, was in dieser oft schlimmen Zeit teilweise leider verloren gegangen ist. Egal ob mit anderen Fans/Musikliebhabern oder den Künstlern, die wir ja schon in CITY-Zeiten kennengelernt haben. Dazu kamen ja nun die "neuen" Bandmitglieder, die wir auch recht schnell ins Herz geschlossen haben. Es ergaben sich schöne Gespräche, auch im Hotel nach dem Konzert.
Berlin
Den 12. Januar 2026 haben wir lang erwartet und es war eigentlich Zufall, dass ich noch eine Karte dafür bekommen hatte. Berlin Friedrichstadtpalast … Heimspiel ... Volle Hütte … tolle Stimmung. Das Highlight eben. Viele Gäste und bekannte Künstler im Publikum und eine ganz große Überraschung für Viele an dem Abend auf der Bühne: Manfred Hennig, der ehemalige Keyboarder von CITY, war im Publikum und wurde von Toni auf die Bühne eingeladen. Schon alleine der Weg aus dem Publikum auf die Bühne war sehr emotional. Für das Publikum und für ihn selbst. Nun waren bei "Casablanca" und "Am Fenster" gleich zwei Keyboarder auf der Bühne. Es war sehr berührend. Bei der Kulisse und dem ausverkauften Haus mit ca. 1.800 Leuten waren das Gänsehautmomente. Auch in Berlin gab es nach dem Konzert in einer kleinen Bar eine After Show Party. Klein und fein. Nette Gespräche und tolle Gäste, wie z.B. Christan Liebig oder Henry Hübchen, die sich alle den Heimauftritt des "ältesten Newcomers der Republik" nicht entgehen lassen wollten. Auch viele Familienmitglieder der Band waren dabei. An diesem Abend habe ich wieder tolle Menschen kennengelernt. Vielen Dank an alle, die mir die tollen Momente möglich gemacht haben. Ich trage das im Herzen und in mein Fotoalbum.
Fazit
Damit endete die KINX-Tour für uns. Am 21. Januar 2026 wäre eigentlich noch die Mugge in Hannover gewesen, aber sie wurde leider kurz vorher wegen zu wenig verkaufter Karten abgesagt. Da ich um die Ecke wohne, war ich besonders traurig darüber. Man kann irgendwie nicht verstehen, dass so tolle Musik im Westen nicht "ankommt", aber dieses Thema hatten wir schon öfter … Ich finde das sehr schade.
Ich hoffe sehr, dass es weitere Konzerte der KINX geben wird, und dass Toni und die Band mit dem Verlauf der Tour auch ohne den Hannover-Gig zufrieden waren. Wir hatten auf der Reise jedenfalls eine ganze Menge Spaß, und das Programm in vollen Zügen genossen. Die Band überzeugte mit ausgelassener Spielfreude und einem ausgewogenen Bühnenprogramm, das die Brücke von gestern und CITY ins heute und zu Tonis Solo Projekt ganz wunderbar geschlagen hat. Hoffentlich auf bald und…
"God save the Kinx"
Am 16. September 2025 startete für uns ein neues Kapitel. Nach vielen gemeinsamen Jahren mit der Gruppe CITY gab es nun Tonis neues Solo-Projekt: Die Kinx vom Prenzlauer Berg, vorgestellt bei einer Pressekonferenz in der Kulturbrauerei Berlin. Es waren Gäste vor Ort, die man auch aus der CITY-Zeit schon kannte, z.B. den Texter Alfred Rösler-Kleint, oder den Journalisten und Autor Christian Hentschel, der auch die Moderation übernahm. Es gab natürlich CITY-Songs und zwei aus dem neuen Repertoire: "Sag niemals nie" und "Genauso war's". Der Schlagzeuger Carsten Click war an dem Tag aktuell noch nicht mit dabei, und wurde von Ronny Dehn ersetzt, der unter anderem schon bei SILLY und in seiner Band EAST BLUES EXPERIENCE gespielt hat. Bei den Konzerten der Tour war dann aber natürlich Carsten dabei und hinter der Schießbude anzutreffen.

Die Band besteht sonst auch noch aus Tobias Unterberg alias b.deutung, der traumhaft Cello spielt und unter anderem mit den Inchtabokatables sechs Studio-Alben veröffentlichte, André Kuntze am Keyboard, der auch ein erfolgreicher Produzent und Mitglied bei CHICORÉE ist, sowie Reinhard "Herr" Petereit, bekannt als Chef von ROCKHAUS, an der Gitarre. Es war erstmal ungewöhnlich, die neue Konstellation zu sehen, denn als eingefleischter CITY-Fan kenne ich neben Toni eigentlich nur andere Köpfe. Das Management um Rolf Henning und Ina Nowakowski, das über viele Jahre die PUHDYS betreut hat, hatte sich mit der Planung dieser Pressekonferenz unheimlich viel Mühe gegeben.
Schwerin
Am 7. Dezember 2025 ging für uns die "Genauso wars"-Tour der KINX los, unsere Reise startete in der Sport- und Kongresshalle Schwerin. Für die Band war es nach der Station in Freiberg das zweite Konzert, aber für uns die Premiere. Die Halle war ganz gut gefüllt und ein paar bekannte Gesichter haben wir auch getroffen, was immer wieder schön ist. Lange haben wir gewartet, denn die Pressekonferenz lag da ja schon ein Vierteljahr zurück. Nun war es endlich soweit. Vorstellungen, was auf der Bühne passieren und was gespielt werden würde, hatte ich - ehrlich gesagt - nicht wirklich. Ich mag das erste Solo-Album von Toni sehr, aber vermisse auch die alten CITY Songs.
Als Auftakt des Konzerts gab es den Song "Phoenix" mit der schönen Textzeile "Wer aus der Asche aufersteht, der muss erst verbrennen". Ein Song, der gleich mitreißt. Dann gab es den CITY-Klassiker "King vom Prenzlauer Berg", nun unter der Fahne der KINX. Weitere Kultsongs von Tonis alter Band CITY waren "Glastraum", "Vater glaubte" oder "Flieg ich durch die Welt". Sie erinnerten natürlich an die CITY-Zeiten, und da macht sich etwas Wehmut und Sehnsucht nach der alten Zeit breit. Auch denkt man dabei sofort an die verstorbenen Bandmitglieder Fritz Puppel und Klaus Selmke. Was würden Sie jetzt wohl zur neuen Band und der neuen Musik sagen?
Vom neuen Album "Genauso war's" gab es z.B. "Mitten im Leben". Es handelt von einer Frau mit 55, die GELEBT hat. Denn so einer schickt man kein Kündigungsschreiben, keine Abschiedsmail … "die soll lange bleiben". Ein toller Text. Das Stück "Brücke übern Fluss" geht auch tief ins Mark. Toni singt über den Wunsch nach Frieden und Zusammenhalt; "Ich bin gierig nach Liebe und hungrig nach Frieden". Das passt ganz wunderbar in diese Zeiten! Auch "Zwischen den Zweigen" ist für mich sehr berührend. Es kündigt sich an, als wäre es ein Liebeslied, aber es geht um eine versuchte Vergewaltigung. Da musste ich schlucken und nahm es live noch intensiver wahr, als es nur digital von der Platte/CD zu hören. Da bei diesem Konzert der Tour Weihnachten direkt vor der Tür stand, stimmte Toni "Kling Glöckchen" an und es gab einen Weihnachtssong: "Santa Claus (Ja, das ist er)". Das Bühnenbild dazu war auch lustig, und mich riss es voll mit. Überhaupt war das Bühnenbild toll. Also wer sich das ausgedacht hat … Mega !!! Es war bunt, mit tollen Fotos und Textzeilen. Man konnte so auch viele Titel gut mitsingen, selbst wenn man sie noch nicht so gut kannte. Der Klassiker "Am Fenster" durfte natürlich auch nicht fehlen. Ich glaube, ohne die Nummer hätte wohl niemand die Band aus dem Saal gelassen. Und hier brauchte es auch keine Vorlage um es mitsingen zu können. In der KINX-Version ist es mit dem Cello arrangiert, gespielt von dem wunderbaren Tobias Unterberg alias b.deutung. Leider war das Publikum in Schwerin stimmungstechnisch nicht so gut drauf. Eher verhalten. Es gab noch genug Luft nach oben.

Magdeburg
Dann hieß es etwas Warten und am 27. Dezember 2025 ging es nach Magdeburg ins Amo. Wir waren schon beim Soundcheck dabei und es war lustig, das mal wieder mitzuerleben. Trotz technischer Probleme zwischendurch war es für uns unterhaltsam. Ich durfte sogar mal hinter das Schlagzeug, und das erlebt man auch nicht jeden Tag. Die Halle war kleiner und die Stimmung ausgelassener. Das Publikum war aufgeschlossener und hat gut mitgemacht. Es wurden CITY-Songs wie z.B. "Die Sonne geht auf", "Vater glaubte" oder" Glastraum" gespielt, was ich länger nicht gehört hatte. Dazu gab es Titel aus dem neuen Album wie "Phoenix" oder "Brücke übern Fluss", und natürlich durfte auch hier "Am Fenster" nicht fehlen. Da wir uns noch mitten in der Weihnachtszeit befanden, gab's auch in Magdeburg "Kling Glöckchen" und "Must be Santa" dazu.
Halle/Saale
Am 29. Dezember 2025 ging es in das Steintor Variete nach Halle/Saale. Wir hatten vor dem Konzert noch ein Fantreffen mit der Band, was richtig viel Spaß gemacht hat. Es gab glückliche Gesichter und Freudentränen. Natürlich Autogramme und Fotos. Stimmungstechnisch bekommt Halle/Saale für mich eine Glatte 10. Viele sind gleich zu Beginn aufgestanden, haben mitgesungen und getanzt als gäbe es kein Morgen mehr. Da ging mir das Herz auf und man dachte gleich an "alte" Zeiten. Es wurde auch wieder "Das Blut so laut" gespielt. Nach dem Konzert ging es noch zum Anstoßen und für Gespräche ins Hotel, wo wir auch wieder auf bekannte Gesichter wie den Sänger Dirk Zöllner trafen. Es war ein Tag, der auf jeden Fall in Erinnerung bleiben wird. Nach langer Zeit habe ich dort viele liebe Menschen wieder getroffen.
Rostock
Das alte Jahr verabschiedeten wir am 30. Dezember 2025 in der Rostocker Stadthalle. Nach Schwerin waren wir ein wenig skeptisch, aber die Stimmung war trotz der großen Halle besser als in Schwerin, auch wenn sie nicht ganz ausverkauft war. Statt der Weihnachtssongs gab es nun u.a. das Lied "Mein Land". Die Fahrt in den Norden hatte sich auf jeden Fall gelohnt. Vor Ort gab's auch wieder liebe Menschen, die man wieder getroffen hat. Allgemein kam auf der Tour wieder das familiäre Gefühl auf, was in dieser oft schlimmen Zeit teilweise leider verloren gegangen ist. Egal ob mit anderen Fans/Musikliebhabern oder den Künstlern, die wir ja schon in CITY-Zeiten kennengelernt haben. Dazu kamen ja nun die "neuen" Bandmitglieder, die wir auch recht schnell ins Herz geschlossen haben. Es ergaben sich schöne Gespräche, auch im Hotel nach dem Konzert.

Berlin
Den 12. Januar 2026 haben wir lang erwartet und es war eigentlich Zufall, dass ich noch eine Karte dafür bekommen hatte. Berlin Friedrichstadtpalast … Heimspiel ... Volle Hütte … tolle Stimmung. Das Highlight eben. Viele Gäste und bekannte Künstler im Publikum und eine ganz große Überraschung für Viele an dem Abend auf der Bühne: Manfred Hennig, der ehemalige Keyboarder von CITY, war im Publikum und wurde von Toni auf die Bühne eingeladen. Schon alleine der Weg aus dem Publikum auf die Bühne war sehr emotional. Für das Publikum und für ihn selbst. Nun waren bei "Casablanca" und "Am Fenster" gleich zwei Keyboarder auf der Bühne. Es war sehr berührend. Bei der Kulisse und dem ausverkauften Haus mit ca. 1.800 Leuten waren das Gänsehautmomente. Auch in Berlin gab es nach dem Konzert in einer kleinen Bar eine After Show Party. Klein und fein. Nette Gespräche und tolle Gäste, wie z.B. Christan Liebig oder Henry Hübchen, die sich alle den Heimauftritt des "ältesten Newcomers der Republik" nicht entgehen lassen wollten. Auch viele Familienmitglieder der Band waren dabei. An diesem Abend habe ich wieder tolle Menschen kennengelernt. Vielen Dank an alle, die mir die tollen Momente möglich gemacht haben. Ich trage das im Herzen und in mein Fotoalbum.
Fazit
Damit endete die KINX-Tour für uns. Am 21. Januar 2026 wäre eigentlich noch die Mugge in Hannover gewesen, aber sie wurde leider kurz vorher wegen zu wenig verkaufter Karten abgesagt. Da ich um die Ecke wohne, war ich besonders traurig darüber. Man kann irgendwie nicht verstehen, dass so tolle Musik im Westen nicht "ankommt", aber dieses Thema hatten wir schon öfter … Ich finde das sehr schade.
Ich hoffe sehr, dass es weitere Konzerte der KINX geben wird, und dass Toni und die Band mit dem Verlauf der Tour auch ohne den Hannover-Gig zufrieden waren. Wir hatten auf der Reise jedenfalls eine ganze Menge Spaß, und das Programm in vollen Zügen genossen. Die Band überzeugte mit ausgelassener Spielfreude und einem ausgewogenen Bühnenprogramm, das die Brücke von gestern und CITY ins heute und zu Tonis Solo Projekt ganz wunderbar geschlagen hat. Hoffentlich auf bald und…
"God save the Kinx"
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