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Tschüss Franz! (Nachruf auf Franz Bartzsch)
Die Favoriten hießen für mich Beatles und Stones, bis Du meinen Lebensweg kreuztest. Beat oder Pop mit deutschen Texten? Nö, nicht wirklich ... doch dann klang vor dreieinhalb Jahrzehnten „Nein Doktor nein ...“ mit Veronikas wundervoller Stimme aus dem Autoradio und ich wurde hellhörig. So hat mit Dir Mitte der 70’er meine persönliche Beziehung zur Popmusik zwischen Oder und Elbe einen unverrückbaren Platz eingenommen. Dieses filigrane Kompositionsempfinden mit der Verspieltheit zwischen deutscher Klassik und amerikanischen Grooves machte Deine Lieder von da an zu meinen Favoriten. Aber vor allem gehörtest Du zu den genialen Künstlern und Gutmenschen, deren Töne Herz und Seele wahrlich hörbar machten!
Nun bist Du ihm gestern unverhofft nachgefolgt und lässt uns betroffen im Leben zurück. Warum so plötzlich und so absolut unvorhersehbar? Dein Lachen und Dein beherzter Umgang mit den Dingen des Lebens werden allen, die Dich persönlich kannten, sehr fehlen. Ich verneige mich vor Dir und werde Deiner immer gedenken. Klar möchten wir Dich noch einmal auf der Bühne leben lassen, so wie wir uns auch von unserem Trommler, dem einfachen Mann, verabschiedet haben. Dafür gehe ich Dir zu Ehren gern in die Spur! Herzlichst, Dein Schubi (Wolfgang Schubert) |