Selten, aber da:
Deutscher Rockabilly-Sound
Foto-Quelle: Pixabay



Er ist Teil des uramerikanischen Rocks, der in den 50er-Jahren erst Amerika und später die ganze Welt begeisterte: Rockabilly reißt seine zumeist jungen Fans mit Gute-Laune-Songs und auffälligen Looks mit. Meist in englischer Sprache, gibt es aber auch deutsche Vertreter, die den Sound der 50er mit deutschen Texten weiterleben lassen.

Irgendwo zwischen Country und Elvis Presley siedelt sich der Rockabilly an. Obwohl er erstmals in den 50er-Jahren auftauchte, sollte es noch bis Anfang der 1980er-Jahre dauern, bis die breite Masse von dem Sound Notiz nehmen sollte. Danach ging alles zügig: Auf den Bühnen tauchten Bands wie "The Baseballs" oder "The Continentals", die den alten Sound wieder modern machten, auf.

Selbst auf andere Art und Weise wurde der Rockabilly an neue Generationen herangeführt. Rockabilly ist nämlich nicht nur in der Musik-Branche vertreten, sondern wird auch oft im Gaming-Bereich als Thema aufgegriffen. Beispielsweise werden im Slot-Game "Rockabilly Wolves" unter https://zulabet.com/de/ auf fünf Walzen Elemente wie Gitarren, schmalzige Tollen oder Mikrofone genutzt, um den Spieler in das richtige Rockabilly-Setting zu versetzen. Der Slot baut dabei ebenso auf den richtigen Sound im Hintergrund. Wer da nicht mit dem Bein wippt, hat keinen Rhythmus im Blut. Auch ist der populäre Rockabilly-Style in Filmklassikern wie "Grease" und "Außer Rand und Band" vertreten.

Die schnelle Entwicklung des Rockabilly-Genres brachte auch in Deutschland Musiker dazu, sich dem Sound zu widmen. Pop-Sänger Sasha kreierte die Kunstfigur "Dick Brave & The Backbeats" und coverte alte Songs wie "Teenager in Love" von Elvis Presley als auch moderne Hits wie Adeles Schmachtklassiker "Rolling In The Deep". Das Experiment gelang und sicherte Sasha alias Dick Brave 2013 eine goldene Schallplatte für sein Album "Rock'n Roll Therapy". Die Kritik auf https://www.focus.de/ spricht Fans aus dem Herzen.

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Deutsche Version gefragt
Dass sich neben der Rockabilly-Bewegung, die sich auch durch ihren ausladenden Modestil definiert, auch ein deutscher Ableger formierte, blieb jedoch lange unbemerkt. Schon in den 80er-Jahren formierte sich die Düsseldorfer Band "Panhandle Alks" und schrieb deutsche Songs zum rockigen Sound. Das Konzept hatte Erfolg! Insgesamt zehn Alben entstanden unter verschiedenen Konstellationen. Ausstiege, Wechsel oder Tod hielten das Personalkarussell der Band in Bewegung.

Anfang der 90er-Jahre kamen aus Köln bereits die nächsten Vertreter des Genres und legten die Bühnen der Region in Schutt und Asche. Die "Heavy Teddys" verbanden die typischen Rockabilly-Elemente mit deutschen Texten, die von den Alltäglichkeiten und Sehnsüchten erzählten. Eine Kombination, die beim Publikum ankam und noch heute für volle Hallen und zahlreiche Plattenverkäufe sorgt.

Eine dritte Kombination formierte sich Anfang 2017 aus verschiedenen Mitgliedern der "Panhandle Alks" als auch der "Heavy Teddys". Mitsingen, tanzen und Feierlaune: "Eric and the Wild Boys" haben sich aus ehemaligen Bandmitgliedern der Vorgängerbands geformt und versuchen nun mit eigenen Liedern im Musikgenre Eindruck zu hinterlassen.

002 20210217 2001134671Ein Lebensgefühl
Der deutsche Rockabilly funktioniert hierzulande deswegen so gut, weil er ein Lebensgefühl verkauft. Es sind nicht nur Songs, sondern die Formulierung von Sehnsüchten. Freiheit genießen, mit der Partnerin im Arm die Nacht durchtanzen und mit Freunden ausgelassen feiern. Schwerwiegende Themen werden meistens gemieden. In Kombination mit schwingenden Petticoats, aufwendig geformter Gel-Tolle und lässigem Zahnstocher im Mund wird der Alltag vergessen. Was Politik und Gesellschaft gerade denken? Während der Rockabilly ertönt, sind diese Gedanken vergessen. Diverse Spielarten der Mode hat auch https://www.spiegel.de beleuchtet.

Wer es ausprobieren will und ein Stück Freiheit hören möchte, der kann in die Alben "Getanzt wurde trotzdem" von den "Panhandle Alks" reinhören.




   
   
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