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Auch nach Jahrzehnten hört man sie immer wieder gern: Der Trend zu Vintage-Mucke und damit zu DDR-Bands wie City, Karat und Silly ist ungebrochen. Wir nehmen unter die Lupe, warum Retro Sounds in den 2020er Jahren so populär sind, fühlen den ostdeutschen Gruppen auf den Zahn und zeigen, dass nicht nur im Musikbereich das Alte wieder zum Neuen wird.

Ungebrochener Vintage Trend
Gerade heute ist Ostrock nämlich mehr Kult denn je und hat einen großen Einfluss auf die Popkultur. Zum Teil liegt dies am unverwechselbaren Sound der Bands und Künstler, andererseits hat der allgemeine Vintage- und Retro-Trend sicher auch seinen Einfluss auf die anhaltende Popularität - wie man anhand mehrerer Beispiele sieht.

Besonders bei Spielen im Netz sieht man den Trend: Beim Glücksspiel etwa sind Slots wie Respin Mania oder Hot Fruits 40 in Online Spielhallen wie https://alfcasino.com/de/. extrem beliebt. Die erwähnten Slotmaschinen sind ganz bewusst von klassischen Slots inspiriert, die man in der Vergangenheit in landbasierten Casinos finden konnte und versetzen die Spieler dadurch in der Zeit zurück. Und sogar die junge Gaming-Branche setzt auf Vintage: Remakes zu Titeln wie „Demon’s Souls“ oder Kollektionen von „Super-Mario“-Klassikern haben 2020 die Charts dominiert.

In der Filmbranche etwa ist der Trend zum Remake alter Streifen ungebrochen: Im Jahr 2020 kamen Remakes zu Filmen wie „3 Engel für Charlie“ (2000) oder „The Grudge“ (2002) in die Kinos. Auch Neuverfilmungen von Büchern wie „Little Women“ oder Jane Austens „Emma“ und Alfred Döblins „Berlin Alexanderplatz“ begeisterten die Kinogänger. Kein Wunder, dass der Trend zu Retro auch in der Musikbranche ungebrochen ist.

 

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Ostrock rockt die Rockerherzen
Und das besonders beim Thema DDR: Gerade Ostrock ist in ganz Deutschland weiterhin extrem populär und gibt auch jüngeren Semestern etwas für die Ohren. So zum Beispiel die Hits der Ost-Berliner Band City. City gründeten sich im Jahr 1972 um Gitarrist Fritz Puppel und Klaus Selmke am Schlagzeug. Zunächst waren die Rocker aber nur wenig erfolgreich. 1974 erfolgte die Neubesetzung der Band und mit ihrem noch heute bekannten Titel „Am Fenster“ gelang der Band ein Jahr später der Durchbruch - nicht nur in der DDR, sondern auch in Westdeutschland und anderen europäischen Ländern wie www.80s80s.de berichtet.

Auch die Band Karat wurde bereits 1975 gegründet, hatte im Jahr 1978 mit dem Song „Über sieben Brücken musst du geh’n“ ihren größten Hit, spielt aber eigentlich mehr Rockmusik als Schmalz. In den 1980ern hatte Karat auch in Westdeutschland mit Alben wie „Albatros“ Erfolg und erhielt sogar als einzige DDR-Band einen Auftritt bei „Wetten, dass…?“. Auch heute noch feiert die Band Erfolge und zelebrierte 2020 ihr 45-jähriges Bestehen.

Und wer könnte eine Liste der noch heute bekannten DDR-Songs und Rockbands erstellen ohne die Gruppe Silly zu nennen? Die Rockband um Tamara Danz wurde 1978 gegründet und musste sich zunächst in „Familie Silly“ umbenennen, weil die DDR den Bandnamen nicht erlaubte. Danz wurde mehrfach zur besten Rocksängerin des Jahres gewählt, wie www.shz.de berichtet. Songs und Alben der Band wie „Mont Klamott“ sind noch heute bekannt, ebenso wie der musikalische Biss, kombiniert mit New Wave-Elementen.

Fazit
Was macht den Erfolg von DDR-Rock aus? Kenner würden sagen: Es ist ganz klar die Mischung aus Vintage und noch heute modernen Themen und Klängen. Ostrock versetzt die Zuhörer zurück in eine andere Zeit, als zwar in der Welt vieles im Argen lag, aber auch einiges noch einfacher war als heute. Der Trend zur Retro-Musik ist weiter ungebrochen. Wenn da 2021mal nicht eine ganze Reihe an neuen Alben und Remixes auf uns zukommt.

 

 


   
   
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