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Melodie & Rhythmus stellt vor: ENTROPIE (aus Melodie & Rythmus 11/1977) ![]()
Diese Amateurformation aus Gera errang auf der III. Werkstattwoche der Jugendtanzmusik in Suhl 1976 ihren ersten Erfolg: sie fuhr mit einem Diplom in der Tasche nach Hause. Bereits einige Monate später, im Februar 1977, beim Fest der Jungen Talente in Karl-Marx-Stadt, konnte Entropie mit einer Silbermedaille ausgezeichnet werden. Karla Plietsch (voc, fi), Reinhard Kröller (v, p, org, voc), Horst Kirchner (org, p), Klaus-Dieter Kießling (b, voc), Gerhard Plietsch (g, voc) und Wolfgang Funke (dr) waren auch Teilnehmer des deutschpolnischen Freundschaftstreffens in Frankfürt (Oder); und mit von der Partie als sich das Jugendfernsehen mit seiner Sendung "rund" vom Ort des Geschehens meldete. Im Juli ging es dann von Gera nach Berlin, erste Rundfunkproduktionen entstanden: "Papperlapapp" (im DT-Metronom bereits vorgestellt), "Manchmal möcht' ich Flügel haben", "Wer spukt denn da im Hause rum?". Für alle Kompositionen zeichnet der musikalische Leiter der Gruppe, Reinhard Kröller, verantwortlich. Es sind Titel, die von Soul-, Rock- und Folkloreelementen getragen werden. Die Mitwirkung bei der Abschlußveranstaltung von "Rhythmus '77" war für Entropie eine erneute Bewährungsprobe, und die nächste steht schon bevor: Es geht um den Titel "Hervorragendes Amateurtanzorchester der DDR".
Übernahme des Textes mit freundlicher Genehmigung der "Melodie & Rhythmus" |