Wesemann & Das Kraftstrom-
Orchester: "Der Lack ist ab" (Album)

002 20220913 2021672334VÖ: 15.07.2022; Label: Eigenvertrieb/Not on Label; Katalognummer: ohne; Musiker: Frank Wesemann (Gesang, Gitarre), Erik Regul (Bass, Chor-Gesang), Arne Juschkat (Schlagzeug), Lukas Schröder (Bass); Bemerkung: CD im aufklappbaren Digipak;

Titel:
"Der Lack ist ab", "Borderline", "Harte Nummer", "Sommer", "Koffer in Berlin", "Wie weit willst du gehen", "Gar nicht wahr", "Dat is nicht Rock´n´Roll", "Schweben", "Silberlicht", "Verschwende keine Zeit", "Wie es einst war"


Rezension:
Frank Wesemann hat die zurückliegenden Zeiten des Lockdowns sehr gut genutzt. Nicht nur, dass er sich einen Traum erfüllte und das Kraftstromorchester gründete, es ist auch eine neue Platte mit eben diesem Orchester entstanden.

Schon der erste Song " Der Lack ist ab" gibt die Richtung des Albums vor, und die ist rockig. Die Nummer setzt sich mit dem Älterwerden auseinander, dem sich wohl niemand entziehen kann. Frank nimmt es hier mit einer guten Portion Selbstironie.
Nicht weniger selbstironisch ist "Harte Männer". Wenn man gerade aus dem Sommerurlaub kommt oder sich einfach auf den nächsten Urlaub vorfreuen möchte, ist "Sommer" genau die richtige Nummer.
"Koffer in Berlin" dreht sich nicht, wie man zunächst vermuten mag, um Fernweh. Sondern eher von Träumen, die man nicht vergessen hat, aber aus unterschiedlichen Gründen nicht verwirklichen konnte.
Eine Nummer, die für mich neben dem Opener vor allem nach vorne geht, ist "Gar nicht wahr". Eine eingängige Gitarre und ein Schlagzeug, das im positiven Sinn in den Magen fährt.
In "Dat is nicht Rock´n´Roll" prangert Frank Sachen wie hippe grüne Getränke oder belastende Antragsformulare an.

Nun will ich hier nicht schon alles verraten, denn etwas Spannung soll ja bleiben und auch neugierig machen, das Album selber zu entdecken. "Der Lack ist ab" ist ein rundum sehr gelungenes Schaffenswerk. Es erinnert etwas an Oldschool-Rock, der aber in der Neuzeit angekommen ist. Es ist sehr gut in einem Stück hörbar.
(Antje Nebel)





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