Wirtz: "Die fünfte Dimension" (Album)

wirtz2017 20180523 1981554662VÖ: 17.11.2017; Label: Wirtz Musik/Tonpool; Katalognummer: 4260321; Musiker: Daniel Wirtz (Gesang, Gitarre), Jürgen Diehle (Schlagzeug), Stephan Hinz (Bass), Matthias Hoffmann (Gitarre), Kai Stuffel (Gitarre), Stefan Pintev (Violine, Viola), Dana Anka (Violine, Viola), Boris Matchin (Cello); Produzent: Matthias Hoffmann; Bemerkung: Texte im Booklet, erhältlich als Standard-CD, Delue-Edition (mit Album CD, 2 Live-CDs und DVD) und als Schallplatte (Doppel LP);

Titel:
Die fünfte Dimension • Wer wir waren • Das verheißene Glück • Gib mich nicht auf • Entdeckung der Langsamkeit • Ich bleibe hier • Liebe • Moment für die Ewigkeit • Weil ich dich mag • Seelen • Bilder von damals • 10 Jahre


Rezension:
Manche feiern einen runden Geburtstag mit einer großen Party, andere fahren gepflegt in den Urlaub. Als Musiker hat man da eher andere Dinge im Sinn. Eine neue CD zum Beispiel. Im Fall von WIRTZ waren es im Jahr 2017 sogar zwei. Einmal eine "Best of 2007-2017" und dann ein neues Studio-Album mit dem schönen Namen "Die fünfte Dimension". Es ist das fünfte Werk des Herrn Wirtz.

Bereits beim Opener "Die fünfte Dimension" fühlt man sich regelrecht begrüßt und eingeladen, das Album zu hören. Das ist mir schon positiv bei dem letzten Album "Auf die Plätze fertig los" aufgefallen. So startet man gleich mit einem guten Gefühl in den Hörgenuss. Wie nicht anders zu erwarten heißt die Marschrichtung "rockig". Gute Gitarrenriffs begleiten durch das ganze Album.

"Die Entdeckung der Langsamkeit" macht einem klar, dass man zu oft dem digitalen Leben mehr Zeit und Raum gibt, als dem realen Leben. Dabei können Seelen verloren gehen. Welch ein Zufall, dass WIRTZ auch dazu gleich noch einen Song auf die Platte gebracht habt. In "das verheißene Glück" macht er darauf aufmerksam, dass man die Freiheit, die wir heutzutage haben, nicht als zu selbstverständich nehmen und gut darauf aufpassen sollten. Sogar eine Liebeserklärung gibt es auf dem Album, nämlich für sein Kind. Typisch Wirtz, eher etwas sutbil. Doch sicher nicht weniger herzlich gemeint. Ansonsten blickt er in Songs wie "Bilder von damals" oder "10 Jahre" zurück auf die Vergangenheit. Gerade in der Hinsicht hat sich für ihn viel verändert, denkt man an die Boyband-Zeit mit Sub7even.

Die Platte ist für mich das bislang gelungenste Werk des Daniel Wirtz. Eingänge Melodien kommen während der gesamten Platte zum Tragen. Was mir noch so an WIRTZ gefällt? Die Texte sind zwar typisch und direkt, aber dennoch intelligent und mit Tiefgang. Eben wie in dem bereits erwähnten Song "Das verheißene Glück". Chapeau, Herr Wirtz.
(Antje Brandt)


 
 
 

   
   
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