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Ein Bericht mit Fotos von Reinhard Baer



a 20220321 1610277912Als ich dem MODERN SOUL-Chef Hugo Laartz nach dem Jubiläumskonzert anlässlich des 75. Geburtstags von USCHI BRÜNING den Direktlink zum dazu passenden Deutsche Mugge-Beitrag schickte, bedankte er sich per E-Mail und fragte mich, "... sehen wir uns am 18. März im Neu Helgoland?" Die von mir zuletzt besuchte Mugge mit der MODERN SOUL BAND war im Juli 2021 in Berlin-Karlshorst und das war damals eine Open Air-Veranstaltung bei Tageslicht. Warum also nicht mal wieder drinnen und wenn's draußen dunkel ist? Außerdem fahre ich für die MODERN SOUL BAND gerne mal wieder nach Berlin. Den Freitagskrimi kann ich mir später auch in der Mediathek ansehen.

Im "Neu Helgoland" fand alles wieder im Saal statt, der leider nur knapp zur Hälfte mit Publikum gefüllt war. Normalerweise ist der Saal bei einem Konzert dieser Band immer voll, aber der hartnäckige Dauergast "Corona" blockiert nach wie vor einen geregelten Ablauf und erlaubt zur Zeit noch nicht mehr Menschen an einem Ort. Und auch getanzt werden durfte nicht. Schade für all die, denen bei den heißen Rhythmen des Berliner Tanzmusikorchesters die Beine zucken. Das dürfte am Freitag wohl bei jedem der dort anwesenden Gäste der Fall gewesen sein …

Um 20:00 Uhr begann das Konzert wie fast immer mit dem Intro der Band. Die Titel "Sunshine" und "Partyfront" ließen sofort eine tolle Stimmung aufkommen. Für "Himmel und Hölle" kündigte MSB-Sänger Dirk Lorenz einen "Vertretungssänger" an. Der heißt Thommy Ellwitz und für einige Minuten gehörte dann ihm das Mikrofon. Nach "Chicago" und dem Soul-Medley spielte - oder besser gesagt performte - Trompeter Ferry Grott seine inzwischen bei einer MSB-Mugge unverzichtbare Version des CITY-Titels "Casablanca". Kleine Info am Rande für alle Statistiker und Chronisten: Als Autoren dieses Titels liest man "CITY" im Anmeldeformular der AWA (Anstalt zur Wahrung der Aufführungs- und Vervielfältigungsrechte auf dem Gebiet der Musik - oder anders: Die GEMA der DDR). An dem Song hat aber auch Schauspieler Henry Hübchen mitgearbeitet. Bei der MODERN SOUL BAND ist die Ferry Grott-Version - wie schon gesagt - sowas wie ein Muss bei jedem Konzert. Genau wie bei den Kollegen von CITY.

b 20220321 1777463473MODERN SOUL spielte an diesem Abend auch - fast schon ungewohnt - einen längeren Titel, gesungen in englischer Sprache. Der Name des Stücks ist mir leider nicht bekannt. Ich habe am Freitag nicht auf die Uhr geschaut, aber ich schätze so 15 Minuten dauerte der Vortrag insgesamt, bei dem Frank Fritsch einen längeren Saxofon-Chorus spielte. Frank ist kein festes Mitglied der MODERN SOUL BAND. Seit D.-Mercedes Wendler nicht mehr in der Band spielt, gibt es keinen festen Saxofon-Spieler mehr und er tritt gelegentlich als Gast auf. Ansonsten gehören zu MODERN SOUL neben dem Chef und Gründer Gerhard "Hugo" Laartz (Keyboard) noch der schon genannte Dirk Lorenz (Gesang), Mathias Fuhrmann (Schlagzeug), Wolfgang "Nick" Nicklisch (Gitarre), Jörg Dobersch (Bass), Ferry Grott (Trompete, Flügelhorn) und Stefan Böhm (Posaune). Die gesamte Band strahlte - wie immer wenn sie irgendwo Musik macht - Spielfreude vom ersten Moment bis zum Ende des Konzertes aus. Das instrumentale Können am jeweiligen Arbeitsgerät wurde sich von jedem der dort teilnehmenden Musiker hart erarbeitet. Trotzdem hat man das Gefühl, alles geht ihnen so einfach von der Hand.

Zwei volle Stunden kam in Sachen Musik die volle Ladung MODERN SOUL-Power von der Bühne und die Lichttechnik rundete die Sache perfekt ab. Nach einem weiteren Soul-Medley kündigte sich das Ende des Konzertes an. Titel wie "Dock Of The Bay" von OTIS REDDING oder "When A Man Loves A Woman" von PERCY SLEDGE zeigten auf, an welcher Musik man sich in der Anfangszeit mal orientierte und daraus seinen eigenen Musizierstil entwickelt hat. "Bye Bye" war dann der Rausschmeißer. Vorher bedankte sich die Band noch bei allen, die außerdem am Gelingen des Konzertes mitgewirkt haben, als da wären René und Martin Niederwieser an der Technik, den Helfern beim Auf- und Abbau und dem Service-Team von Dagmar Tabbert. Das nächste Mal spielt die MODERN SOUL BAND am 10. Dezember 2022 wieder im "Neu Helgoland". Kommt doch mal vorbei …










   
   
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