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Ein Bericht mit Fotos von Gila Gräbnitz


Wahrscheinlich ein Albtraum für jeden Veranstalter: Der gebuchte Musiker sagt am Vormittag die Veranstaltung für den Abend wegen Krankheit ab. So erging es uns letzten Samstag. Doch wir hatten im wahrsten Sinne des Wortes einen Retter und so viel vorab, der Abend wurde grandios.

Gegen 12.00 Uhr klingelten in Berlin viele Telefone. Darunter auch das von Big Joe Stolle, welcher glücklicherweise nach nur 2-mal Klingeln abnahm. Nach kurzer Schilderung unserer Situation war klar,a 20211003 1327403396 wir haben einen neuen Musiker für den Abend gewinnen können. Voller Vorfreude schickte ich ihm die Adresse unseres kleinen Cafés in der Prignitz. Für uns hieß es nun Vorbereitungen treffen und für ihn gute 200 Kilometer Fahrt.

Ich glaube, uns allen stand die Erleichterung ins Gesicht geschrieben, als er gegen 17.30 Uhr bei uns eintrudelte. Und nicht nur er trudelte bei uns ein. Auch immer mehr Anmeldungen für den Abend und bald auch schon die ersten Gäste. Diese genossen dann erstmal eine hausgemachte Kürbissuppe oder eine herzhafte Tarte. Zufrieden beobachteten wir, wie sich die Location mit altbekannten, aber auch neuen Gesichtern füllte.

Pünktlich um 19.30 Uhr betrat Katja die Bühne, um alle Gäste noch einmal willkommen zu heißen. Natürlich kündigte sie auch an, dass sich das Abendprogramm geändert hatte. Dann war es so weit, Big Joe setzte sich auf die Bühne und bereits die ersten Töne seiner Gitarre lösten ein heimeliges Gefühl bei mir aus. Gespannt waren wir auch auf die Reaktion des Publikums. Die Energie war förmlich zu spüren. Bereits nach dem ersten Song applaudierten und pfiffen die Zuhörer kräftig. Mittlerweile hatten sich auch draußen Leute versammelt, volles Haus also. Selbstverständlich alles unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften.

Big Joe begeistert einfach. Seine Art, das Gitarrenspiel, die Mundharmonika. Er überzeugt einfach mit seiner ehrlich handgemachten Bluesmusik. Nach einigen englischen Blues-Klassikern gab es eine kurze Pause. Der Auftritt verging einfach wie im Flug, leider. Schlussendlich war der letzte Song dann doch nicht der letzte Song. Lautstark verlangte das Publikum mit Standing Ovations eine Zugabe, welche es selbstredend auch gab. Erneut wurden vier Bluessongs zum Besten gegeben. Darunter auch eine deutschsprachige Nummer, welche einmal mehr Abwechslung bot.

An dieser Stelle möchten wir, vom Café Raum für Altes und Schönes, uns ganz herzlich bei Big Joe bedanken. Wir freuen uns auf seinen nächsten Besuch!






 



 

 


   
   
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