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Ein Bericht mit Fotos von Torsten Meyer



a 20140224 1349416229Ein Mann und sein Traum
Jeder kennt diesen geflügelten Spruch: "Ein Mann muss drei Dinge in seinem Leben tun ..." Soweit, so gut. Aber was macht der Mann, wenn ihn seit langer Zeit etwas umtreibt, das ihn nicht mehr loslässt, das zu seinem größten Wunsch ausartet, das nach Baum pflanzen, Kind zeugen und Haus bauen unbedingt als viertes Ding in seinem Leben getan werden sollte? Ganz einfach: er erfüllt sich diesen Wunsch! Nun kann so etwas - abhängig von der Größe des Wunsches - schon mal ein bisschen länger dauern, bis die Ampel dafür auf grün steht. In diesem Fall sogar ganze sechs Jahre. So lange nämlich träumte der umtriebige Mario Geyermann davon, eines Tages seine eigene Talkshow auf die Beine zu stellen. Aber nicht irgendeine Talkshow auf dem dritten Hinterhof oder in einem verlassenen Garagenkomplex mit Mutti und Oma als Gast. Nein, das Ambiente sollte schon was hermachen, und die Gäste dürfen auch ruhig ein Stückchen weit prominent sein. Wie er es nun im Einzelnen geschafft hat, diesen Traum lebendig werden zu lassen, entzieht sich meiner Kenntnis, aber vor wenigen Wochen war es soweit, die Premiere konnte steigen. Als Kulisse diente (und wird auch weiterhin dienen) ein geräumiges Autohaus in Französisch-Buchholz, einem Ortsteil im Norden von Pankow. Als ersten Talkgast lud Mario Geyermann sich Karsten Speck ein, den man wohl nicht großartig vorstellen muss. Es war ein vergnüglicher Abend, wenn ich den YouTube-Mitschnitt richtig deute. Die Wahl von Karsten Speck als Premierengast hatte auch durchaus einen Hintergrund, denn ab der zweiten Ausgabe des Talk-Abends sollte Herr Speck als zweiter Moderator neben Mario Geyermann fungieren, weshalb man der Reihe originellerweise auch den Titel "Spe'c'ktakulär" verlieh.

Deutsche Mugge und Talkshows?
"Warum berichtet unser Musikmagazin Deutsche Mugge denn nun plötzlich von einer Talkshow?", werden sich sicher viele fragen. Ganz einfach, weil es letztlich mehr als das war, und weil die Beteiligten durchaus nennenswerte Bezüge zur Musik aufweisen können. Doch ich gebe gerne zu, dass ich anfangs auch eher Zweifel hatte, ob ich meinen Donnerstagabend tatsächlich auf diese Art verbringen sollte. Mir ging der Gedanke durch den Kopf, dass es nicht gerade von übersprudelnder bzw. spe(c)ktakulärer Kreativität zeugt, einen Gast neben einen Moderator auf die Couch zu setzen und ein oder zwei Stündchen mit ihm über Gott und die Welt zu plaudern. Dieses Konstrukt gibt es alltäglich in der Glotze, wobei man sowohl über die Qualität als auch über Sinn und Nutzen der überwiegenden Anzahl dieser Talkshows eher den Mantel des Schweigens hüllen sollte.b 20140224 1084232606 Was also hatte sich das Moderatorengespann Geyermann/Speck einfallen lassen, um mitten in der Woche in einem kleinen Örtchen vor den Toren Berlins etwa achtzig Neugierige in das "Autohaus Quinque" zu locken? Neben der schon erwähnten gelungenen Premierenveranstaltung im Januar war es vor allem die Gästeliste an diesem 20. Februar, die letztlich nicht nur mich neugierig machte, sondern dem Veranstalter letztlich ein volles (Auto-)Haus bescherte. Erwartet wurden nämlich ...

... die Hertrampfs in drei Generationen
Mit dem Namen Hertrampf verbindet der Musikkundige natürlich zuallererst den als "Quaster" bekannten Sänger und Gitarristen der PUHDYS, Dieter Hertrampf. Dass dieser allerdings auch mindestens zwei in der Musikwelt sehr gut bekannte Sprösslinge aufweisen kann, wissen wohl nur Wenige. Doch damit nicht genug, denn auch in der weiteren Erbfolge existieren jede Menge musikalische Hertrampf-Gene, was allemal genügend Stoff für einen interessanten Abend bieten sollte. Und damit von vornherein jede Art von Langeweile verjagt wird, sollte nicht nur geredet, sondern am Ende auch noch ausgiebig musiziert werden. Doch der Reihe nach ...

Die vielen fleißigen Helfer hatten sich alle Mühe gegeben, das Autohaus in eine Art Konzertbühne zu verwandeln. Das gelang recht gut, auch wenn mir aufgrund der rundherum spiegelnden Fensterscheiben und sehr ungünstigen Lichtverhältnisse klar war, dass hier und heute zumindest aus fotografischer Sicht keine Preise zu holen sein würden. Den Zuschauern war's egal, die erfreuten sich erst einmal an den hausgemachten Wurst- und Käseschnittchen. Pünktlich um 20:00 Uhr wurde das Deckenlicht ein wenig gedimmt, und zu feinen, handgespielten Boogie Woogie-Rhythmen enterte Karsten Speck die Bühne. Nachdem kurz darauf auch Mario Geyermann mit einer Langhaar-Perücke auf dem Kopf erschien und diese damit begründete, dass es ja heute um Rockmusik geht, konnte es losgehen.

"Fruchtzwerg" Quaster - Ein Mann und seine Frauen
Dieter, der junggebliebene Großvater der Hertrampf-Dynastie, wie Karsten Speck ihn bezeichnete, fand unter viel Applaus als erster Gast den Weg auf die Bühne.c 20140224 1669403643 Nachdem in den letzten Tagen überall die Schlagzeile vom nahenden Ende der PUHDYS durch die Gazetten geisterte, stand zu befürchten, dass diese Nachricht auch das Hauptthema des Abends werden würde. Doch weit gefehlt, denn die beiden Fragesteller ließen in den folgenden neunzig Minuten erkennen, dass sie ihr Fach verstehen und gut vorbereitet in das Gespräch mit Quaster gingen. Ich bin mir sicher, selbst hartgesottene PUHDYS-Fans, die eigentlich eine Menge über ihre Idole wissen, erfuhren an diesem Abend noch die eine oder andere neue Facette aus Quasters Leben, welches nun auch schon ins siebte Jahrzehnt geht. Mir jedenfalls war nicht bekannt, wie sehr Quaster beispielsweise unter dem Verlust seines Schneidezahns litt, den er sich als Teenager beim Spielen in den Berliner Nachkriegs-Ruinen ausschlug. Sein Ansehen bei der holden Weiblichkeit war nämlich dahin, was für ihn einer Tragödie gleichkam. Dieses fürchterliche Trauma hielt immerhin bis zu seinem 18. Lebensjahr an. Aber Quaster fand im Tischtennis eine Art Ersatzbefriedigung, wie er es ausdrückte, denn da brachte er es 1957 immerhin zum Berliner Jugendmeister. Das war nur eins von vielen Details aus Quasters jungen Jahren, die die zwei Moderatoren auf sehr humorvolle Weise aus ihm heraus kitzelten und dem interessierten Publikum nahe brachten.

Ein wichtiges Kapitel in Quasters Leben waren - nachdem der Verlust des Schneidezahns überwunden war - die Frauen. Davon gab es mehrere, aber da Dieter Hertrampf sich schmunzelnd als "moralische Instanz" bezeichnete, heiratete er sie anständigerweise alle. Seine erste Ehefrau brachte unter anderem einen Sohn mit in diese Ehe, den Quaster gerne als seinen Ziehsohn bezeichnet, und den wir alle kennen:

Carsten 'Beathoven' Mohren
Natürlich saß der vielen hauptsächlich als ROCKHAUS-Keyboarder bekannte Beathoven im Publikum und wurde sogleich auf die Bühne gerufen. Die beiden vereinte schon ganz früh die gemeinsame Liebe zur Musik, was natürlich zusammenschweißte. Auch wenn sein biologischer Vater ein anderer war, so gilt Quaster für Beathoven nach wie vor als sein einziger und wahrer Vater. Amüsant war Mohrens Antwort auf die Frage, ob er als Kind nicht lieber Fußball spielen wollte, anstatt zur Musikschule zu gehen. Quaster zeigte ihm den Müllfahrer, der gerade vor dem Haus den Müll abholte und machte dem kleinen Carsten klar, dass es nur zwei Berufe im Leben gäbe: Müllfahrer oder Musiker.d 20140224 1667215547 "Willste Müllfahrer werden? Nein? Dann musste Klavier üben". Das half, wie wir heute wissen, denn Beathoven ist inzwischen ein sehr gefragter Musiker, der neben ROCKHAUS u.a. auch bei den OSSIES und den ZEITZEUGEN aktiv ist. Nicht zu vergessen seine Rolle als Musikalischer Leiter beim leider nicht mehr existenten Musical "Shakespeare und Rock'n'Roll".

Doch es gab noch weitere Kinder, wie Karsten Speck bemerkte. Diesen Satz beantwortete Quaster mit "Ja, wir waren fleißig", was wiederum Karsten Speck zu der Bemerkung veranlasste: "Du warst quasi ein Fruchtzwerg". Riesengelächter in der Menge. Aus der ersten Ehe gibt es einen weiteren Sohn, nämlich Sven, den Halbbruder von Carsten Mohren. Und Tochter Kimberly aus seiner jetzigen Ehe wurde selbstverständlich auch erwähnt. Diese steckt gerade mitten in der Pubertät, was den Hertrampf-Eltern mächtig zu schaffen macht. Aber es war aus Quasters Worten auch jede Menge Stolz auf Kimberly heraus zu hören, denn sie singt, tanzt und malt nicht nur, sondern lernt mittlerweile auch Japanisch. Leider konnte sie diesmal nicht dabei sein. Nachdem von Quaster noch schnell in den Raum geworfen wurde, dass "meine Tochter die Tante meiner Enkel ist", war das Thema Kinder für's erste abgehandelt, und man befasste sich mit Quasters Werdegang als Musiker. Auch hier wurden einige Begebenheiten und Stationen ausgegraben, die wohl nur Eingeweihte wissen und kennen können. Ich zumindest hatte bislang keine Ahnung, dass Quaster u.a. mal in FRANK SCHÖBELS Begleitband sein Geld verdiente.

Gibt es hier auch mal eine Pinkelpause?
Mit dieser Frage von Quaster rechnete gerade niemand, entsprechend groß war die allgemeine Belustigung darüber. Aber noch konnte oder wollte man dem Hauptgast des Abends keine Erleichterung verschaffen, denn zunächst musste nun doch das alle bewegende Thema des PUHDYS-Abschieds angesprochen werden. Dieter Hertrampf verfiel nun dankenswerterweise nicht in irgendwelche Floskeln, sondern erklärte klipp und klar, dass man nicht eines schönen Tages "aus gesundheitlichen Gründen" abtreten möchte, sondern nach 45 Bühnenjahren eine abgeschlossene Vita hinterlassen will und den Zeitpunkt für den Abschied von der Bühne selbst bestimmen möchte. Man schiele auch nicht auf die ROLLING STONES, die ja schon ein paar Dienstjahre mehr auf den Buckel haben, denn die STONES machen nur alle drei Jahre mal eine Tournee, während die PUHDYS pausenlos unterwegs sind. 2014 z.B. werden es wieder um die 80 Konzerte sein. Und nach dem Ende der Band wird dann jeder selbst entscheiden, wie es mit ihm weitergeht. Quaster meinte augenzwinkernd, dass er vielleicht eine Familienband aufmacht, mit den Söhnen Beathoven und Sven, sowie Tochter Kimberly. Vorerst musste Quaster jedoch alleine zur Gitarre greifen, denn wenn er schon mal da war, musste er natürlich auch seinen "Alt wie ein Baum"-Schlager singen, worin er erwartungsgemäß vom Publikum nach besten Kräften unterstützt wurde.

e 20140224 1622110206Endlich wurde nun nach sechzig kurzweiligen Minuten zur (Pinkel-)Pause geblasen, ehe es kurz darauf mit Quasters zweitem Sohn weiterging:

Sven Hertrampf
Auch der ist beileibe kein Unbekannter in der deutschen Musikszene. Als 17-jähriger spielte er in seiner ersten Band mit, die sich PERL nannte. 1985 schubste die mit ihrem Überhit "Zeit die nie vergeht" sogar Papa Dieter mit seinen PUHDYS vom Thron. Der Song wurde in Gunter Wosylus' Studio aufgenommen und von Svens Halbbruder Carsten alias Beathoven arrangiert. Auch so ein Detail, das ich bis dato nicht kannte. Aber ich bin ja zugegebenermaßen auch kein PUHDYS-Hardcorefan. Sven nannte noch kurz die Beweggründe für das schnelle Ende von PERL, ließ uns wissen, dass er danach u.a. beim RAMMSTEIN-Ursprung FEELING B. aktiv war, ehe die Sprache auf seine seit über fünfzehn Jahren erfolgreiche Band STAMPING FEET kam. Inspiriert wurde er dazu, als er Mitte der Neunziger in New York STOMP sah und sich fragte, ob man so etwas nicht auch in Deutschland auf die Beine stellen könne, nur ohne Theater im Schlepptau. 1997 war es dann soweit, und 2006 gab es für STAMPING FEET den Ritterschlag, als man als bislang einzige Band oben auf dem Brandenburger Tor thronend spielen durfte, und damit gleichzeitig die Fußball-WM 2006 eröffnete.

Ich sprach eingangs von drei Hertrampf-Generationen, die den Abend gestalten sollten. Nachdem Vater Dieter und seine beiden Söhne Carsten und Sven schon an der Reihe waren, durfte nun auch Svens Sproß auf die Couch:

Jeremy Hertrampf
Ein junger Mann im besten Teenie-Alter, der natürlich als erstes die Frage beantworten musste, ob er denn bei diesen Genen in der Familie auch mal selber Musik machen will. Darauf konnte Jeremy nur sagen, das wisse er noch nicht. Aber wie sich die Dinge doch gleichen: auch Jeremy muss von seinem Papa so ein kleines bisschen zum Klavier spielen genötigt werden, denn so manches Mal würde er doch lieber dem Fußball hinterher jagen.f 20140224 1748749546 Aber da ist er immerhin ein cleverer Bursche. Er hat sich nämlich vor ein paar Wochen bei seinem Verein abgemeldet, weil er im Winter wegen der Verletzungsgefahr keinen Bock hat zu spielen. Im Frühjahr meldet er sich dann flugs wieder an ...

Zeitzeugen Band & Stamping Feet
Wie im Fluge waren hundert Minuten vergangen, ohne dass man sich auch nur im Ansatz gelangweilt hätte. Bis hierher hatte ich mein Kommen wirklich nicht bereut. Wären doch nur alle Talks so interessant und humorvoll! Allerdings gab es nun noch das Sahnehäubchen auf den Keks. Livemusik von einer Band namens DIE ZEITZEUGEN BAND war angesagt. Dahinter verbirgt sich ein Projekt, welches zu einer Ausstellungsvorbereitung zum Thema "Deutsche Rock- und Popmusik" gegründet wurde. Man möchte "sich der musikalischen und medialen Darstellung der Geschichte der deutschen Rock- und Popmusik widmen" (Zitat von der Band-Webseite), was nichts anderes bedeutet, als dass diverse deutschsprachige Rock- und Popsongs gecovert und möglichst originalgetreu dargeboten werden. Nun habe ich ja so meine Probleme mit Coverbands. Aber ganz ehrlich - an diesem Abend war es mir egal. Die Band mischte sich für diesen Auftritt neu, und so spielte u.a. neben den standesgemäß dazugehörenden Sven Hertrampf und Hans-Peter Lange auch Beathoven mit. Das Mikrofon übernahm Axel "Acki" Noack, den man derzeit hauptsächlich als Frontmann bei den OSSIES erleben kann. Man spielte sich durch allseits bekannte Songs von LINDENBERG, KARAT, PURPLE SCHULZ, ROCKHAUS und und und. Auch ein STAMPING FEET-Block wurde eingebaut. Die Meute vor der Bühne hatte ihren Spaß. Ich ließ es über mich ergehen, wunderte mich nur immer wieder, dass Acki Noack selbst bei den Songs aus DDR-Zeiten ständig auf seine Texthilfen schauen musste. Das sah wenig professionell aus.

g 20140224 1232296245Fortsetzung folgt ...
Dieser zweite Teil der "Spe'c'ktakulär"-Reihe war ein voller Erfolg. Das lag nicht zuletzt auch an dem Moderatorenteam Karsten Speck und Mario Geyermann. Die zwei sind keine Selbstdarsteller, sondern leiten zielstrebig, aber auch mit viel Humor und vor allem Hintergrundwissen durch die Show. Es hat mir Spaß gemacht, auch mal ein solches Format live zu erleben, wenngleich ich auch weiterhin die Talkshows auf der Mattscheibe meiden werde. Gewundert hat mich lediglich, dass niemand vom großen PFC (PUHDYS-Fanclub) anwesend war. Deren Ehre rettete dafür aber eine nette junge Frau vom Fanclub BDG (Berlin-Dresden-Großdubrau), die ich auf diesem Wege herzlich grüße.

Man darf gespannt sein, ob sich diese Art Veranstaltung im ländlichen Raum etablieren kann. Die Gästelisten der beiden folgenden Talks versprechen jedenfalls viel Interessantes. Im März erscheint der Schweizer Comedian Marco Rima in Französich-Buchholz, und im April werden BELL BOOK & CANDLE bei Geyermann und Speck zu Gast sein. Wer dabei sein will, sollte sich schnell um ein Ticket bemühen. Für schlanke zehn Euro dürfte man nämlich heutzutage kaum noch irgendwo so viel gutklassige Unterhaltung geboten bekommen.



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Termine:
 
Quaster mit den PUHDYS:
• 07.03.2014 - Böhlen - Kultur- und Kongress Center (akustisch)
• 15.03.2014 - Schwerin - Sport- und Kongresshalle (akustisch)
• 21.03.2014 - Coswig - Börse (akustisch)
• 22.03.2014 - Plauen - Festhalle (akustisch)
• 29.03.2014 - Fulda - Orangerie (akustisch)
• 30.03.2014 - Sigmaringen - Stadthalle (akustisch)

Alle Angaben ohne Gewähr. Nähere Infos auf der bandeigenen Homepage.



Termine:

• off. Homepage von den PUHDYS: www.puhdys.com
• Portrait der PUHDYS: HIER




Fotostrecke:


Gesprächsrunde mit Familie Hertrampf:
 
 
 
 
Konzert von Die Zeitzeugen:
 
 
 

   
   
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