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Ein Konzertbericht von Nadine Nestler mit Fotos von Katharina Kuhn



Endlich war es soweit. Am 30. August 2015 lud Radio Brocken zu STARS FOR FREE nach Magdeburg ein. Karten dafür gab es nicht im Handel und man musste Glück haben, welche zu ergattern. Gott sei Dank hatten genug Leute Glück, denn es waren 25.000 Menschen gekommen um diesen Tag im Stadtpark mitzuerleben. Großartige Künstler waren zudem eingeladen, und das Wetter meinte es gut mit uns: 32 Grad und keine Wolke am Himmel.a 20150910 1477598251 Der Einlass begann nicht ganz pünktlich, weil der Soundcheck noch nicht abgeschlossen war. Aber um 10 Minuten nach zwölf ging es los und die Leute strömten auf das Gelände. Viele gingen direkt zu den zwei Bühnen, um sich einen guten Platz ganz vorn zu sichern. Andere wiederum schauten sich erstmal die vielen Stände an. Die Auswahl an Speisen und Getränken war groß, wenn auch etwas teuer. Bei einer Gratis-Veranstaltung und solch einem Aufgebot war damit zu rechnen, und irgendwie gerechtfertigt war es auch. Einige Sponsoren und Radio Brocken selbst verteilten Geschenke: Sonnenbrillen, Cappies und witzige aufblasbare Hände und Stangen. Eine Ballonfahrt oder eine Jahreskarte vom ADAC konnte man auch gewinnen. Aber wir alle waren wegen guter Musik gekommen und konnten es kaum erwarten, dass der Vorhang fiel.

Erstmal kam ein Moderator von Radio Brocken auf die Bühne, um die Stimmung zu testen und uns daran zu erinnern, dass wir wegen der hohen Temperaturen bitte genug trinken und auch mal in den Schatten gehen sollten. Dann war es soweit, dass Warm Up ging los und zwar mit der Band BERLIN SYNDROM. Die Magdeburger Jungs legten gut los. Obwohl ich sie bis dahin nicht kannte, und somit auch ihre Songs nicht, bemerkte ich gleich ihren echt coolen Sound. Allerdings war bereits nach vier gespielten Titeln Schluss.

Dann wurde es Zeit für Holger Tapper die Bühne zu betreten, damit während seines Auftritts ein kleiner Umbau auf der anderen Bühne stattfinden konnte. Dort ging das Warm Up anschließend weiter, und zwar mit dem Auftritt der Gruppe FIREBIRDS, der einzigen Band, die an diesem Tag mehrmals bestaunt werden durfte.b 20150910 1062468214 Die Hüften wurden durch richtig guten Rock'n'Roll mit Songs wie "Rama Lama ding dong", "Barbara Ann" und "Rock'n'Roll Musik" gelockert. Da dies nur ein kleiner Vorgeschmack war, durfte der Tapper bald wieder ran. Er hatte wie immer nur Blödsinn im Kopf und wurde in einem Schlauchboot zur Sachsen-Anhalt-Hymne durch die Menge getragen. Auf dem Rückweg auf die Bühne hätte er sich fast die Ohren gebrochen (siehe Foto links).

Die Stimmung war inzwischen schon ziemlich genial, als der erste Hauptact auf die Bühne kam: GLASPERLENSPIEL. Bei ihren großen Hits, die man aus dem Radio kennt, wie z.B. "Echt", "Nie vergessen" und "Freundschaft", konnten alle vor der Bühne mitsingen. Ganz besonders groß war die Freude über den neuen Titel "Geiles Leben". GLASPERLENSPIEL wissen, wie man die Leute mitreißt. Aber auch bei ihnen war nach fünf gespielten Titeln schon Schluss. Zeit für den nächsten Bühnenumbau. An dieser Stelle gleich mal direkt ein Lob an die Techniker, die alles immer in so kurzer Zeit geschafft haben.

Nach kurzer Moderation ging es direkt mit dem zweiten Auftritt der FIREBIRDS weiter, diesmal ganz ohne Instrumente, und alles a capella. Das ist wohl die ehrlichste Art Musik zu machen, denn da fällt jeder Fehler einfach brutal auf. Aber die fünf Jungs haben es echt drauf. Sie spielten später am Tag noch zwei weitere Sets, in denen weitere große Rock'n'Roll-Hits wie z.B. "Let's twist again", "The house is rockin", "Great balls of fire", "Dance forever more" und ihr aktuelles Abschlussstück "Whatever you want" gespielt wurden. Die Band ist großartig und macht jedes Original zu ihrem eigenen Song. Man kann dabei einfach nicht still sitzen.

c 20150910 1982692779Der dritte Act war die Gruppe ALPHAVILLE (Foto rechts). Sie spielten einige neue Sachen, die den Fans sehr gut gefallen haben. Aber bei den alten Hits aus den 80ern, wie "Sounds like a melody", "Forever young" und "Big in Japan", wurde die Band vom Publikum richtig gefeiert.

Nach so viel Testosteron wurde es Zeit für eine Lady, oder besser gesagt für ein kleines Powerbündel: STEFANIE HEINZMANN. Sie betrat die Bühne und verzauberte alle mit ihrem Charme. Ihre natürliche Art ist umwerfend und sie hatte am Sonntag ein cooles Outfit an: Auf ihrem Rock waren Figuren vom Film "König der Löwen". Große Hits hatte sie auch dabei, so bekamen wir u.a. "In the end", "Diggin in the dirt", eine besondere Version von "My man is a mean man" und natürlich ihre neue Single "On Fire" zu hören. Stefanie betonte immer wieder, wie schön für sie derzeit alles ist und wie dankbar sie dafür ist und dafür, dass sie ihren Traum leben kann.

Weiter in der Mädelsrunde auf der Bühne ging es mit LENA. Sie hatte aufgrund der hohen Temperaturen mit nur Jeans-Shorts und einem bauchfreien Top ein sehr sommerliches Outfit an. Ihre Background-Sängerin hatte in Bezug auf luftige Kleidung da allerdings nicht ganz so viel Glück. Sie trug so etwas wie einen Regenponcho in mausgrau, was bei 32° C ganz sicher nicht so angenehm war. Dafür schenkte LENA dem Publikum vier Flaschen Wasser. Sie warf sie einfach in die Menge, obwohl sie in der Grundschule immer zu hören bekam, dass sie gar nicht werfen kann. Es wurden zwei Hits aus dem neuen Album gespielt, nämlich "Traffic lights" und die neue Single "Wild & free". Natürlich fehlte der Eurovision-Siegertitel "Stardust" am Samstag in ihrer Setlist auch nicht.

Für alle die, die keine der vier Flaschen Wasser von LENA gefangen hatten, gab es es trotzdem eine Abkühlung. Die Feuerwehr hatte sie vorbereitet und öffneten ihre Schläuche. Das war für alle eine willkommene Abkühlung, doch die Erfrischung hielt nur kurz an.d 20150910 1840979197 Mit einem kühlen Kopf kam die dritte Dame im Bunde auf die Bühne: SANDRA. Mitgebracht hatte sie ihre großen Hits "Maria Magdalena", "Everlasting love" und "In the heat of the night". Während ihres Auftritts war man sich nur leider nicht ganz sicher, ob hier nicht etwas mit Playback nachgeholfen wurde.

Nach so viel Frauenpower waren wieder die Männer dran. Und was für welche, denn jetzt betraten THE BOSSHOSS die Bühne. Das Publikum holte die Cowboy-Hüte raus. Bei Hits wie "Do it" und "Don't gimme that" wurde nicht nur der Menge vor der Bühne heiß, sondern auch dem Sänger. Kurzerhand zog er - eher zur Freude der Frauen - sein Hemd aus. Die Band verbreitete eine coole Stimmung und mit dieser wurde direkt die nächste Rockband empfangen ...

Anna Loos, Herr Petereit, Uwe Hassbecker, sein Sohn Daniel, Ronny Dehn, Ritchie Barton und Jäcki Reznicek betraten als Gruppe SILLY die Bühne, und brachten ihre großen Hits mit, wie z.B. "Alles rot", "Deine Stärke", "Wo fang ich an" und "Dein Atlantis". Als Zugabe gab es den fast 30 Jahre alten Klassiker "Bataillon D'Amour", im Andenken an ihre frühere Sängerin Tamara Danz.

Zwischen all den Bands wurde auf der Bühne viel gelacht, getanzt und Blödsinn gemacht. Tapper trat im Minions-Outfit auf und bekam auch viel Unterstützung von Amri und von der Radio Brocken "Dance Crew". Wer diese schon zur "Großen Bunten Tappershow" gesehen hatte, kannten zwar schon die Tanzeinlagen, aber die Mädels machen ihre Sache gut und sehr professionell.

Aber es wurde langsam Zeit für den letzten Act des Tages. Viele der Konzertbesucher hatten nur auf ihn gewartet, aber leider muss ich sagen, dass es sich am Rand schon etwas geleert hatte. Nichts desto trotz war ANDREAS BOURANI (Foto rechts) ein weiteres Highlight dieses Konzerttages.e 20150910 1470100635 Bei all seinen Liedern konnte man mitsingen, und das verursachte eine echte Gänsehaut. Sein Auftritt war der perfekte Abschluss. Er sang seine Hits "Alles nur in meinem Kopf", "Mit dir für Dich", "Auf uns" und eine schöne und besonders lange Version von "Auf anderen Wegen".

Am Ende wurde allen Mitwirkenden gedankt und es gab ein kleines Feuerwerk. Es wurde Zeit zu gehen. Der Tag mit den vielen tollen Eindrücken war sehr schön, aber mit dieser Hitze und der Länge irgendwie auch anstrengend. Die komplette Veranstaltung lief sehr friedlich ab, und ohne große Vorkommnisse. Wenn man inmitten der Leute stand, hatte man nicht das Gefühl einer von 25.000 zu sein. Von der Bühne aus gab es auch ein anderes Bild: Viele hatten es sich auch auf Decken am Rand oder im Schatten gemütlich gemacht, und die Musik einfach nur entspannt genossen. Allgemein war im Stadtpark eine sehr ausgelasse Stimmung. Einfach großartig. Ich werde wohl noch eine ganze Weile sehr gern daran denken. Danke "Radio Brocken"


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