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Wir stehen zu 100% hinter unserer Musik
Interview vom 10. März 2021



Sie bezeichnen ihre Musik selbst als Feelgood-Folk-Pop. Chris Mayer (Vocals, A-Gitarre), Daniel Jaud (E-Gitarre, Mandoline), Sebastian Pilous (Bass) und Wolfi Müller (Schlagzeug) haben sich mehr oder weniger zufällig zusammengefunden. Da sie im selben Unternehmen arbeiten und sich auch privat gut verstehen, war irgendwann das Thema Musik unausweichlich. Ohne diesen Zufall hätten sich Menschen aus vier verschiedenen musikalischen Richtungen wahrscheinlich aber auch nicht gefunden.001 20210311 2053120842 Ein wenig Blues-Rock, ein bisschen Indie-Brit-Pop, gemixt mit Singer-Songwriter. Das ergibt den Sound von Chris Mayer and the Rockets. Der Zufall verschaffte den Männern auch schon Anerkennung weit über die Grenzen Deutschlands hinaus, denn ihre dritte Single fand in Übersee reichlich Beachtung. Was es genau damit auf sich hat, könnt Ihr in diesem Kurz-Interview, das unsere Redaktion mit Frontmann Chris Mayer geführt hat, nachlesen ...




Herzlichen Glückwunsch zu den Reaktionen aus dem Ausland auf Euren Song "It happens for a reason" …
Dankeschön! Wir waren auch ganz aus dem Häuschen, dass die Reaktionen auf unsere dritte Single (nach "Autumn Riot" und "You Are") auch wieder so toll sind!

Wie ist es, wenn Reaktionen aus Kanada und Brasilien auf die eigene Musik kommen?
Im ersten Moment kann man gar nicht glauben, dass jemand am anderen Ende der Welt unsere Songs hört. Aber im zweiten Moment denkt man dann an Spotify, das einem ja Musik passend zum eigenen Geschmack vorschlägt. Und das ist schon toll, wenn dann Menschen aus Brasilien oder Kanada unsere Musik hören und auch noch Magazine aus den Ländern über uns schreiben.

Also könnt Ihr im Gegensatz zu manch anderen Musikerkollegen Streamingdiensten durchaus etwas Positives abgewinnen?
Absolut! Klar, geldtechnisch kommt nicht so viel rum, weil pro Stream Bruchteile von Cent-Beträgen abgerechnet werden. Aber es war noch nie so leicht, dass Deine Musik überall auf der Welt uneingeschränkt gehört werden kann. Und je nachdem, welche Bands der- oder diejenige hört, werden wir auch mal vorgeschlagen, weil wir in ihr/sein Lieblings-Genre passen.

002 20210311 1818804881Könnt Ihr Euch vorstellen, eben auch mal zum Beispiel in Kanada aufzutreten?
Na, auf jeden Fall! Den Traum erfüllen wir uns hoffentlich irgendwann - jeden Kontinent wollen wir mit unserer Musik mindestens einmal besudelt - oder besser gesagt "bedudelt" - haben im Laufe unserer Karriere. (lacht)

Ende Februar ist ja Euer erstes Album "In one room" erschienen. Warum habt Ihr Euch für die englische Sprache entschieden?
Ja, komplett auf Englisch. Unsere Musik klingt auch international, vor allem den amerikanischen und britischen Einschlag können wir nicht verbergen. Deshalb schreibe ich die Songs auch in englischer Sprache.

Ist dazu, falls es denn dann wieder möglich ist, eine Tour geplant? Eher regional oder deutschlandweit?
Wir wollen uns zuerst regional einen Namen machen und dann schauen, was in den nächstgrößeren Städten geht. Das eine oder andere Mal werden wir uns schon mal weiter weg trauen, aber erst mal sollen alle hier in der Region von uns hören. Aber das kann dann auch mal ganz schnell gehen, dass wir deutschlandweit unterwegs sind, je nachdem, wie auch das Album ankommt.

Fass' es bitte mal in drei Worten zusammen ...
Das Album? Authentisch - vielseitig - feelgood … oder vielgood. (lacht)

003 20210311 2097869489Wie erlebst Du die aktuelle Situation?
Es ist für uns echt Kacke, dass wir nicht auf die Bühne können, vor allem weil unser Album ja jetzt erscheint. Aber andere Musikerkollegen leben von der Musik, die trifft es noch viel härter. Wir gehen ja alle (noch) einer normalen Arbeit nach, deshalb sind wir da besser dran. Trotzdem fehlen uns die Konzerte und der Kontakt zu den Leuten schon sehr.

Wie man auf Eurer Internetseite lesen kann, kommt Ihr alle aus sehr unterschiedlichen Musikrichtungen. Wie habt Ihr Euch zusammengefunden?
Drei von uns - Basti, Daniel und ich - arbeiten im selben Unternehmen, da haben wir uns kennengelernt. Und weil wir beim Radio arbeiten, sprichst du zwangsläufig irgendwann über Musik und die eigenen Vorlieben. (lacht) Wolfi kam über Daniel zur Band dazu, er war sofort begeistert und direkt mit an Bord.

Wie lange macht Ihr schon Musik zusammen?
Angefangen haben wir am 11. Dezember 2018, an dem Tag war auch unsere erste Probe.

Wie kamst Du selbst zur Musik?
Mein Opa war sehr musikalisch. Wir haben auf langen Autofahrten viel Musik und Radio gehört. Mit neun Jahren bekam ich meine erste Gitarre, dann war ich im Kinderchor, Jugendchor und später hatte ich dann die erste eigene Band mit den besten Freunden. Musik war 24/7 ein Thema - Gott sei Dank.

004 20210311 1709590824Arbeitet Ihr auf den Punkt hin, ausschließlich von der Musik leben zu können?
Wir stellen gerade alles auf möglichst professionelle Beine, damit es irgendwann klappt oder klappen kann. Dazu gehört ja auch immer das Quäntchen Glück. Aber da gibt's doch diesen Spruch: Das Glück bevorzugt den, der vorbereitet ist.

Hast Du musikalische Vorbilder?
Also meine ganz großen Vorbilder sind John Mayer - nicht nur wegen des Nachnamens (lacht). Außerdem, James Bay und Chris Martin von COLDPLAY. Alle drei sind absolute Vollblutmusiker, hochgradig professionell und sie sind unglaublich detailverliebt, was ihre Musik angeht. Jeder Ton ist genau da, wo er hin soll. Das fasziniert mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich ihre Musik höre.

Hofft Ihr, raketenhaft durchstarten zu können … wegen des Namens?
Das hoffen wir natürlich. (lacht) Das haben wir uns auch vorgenommen. Wir stehen zu 100 Prozent hinter unserer Musik und sind davon überzeugt, dass wir viele Menschen erreichen können. Und eine Rakete ist schnell und kommt viel rum. Vielleicht klappt es ja in Lichtgeschwindigkeit. Auf jeden Fall steht die Rakete auf der Startrampe!

Danke für das Interview!
Danke Dir, liebe Antje!



Interview: Antje Nebel
Bearbeitung: MB, cr
Fotos: Hicktown Records, Band





   
   
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