Was macht eigentlich... Jörg "Matze" Blankenburg
(Klosterbrüder, Reform)

 

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Es gibt sehr viele deutsche Bands aus den 60ern und 70ern, die heute Kultstatus besitzen. Zu nennen wären z.B. die Klaus Renft-Combo, die Bürkholz Formation, die Lords, die Rattles oder auch die Stern-Combo Meißen. Bei diesen genannten Kult-Formationen darf aber auch die Band "Klosterbrüder" nicht fehlen! Sie gründete sich 1967 als Nachfolger der bereits 1963 gegründeten Gruppe "Big Town Boys", und gehörte zu den Bands, die den Rock etwas härter spielten. Man kann fast schon sagen, dass die "Klosterbrüder" eine der ersten Hardrock-Gruppen überhaupt war. Durch ihre Art, den Rock zu spielen und dadurch, dass sie wegen ihrer Spielart natürlich viele Fans anzog, wurde die Gruppe von den Behörden stets beobachtet, und stellenweise auch mit Spielverboten belegt. Erst in den 70ern kam es zu einigen Rundfunkproduktionen. Mitte des Jahrzehnts fusionierten die "Klosterbrüder" mit der Stern-Combo Meißen und gingen gemeinsam auf Tour. Diese Tour war der Beginn vom Ende der Gruppe, die sich kurz danach trennte. Ein Teil spielte unter dem Namen "Klosterbrüder" weiter und benannte sich dann in "Magdeburg" um, der andere Teil gründete die Gruppe "Reform". Einer, der diesen Weg über die Klosterbrüder zu Reform mitging, war unser heutiger "Rauchzeichen"-Gast, Jörg "Matze" Blankenburg. Und aus dieser Zeit weiß "Matze" auch viel zu erzählen.
Wie beliebt die Gruppe "Klosterbrüder" heute noch ist, konnten die Musiker zuletzt beim 45. Jubiläum der Stern-Combo Meißen am eigenen Leib erfahren, als die Band um Matze Blankenburg als Vorgruppe zur Stern-Combo endlich mal wieder live auf der Bühne zu sehen und hören war. Sie löste mit diesem Auftritt eine Welle der Euphorie unter den Fans aus. Plötzlich waren sie wieder überall im Gespräch (nicht zuletzt auch bei uns im Forum). Dieser Auftritt war auch der Auslöser für Reinhard, der mit Jörg "Matze" Blankenburg das nun folgende Interview geführt hat...

 

Hallo Matze und herzlich willkommen bei www.deutsche-mugge.de. Ich freue mich sehr, mit Dir heute gemeinsam auf eine Reise in Deine musikalische Vergangenheit zu gehen.
Hallo Reinhard, danke für Deine Einladung zu diesem Gespräch. Auch ich freue mich auf diese Reise und auf Deine Fragen.
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Lange Zeit bin ich als junger Mensch den Klosterbrüdern, später der Band Magdeburg, hinterhergetrampt. Bei Reform war das ähnlich. In meinem Schatzkästchen habe ich ein sehr frühes Autogrammfoto der Klosterbrüder gefunden. Darauf erkenne ich gerade einmal Dich und Hans-Joachim Kneis. Kann ich daraus schließen, dass Ihr zu den Gründungsmitgliedern gehörtet?
Nein, Achim und ich gehören nicht zu den Gründungsmitgliedern. Die Band wurde bereits 1963 in Magdeburg von Studenten gegründet. Ich stieß 1966 dazu und Achim 1967. Bis 1971 spielten wir als Studentenband, also als Amateure. Aber auch damals kamen wir in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt herum.

Erzählst Du uns etwas über die Zeit vor den Klosterbrüdern? Wie begann Deine musikalische Laufbahn?
Ich habe als Autodidakt an der Oberschule Gitarre spielen gelernt und dann in kleinen Magdeburger Amateurbands, z.B. bei den Interboys oder beim Quintett 65, meine ersten musikalischen Schritte gemacht. Bei den Klosterbrüdern stieg ich als Bassist ein und übernahm die Lead-Gitarre erst ab 1968.

Mit Erfolg, wie man weiß. Nun haben ja die Klosterbrüder einen ganz eigenen Stellenwert in der Geschichte des Ostrock. Ich empfand diese Band immer als eine, die ständig auf der Suche war, sich selbst zu finden. Bitte korrigiere mich, falls ich damit falsch liege. Ich glaube, die Klosterbrüder - später Magdeburg - haben immer den höchsten Maßstab an sich sowie an die Qualität ihrer Musik angelegt, wobei der gewählte Weg permanent mit Steinen verbaut wurde. Eine fortwährende Gratwanderung, eine Band zwischen Leidenschaft und Frust. Einerseits über alles geliebt von ihren Fans und andererseits gefürchtet und bekämpft von den Gralshütern der sozialistischen Kultur. Eben ein Leben zwischen „Kalt und Heiß“. Kann man das so sagen?

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Nun ja, ab 1971, als die Klosterbrüder dann auch als Profis unterwegs waren, kam es erstmals zu Auseinandersetzungen mit den staatlichen Organen der DDR. Bis 1975 erlebten wir auch den musikalischen Höhepunkt dieser Band mit hervorragenden Individualisten wie Lothar „Lotte“ Kramer an den Keyboards, Detlef Kessler an den Drums, Achim Kneis als Sänger und natürlich auch mit den restlichen Musikern. Meiner Meinung nach kam von dieser Besetzung eine kraftvolle Teamarbeit von der Bühne, die zu dieser Zeit in der DDR ihresgleichen suchte. Daher reisten uns auch aus allen Teilen der Republik Woche für Woche viele Fans zu den Auftritten nach, um dieses Gefühl der Leidenschaft und Dynamik mitzuerleben.

Matze, ich war einer von jenen vielen Fans und ich kann das nur bestätigen. Ich fand, diese Verschmelzung einerseits der musikalischen Wucht der Band und Achims markanter Stimme ergab einen ganz unverwechselbaren Sound. Lass mich ein paar Gedanken zu der „Stimme der Klosterbrüder“, zu Hans-Joachim Kneis, entwickeln. Was ich an ihm bis heute bewundere, ist seine Art zu singen. Man muss ihn dabei beobachten: Er singt nicht nur einfach, er formt mit seiner Stimme und seiner Seele die Worte, er modelliert mit seinem Mund und seinem Herzen den Text. Wer ihm aufmerksam zuhört, wird die Passion spüren, die ihn nie verlassen hat, die noch heute diese Gänsehaut erzeugt. Natürlich funktioniert das nicht ohne den einzigartigen Sound der Klosterbrüder.
Genau. Er hat eine ganz besondere Kraft in seiner Stimme. Im Grunde singt er Rockmusik in der Art eines Tenors. Und diese Power, die er rüberbringt, ergab wohl in Kombination mit der Band im Endeffekt einen Sound, der sehr prägend war.

Das klingt sehr bescheiden. Wer die Zeit erlebt hat, der weiß, dass Ihr damals ganz oben an der Spitze mitgemischt habt.
Gemeinsam mit der Stern-Combo Meißen gab es ein einmaliges Experiment: das Projekt und die Tour unter dem Namen „Fusion“. Ich glaube mich zu erinnern, dass dies im Jahre 1975 passiert ist. Wie hast Du das gemeinsame Musizieren in dieser - zumindest in der DDR - bis dahin noch nie da gewesenen Größenordnung empfunden?

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Für mich, wie für die anderen Klosterbrüder, war diese „Fusion“ ein Experiment, das interessant und auch spannend war, vor allem durch Axel Gothe, Leiter und Komponist der meisten Werke dieser Tournee. Mit dem heutigen Abstand muss ich sagen, dass mit der Vorbereitung und Durchführung dieser „Fusions“-Tournee leider die Auflösung und die Trennung der Klosterbrüder begann, weil unter anderem Versuche unternommen wurden, innerhalb beider Bands Musiker abzuwerben. Typisch für alle DDR-Bands dieser Zeit war zudem, dass man sehr im eigenen Saft schmorte und dass es durch jahrelanges, häufiges gemeinsames Auftreten natürlich auch Ermüdungserscheinungen gab. Deswegen nahmen wir auch an dieser „Fusions“-Tournee teil, da man so mal vom Alltäglichen weg kam. Vielleicht wäre es besser gewesen, nach dieser gemeinsamen Tournee mit neuem Enthusiasmus im gleichen Kreis weiter zu arbeiten, zumal wir ja gerade mit den Klosterbrüdern auch begannen, eigene Songs zu schreiben und aufzunehmen, wie „Fieber“ und „Lied einer alten Stadt“.

Zwei Perlen der deutschen Rockmusik, wie ich finde. Aber Du sagst es: Im Anschluss an die Tour gab es einen Umbruch. Die Stern-Combo formierte sich neu, aus den Klosterbrüdern wurde Magdeburg und Du hast gemeinsam mit Werner Kunze Reform gegründet. War dieser Schritt für Euch so etwas wie ein neuer Aufbruch?
Für mich war es eine andere Form von Musik, die ich bis dahin noch nicht in dieser Art gespielt hatte. Mit Werner Kunze hatte ich einen erfahrenen, ausgezeichneten Musiker als Partner, der mich in den Songs, die wir spielten, als Gitarrist wunderbar ergänzte, mit dem ich gemeinsam die musikalischen Leidenschaften spielen konnte, die wir beide individuell hatten. Zwei Gitarren – eine Vision. Von Aufbruch möchte ich nicht sprechen, aber es war für mich einfach eine total andere Musikrichtung, die mich immer mehr fesselte. Auch mit den ersten eigenen Songs, nachdem Stephan Trepte dann einstieg, wurde gerade bei unserer ersten LP dieses filigrane Zusammenspiel der beiden gleichberechtigten Gitarren deutlich. Heute kann ich sagen, dass die Reform-Musik über 10 Jahre doch den einen oder anderen Song hervorgebracht hat, der mich immer wieder aufs Neue berührt.

Immerhin unterschied sich die Musik von Reform deutlich von der der Klosterbrüder. Da wurde ein filigraner Klangteppich gewebt, zwei Leadgitarren trieben sich gegenseitig an, spielten sich abwechselnd den „Ball“ zu, um im nächsten Augenblick in einem „Satzgesang der Gitarren“ zu gipfeln, von dem ein bis dahin nie gehörter Zauber ausging. Leider habe ich Euren ersten Sänger, Frank Schönfeld, nie erlebt. Damals musste ich meinen Grundwehrdienst ableisten. Ich bedaure das sehr, denn man hat mir erzählt, dass dies eine besonders kreative Phase war. Erzählst Du uns ein wenig von dieser Zeit? 

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Frank Schönfeld als erster Sänger hat bei der Gründung und in den ersten beiden Jahren der Reformzeit eine wesentliche Rolle gespielt. Durch seine kraftvolle Stimme und auch sein teilweise theatralisches Auftreten beeinflusste er anfangs Reform sehr und wir interpretierten damals besonders Werke von Genesis, King Crimson oder Wishbone Ash, die Frank als Sänger sehr gut lagen. Diese Zeit war wirklich besonders kreativ, gerade für uns, die beiden Gitarristen. Hier waren Vielseitigkeit und auch Ideenreichtum gefragt. Ich denke, nur dadurch kam es in den bereits oben angesprochenen und später den eigenen Songs zu diesem typischen Reform-Gitarrensound.

Später wurde Frank durch Stephan Trepte ersetzt und es entstanden die ersten eigenen Songs. Welcher ist aus heutiger Sicht der für Dich wichtigste und warum?
Ich muss sagen, es gibt einige wichtige. „Nebel“, „Ich suche Dich“, „He, Schwester küss’ mich“, „Löwenzahn“ und „Wenn die Blätter fallen.“ Gerade in diesen Songs kommt der typische Reform-Stil zum Ausdruck. Stephans Art, ruhig lyrische Themen zu singen, im Zusammenspiel mit den beiden Gitarren und Keyboard-Teppichen.

Irgendwann kam es auch bei Reform zu Umbesetzungen. Die aus meiner Sicht folgenschwerste war der Weggang von Werner Kunze. Er wurde durch Günter „Grete“ Fischer ersetzt, der - soviel ich weiß - jetzt in Neuseeland lebt. Wie soll ich es beschreiben? Warum war dieser Wechsel an der Gitarre für mich so einschneidend? Ich versuch es einmal so: Die Musik von Reform klang immer noch ähnlich, fast wie vorher. Nur der Zauber fand nicht mehr statt. Siehst Du das auch so? Wenn ja, woran lag das?
Mit dem Einstieg von Grete Fischer, der auch noch etwas jünger war, gab es natürlich auch Veränderungen im Zusammenspiel der beiden Gitarren. Grete ging auf in extravaganten, tollen Chorussen und so verschob sich das Gleichgewicht zwischen den beiden Gitarren. Ich denke nicht, dass der Zauber weg war, aber dass bei einem Großteil der zusammen mit Grete entstandenen Titel jetzt ein anderer Gitarren-Sound Einzug gehalten hatte. Um auf den Zauber zurückzukommen, gab es den auch in dieser Besetzung. Ich meine z.B. „Löwenzahn“ oder „Wenn die Blätter fallen“.

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Ja das stimmt, genau diese beiden Titel fallen mir auch sofort ein. Es waren tolle Songs - auch ohne Werner. Irgendwann löste sich Reform auf, die Stern-Combo änderte ihren Sound - hin zu gefälliger Pop-Musik - und die Klosterbrüder/Magdeburg wurden als Band, ähnlich wie Renft oder die Bürkholz-Formation, regelrecht hingerichtet. Es war eine schlimme Zeit. Und auch viele Fans resignierten. Ich sagte mir damals: „Das war’s! Schön, dass ich es erleben durfte, es kommt nie wieder.“ Was hast Du nach Deinem Ausstieg bei Reform gemacht?
Ein Grund des Ausstiegs bei Reform war, dass ähnlich wie bei den Klosterbrüdern die Kraft verbraucht war und ich nach 10 Jahren auch keine weitere Entwicklung sah. Von den staatlichen Organen wurde uns als Magdeburger Band über Jahre hinweg jegliche Möglichkeit genommen, Plattenangebote und Einladungen zu Konzerten aus dem westlichen Ausland wahrzunehmen, obwohl uns diese vorlagen. Gleichzeitig hatte ich auch mit meinem Gehör Probleme, so dass eine größere Operation anstand. Als man mich seitens der Stasi 1985 erpressen wollte, stellte ich einen Ausreiseantrag und verließ die DDR Anfang 1989 in Richtung Schweiz. Dort arbeitete ich bis 1996 in meinem ursprünglich erlernten Beruf (welchen ich in der DDR nur drei Jahre ausübte) als Sport- und Musiklehrer. Seit 1996 wohne ich wieder in der Nähe Magdeburgs und bin als Musiklehrer an einer Sekundarschule tätig, wo ich eine Schulband aufgebaut habe und dadurch als Gitarrist in Übung bleibe. Im Jahre 1999 ergriff ich die Initiative und habe die Klosterbrüder nach 25 Jahren und Reform nach 15 Jahren im Jahre 2000 zu einem Reunion-Konzert bei der Rockgala in Magdeburg zusammengebracht. Es war für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis.

Ich komme mal wieder auf das Geburtstagskonzert der Stern-Combo am 20. Juni dieses Jahres zurück. Eigentlich habe ich mich nicht nur wegen der Sterne darauf gefreut. Auch und vor allem das Wiedersehen und -hören mit den Klosterbrüdern war für mich ein großes, bewegendes Erlebnis. Wie Phönix aus der Asche standen sie wieder auf der Bühne, die Helden unserer Jugend. Wir haben Euch nie vergessen. Das alte Herz schlug wieder ein wenig schneller und ein paar Freudentränen sah ich in einigen, mittlerweile ein wenig zerknitterten Gesichtern. Viele hofften an jenem Abend - und hoffen noch heute -, dass es noch einmal losgeht, dass Ihr es noch einmal wissen wollt. Geht es nochmal los? Habt Ihr noch Mut? Habt Ihr wieder Pläne?
Am 12. September treten wir mit den Klosterbrüdern und auch Reform beim Impro Revival Festival im Stadtpark Magdeburg mit vielen anderen Magdeburger Bands auf. 

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Reform auch? Das ist interessant! In welcher Besetzung wird Reform spielen?
Stephan Trepte wird natürlich singen, Marcus Schloussen spielt den Bass, Delle Kriese die Drums, Thomas Kolbe die Keyboards und ich, Jörg Blankenburg, spiele die Gitarre.

Verrätst Du unseren Lesern noch die aktuelle Besetzung der Klosterbrüder?
Bernd Schilanski (Drums), Dietrich Kessler (Saxofon), Andreas Kuhnt (Bassgitarre), Achim Kneis (Gesang), Jörg Blankenburg (Gitarre).

Was ist mit den Keyboards?
Normalerweise Lothar Kramer. Er ist allerdings mit seinem Studio sehr eingespannt, so dass ab und an ein junger Musiker für ihn einspringt, der seine Sache aber mehr als gut macht.

Matze, auch Dich frage ich dieser Stelle, ob Du unseren Lesern noch etwas mit auf den Weg geben möchtest.
Nach über 40 Jahren muss ich sagen, dass ich diesen Schritt, Gitarrist und Musiker zu werden, nie bereut habe und dankbar bin, dass ich den einen oder anderen Fan bei gelegentlichen heutigen Auftritten nach so vielen Jahren wieder treffe und über viele gemeinsame Erlebnisse dieser Zeit plaudern kann.

Ich hoffe, das wird Dir noch sehr oft passieren! Jedenfalls danke ich Dir sehr, dass Du bereit warst, gemeinsam mit uns auf eine Zeitreise zu gehen. Im Namen der Leser und Mitarbeiter von "Deutsche Mugge" wünsche ich Dir persönlich sowie den Klosterbrüdern alles Gute!
Ich danke auch Dir, Reinhard! Und viele liebe Grüße an Eure Leser! Danke, dass Ihr Euch noch an mich, an Reform und die Klosterbrüder erinnert.

Interview: Reinhard Kennke
Bearbeitung: kf, cr
Fotos: Archiv Matze Blankenburg, Reinhard Kennke, Petra Heinzel

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