
Jazz / Swing / Big Band
Klaus Lenz hat über all die Jahre mit vielen Musikern zusammen gearbeitet (Wer kennt weitere???). Daher wird diese Übersicht nicht vollständig sein, und ist nur ein Auszug der...
Musiker, die mit Lenz spielten:
Klaus Nowodworski (voc) - Christiane Ufholz (voc) - Manfred Krug (voc) - Uschi Brüning (voc) - Hans Klemm (voc) - Egon Linde (g, voc) - Werner Düwelt (g, voc) - Uve Schikora (g, voc) - Günter Dobrowolski (g) - Klaus Hille (g) - Dieter Pampel (g) - Eberhard Klunker (g) - Fred Baumert (g) - Jürgen Heinrich (g) - Ralph Blaha (g) - Stefan Dietz (g) - Hanjo Pape (bjo) - Hermann Anders (pos) - Peter Baptist (pos, ts) - Hermann Anders (tb) - Sieghard Schubert (tb) - Ernst Ludwig Petrowsky (as, ts) - Klaus Smesny (as) - Heinz Schröter (as, ts) - Rainer Gäbler (as) - Zbigniew Namyslowski (as) - Hugo Read (as, fl) - Manfred Schulze (bars) - Axel Grotke (bars, fl) - Rainer Gäbler (bars, fl) - Kaspar Hansmann (bss, fl) - Jens Glevke (ts) - Rudolf Ulbricht (ts) - Günther Fischer (ts) - Konrad Körner (ts) - Caspar Hansmann (ts) - Axel "Glenn" Müller (ts) - Helmut Forsthoff (ts) - Friedemann Graef (ts) - Norbert Stein (ts, ss) - Karola Elßner (bs) - Heinz Becker (tp) - Claus-Dieter Knispel (tp) - Karl-Heinz Fabian (tb) - Günter Gocht (tp) - Bojidar Hristoff (tp) - Joachim Graswurm (tp, fl-h) - Jochen Gleichmann (tp) - Signor Rothbart (tp) - Max Pflugbeil (tp) - Bernhard Mergner (tp) - Charles Green (tp, fh) - Lev Shpigel (tp) - Ferry Grott (tp, fh) - Gregor Groß (tp, fh) - Jens Winther (tp, fh) - Hubert Katzenbeier (tb) - Herbert Rößner (tp) - Ali Schilling (tb) - Hermann Anders (tb) - Conny Bauer (tb) - Hugo Laartz (tb) - Bernd Swoboda (tb) - Manfred Nytsch (tb) - Paul Gebauer (tb) - Thomas Wiedermann (tb) - Bertl "Harisharan" Strandberg (tb) - Meinolf Humpert (tb) - Ralf Zickerick (tb) - Stefan Bohm (tb) - Eddy Hayes (fh) - Gerd Lübke (b) - Horst Krüger (b) - Henning Protzmann (b) - Eugen Hahn (b) - Klaus Koch (b) - Jörg Dobersch (bg) - Gerhard Lau (bg) - Hans Hartmann (bg) - Jochen Schmidt (bg) - Peter Inagawa (bg) - Joachim Kühn (p) - Armin Baptist (p) - Reinhard Lakomy (p) - Ulrich Gumpert (p) - Mario Peter (org, p) - Wolfgang Fiedler (org, p) - Johannes Rohloff (p, org, key) - Mike Herting (p, org, key) - Dietrich Petzold (vl) - Udo Reichel (dr) - Günter "Baby" Sommer (dr) - Henry Kotowski (dr) - Wolfgang „Zicke“ Schneider (dr) - Reinhard Miehatsch (dr) - Wolfgang Winkler (dr) - Frank Endrik Moll (dr) - Karl-Jürgen Rath (dr) - Dieter Ehrhardt (dr) - Detlef Kessler (dr) - Stefan Krämer (dr) - Tobias Backhaus (dr)
Vita:
Der am 22. März 1940 in Berlin geborene Klaus "Bulle" Lenz ist einer von Deutschlands besten Jazzmusikern und Komponisten. Bereits im Kindesalter spielte er Trompete, besuchte zwischen 1956 und 1958 die Musikfachschule in Berlin und wechselte dann zum Konservatorium. Seine Karriere begann 1958 im Orchester Eberhard Weise aus Görlitz, von dem er 1960 zum Tanz- und Schauorchester Max Reichelt wechselte.
Seine erste eigene Band "Quintett 61" gründete Lenz im Jahre 1961. Ein Jahr später stieß der Pianist Armin Baptist dazu und die Gruppe wurde in Klaus-Lenz-Sextett umbenannt. Zu dieser Formation stießen etwas später Horst Krüger, der den Part am Bass übernahm, und Günter "Baby" Sommer als Schlagzeuger. Ein komplett neues Sextett mit anderen Musikern gründete Lenz dann 1965. Dieser gehörten im Verlauf u.a. Günther Fischer als Saxophonist, Henning Protzmann als Bassist und Reinhard Lakomy als Mann an den Tasten an. Zwischen 1963 und 1968 holte er für seine Projekte "Klaus Lenz Big-Band" immer die besten Jazz-Musiker der DDR zusammen. Diese spielten dann für eine kurze Zeit gemeinsam Konzerte. So kam es in den 5 Jahren zu gemeinsamen Auftritten u.a. mit Ernst-Ludwig Petrowsky, Karl-Heinz Fabian, Manfred Krug, Wolfgang "Büchse" Winkler oder Manfred "Catcher" Schulze.
Im Jahre 1969 gründete Lenz sein Klaus-Lenz-Orchester, das aber nur ein Jahr aktiv war und 1970 wieder aufgelöst wurde. Aus den Musikern dieser Besetzung entstand die Jazz-Band SOK und die Klaus-Lenz-Band, mit der die LP "Lenz für Fenz" eingespielt wurde.
Durch den Zusammenschluss der Klaus-Lenz-Band mit der von Gerhard "Hugo" Laartz im Jahre 1968 gegründeten Modern Soul Band entstand 1972 die Klaus Lenz Modern Soul Big-Band, mit der er 1973 und 1974 auf Tournee ging. Ein musikalisches Dokument dieser Zeit ist die LP "Klaus Lenz Modern Soul Big-Band", die 1973 bei AMIGA veröffentlicht wurde. Danach entstand mit der Klaus Lenz Big-Band 1975 eine weitere Formation, diesmal mit Christian Schmidt als Sänger, die die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Manfred Krug und Uschi Brüning fortsetzte.
Die 1976 bei AMIGA veröffentlichte Platte "Aufbruch" war gleichzeitig die letzte Veröffentlichung von Lenz in der DDR. Ein 1977 entstandener Mitschnitt wurde nicht mehr veröffentlicht, da Lenz im gleichen Jahr die DDR in Richtung Bundesrepublik verließ. Dieser Mitschnitt wurde erst 24 Jahre später auf CD veröffenlicht und der Hörer kommt in den Genuss, Regine Dobberschütz, Klaus Nowodworski, Angelika Mann, Holger Biege, Hansi Klemm und Stephan Trepte als Vokalisten zusammen mit der Klaus Lenz Big-Band zu hören.
Auch im Westen arbeitete Lenz - zumindest in den ersten Jahren - als Jazz-Musiker weiter. Er gründete die Klaus Lenz Jazz & Rock Machine und produzierte 1978 mit dieser Formation die LP "Fusion". Etwa zwei Jahre später folgte das Album "Sleepless Nights", das gleichzeitig die letzte Plattenproduktion von Lenz war. Im Gegensatz zu seiner musikalischen Arbeit in der DDR konnte er im Westen von seiner Musik nicht leben. Das war ein Grund, warum sich Klaus Lenz 1980 komplett aus der Musikszene verabschiedete und anschließend sein Geld als Restaurator verdiente.
Zu einem Bühnen-Comeback kam es im Frühjahr 2010. Anläßlich seines 70. Geburtstages gab es eine Neuauflage seiner Modern Jazz Big-Band und eine kleine Tour mit ein paar ausgewählten Konzerten. Ein Mitschnitt von dieser kleinen Tournee wurde im Sommer 2010 auf Doppel CD Veröffentlicht (siehe Diskographie unten). Eine Fortsetzung Tour fand im Herbst 2010 statt und fand am 24. Oktober ihren Abschluss in Leipzig, bei dem es für Lenz und die Musiker Standing Ovations gab. Der Künstler kündigte am Ende des Konzerts an, dass es davon keine Wiederholung und somit kein weiteres Bühnencomeback geben würde.
Interview:
- Klaus Lenz im Interview (2010): 
Konzertberichte:
- Klaus Lenz live am 26. März 2010 in Wurzen: 
- Klaus Lenz live am 31. März 2010 in Berlin: 
- Abschlusskonzert der Tour 2010 am 24. Oktober 2010 in Leipzig: 
Weiterführender Link:
- Portrait über die Gruppe FUSION: 
Die Diskographie:
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Titel: "Quintett '61"
Interpret: Quintett '61
Format: Single (e.p.)
Label: AMIGA
Erschienen: 1963
Titel: Seite 1: "Minority", "Valse Fantastique" - Seite 2: "Worksong", "Der Blues ist der König" |
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Titel: "Modern Jazz Big Band '65"
Interpret: Klaus Lenz Big-Band
Format: Album
Label: AMIGA
Erschienen: 1965
Titel: Ein Nachmittag in Berlin - Kleines Lied für Eric - Serenade Mysterioso - Watermelonman - Peace - Night In Tunesia |
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Titel: "Manfred Krug Und Die Modern Jazz Big Band '65"
Interpret: Klaus Lenz Big-Band
Format: Album
Label: AMIGA
Erschienen: 1965
Titel: On The Sunny Side Of The Street - Georgia - Rosetta - The Preacher - Sister Salvation - You Come A Long Way From St. Louis - Hallelujah, I Just Love Her So - Blues In F - Blues March |
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Titel: "Schau her"
Interpret: Reiner Schöne mit dem Klaus Lenz Sextett
Format: Single
Label: AMIGA
Erschienen: 1966
Titel: Seite 1: "Schau her" - Seite 2: "Friedenslied" |
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Titel: "Verzeih', weil ich es bereu'"
Format: Single
Label: AMIGA
Erschienen: 1967
Titel: Seite 1: "Verzeih', weil ich es bereu'" - Seite 2: "Zigeunerballade" |
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Titel: "Wenn Du traurig bist"
Interpret: Manfred Krug & Klaus Lenz Big-Band
Format: Single
Label: AMIGA
Erschienen: 1967
Titel: Seite 1: "Wenn Du traurig bist" - Seite 2: "Jeder Tag mit Dir" |
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Titel: "...singt Protestsongs"
Interpret: Manfred Krug & Klaus Lenz Big-Band
Format: Single
Label: Eulenspiegel Verlag
Erschienen: 1968
Titel: Seite 1: "I Ain't Marching Anymore", "Franco La Muerte" - Seite 2: "Porque Los Pobres No Tienen", "Vietnam Song" |
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Titel: "Lenz für Fenz"
Interpret: Klaus Lenz Band
Format: Album
Label: AMIGA
Erschienen: 1970
Titel: Glückliches Mädchen - Weselmy Sie (Hochzeitslied) - Warum willst Du denn anders sein? (Gesang: Frank Schöbel) - Tornado - Es steht ein Haus in New Orleans - Zottos - Sei so, daß ich Dich lieben kann (Gesang: Frank Schöbel) - Grashalme - Goldocker - Lachen oder Weinen (Gesang: Chris Doerk & Frank Schöbel) - Nanette - Pimo |
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Titel: "Klaus Lenz und Modern Soul Big Band"
Interpret: Klaus Lenz und Modern Soul Big Band
Format: Album
Label: AMIGA
Erschienen: 1973
Titel: Soul Five - Reverend Lee - Reminiszenz an D.E. - Song Of An Impatiencer - Fusion |
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Titel: "Klaus Lenz Big-Band"
Interpret: Klaus Lenz Big-Band
Format: Album
Label: Polskie Nagrania Muza (PL)
Erschienen: 1974
Titel: It Is Than That You Love Most - Man Without A Girl - I Got To Find My Way - Permutation - Do Right Daddys Can't Help You |
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Titel: "Klaus Lenz Big-Band"
Interpret: Klaus Lenz Big-Band
Format: Album
Label: AMIGA
Erschienen: 1975
Titel: Satrapen - Down Goes The River - Freedom Train - Loneliness Can't Be Our Best Friend - Sisyphos - Dancers |
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Titel: "Aufbruch"
Interpret: Klaus Lenz Big-Band
Format: Album
Label: AMIGA
Erschienen: 1976
Titel: Blow Out - Balkantanz - Aufbruch - Hallo, Igor - Ballade Für Zwei |
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Titel: "Wiegenlied"
Interpret: Klaus Lenz Band
Format: Album
Label: Vinyl Records, View Records
Erschienen: 1977
Titel: Tarantel - Octopus - Wiegenlied - La Fiesta - Bubblestone - The Old New Way - Say It To You Tomorrow |
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Titel: "Fusion"
Interpret: Klaus Lenz Jazz & Rock Machine
Format: Album
Label: GeeBeeDee
Erschienen: 1978
Titel: Fusion - Spring Song - Equinox - Reminiszenz an D.E. - Stray Sheep - Don't Run Around With The Ashtray |
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Titel: "Sleepless Night"
Interpret: Klaus Lenz Jazz & Rock Machine
Format: Album
Label: GeeBeeDee
Erschienen: 1980
Titel: Introduction - Fairytale - Spikes - Pink Punk - Unit - Sleepless Nights - Back To The Soul |
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Titel: "Klaus Lenz & Modern Soul Big Band"
Format: Album
Label: Töne / BuschFunk
Erschienen: 2000
Titel: DT64-Erkennungsmelodie - Tarantel - Hab' nur ein Gesicht - Liebeserklärung - Erinnerungen an Jürgen H. - Octopus - Blues für L. - Kann schon sein - Seh' in die Kerzen - Der Tag steigt auf - La Fiesta - Blood Sweat & Tears Medley |
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Titel: "60 Jahre Amiga"
Format: CD Box (3 Discs)
Label: AMIGA
Erschienen: 2007
Titel: CD 1: Best Of Modern Soul Band
CD 2: Klaus Lenz & Modern Soul Big Band Soul Five - Reverend Lee - Reminiszens an D.E. - Song Of An Impatiencer - Fusion - Satrapen - Down Goes The River - Freedom Train - Sisyphos - Dancers
CD 3: Klaus Lenz - Die frühen Jahre Ein Nachmittag in Berlin - Kleines Lied für Eric - Serenade Mysterioso - Watermelonman - Peace - Night In Tunesia - The Preacher - Sister Salvation - You Come A Long Way From St. Louis - Blues March |
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Titel: "Hi De Ho - Tour Highlights 2010"
Format: Album
Label: Sechzehnzehn
Erschienen: 10.09.2010
Rezension: HIER
Titel: CD 1: Afternoon in Berlin - Moderation - A Little Tune For Eric - Peace - Moderation - I Love The Life I Live - Georgia - Moderation - Serenade Mysterioso - Moderation - Higher - Moderation - Blues für L. - Night in Tunesia CD 2: The Preacher - Reverend Lee - Rosetta - Moderation - God Bless The Child - Moderation - The Old New Way - Spinning Wheel - Stormy Monday Blues - La Fiesta - Moderation - Hi De Ho |
Literatur
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Titel: "Mein Freund Klaus Lenz: Chronik einer Jazzlegende in der DDR"
Format: Buch
Verlag: NEUNPLUS1
Erschienen: 2010
Anmerkung: 80 Seiten, gebundene Ausgabe. Kurzinhalt: Als Bandleader hat er wie kein anderer nahezu die gesamte Jazzszene in der DDR geprägt. Er hat Talente aufgespürt und ihnen das Laufen gelehrt; viele der Musiker haben dann schließlich selbst in der deutsch-deutschen musikgeschichte ihren Platz behauptet (Quelle: Verlag). |
Fotoraritäten
Klaus Lenz Big Band 1964
Klaus Lenz Band mit Manfred Krug (Foto-Quelle: Deutsches Bundesarchiv)
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