Rock / Pop









Die Musiker:



Aktuelle Besetzung:
- Bert Stephan (voc, tp) durchgehend dabei
- Black Buster alias Christoph Hermann (pos, key, voc) 1997 bis heute
- White Buster alias Jens Bürger (sax, voc) 1985 bis 1989 / 1992 bis heute
- Brutaler Hansi alias Hans-Jürgen Noack (vio, voc) 1987 bis heute
- Feuer Buster alias Marc Dennewitz (g) 1985 bis 1986 / 1992 bis heute
- Tom Götze (bg, tb, voc) 1989 bis heute
- Gabi Schubert alias Olaf Schubert (dr, voc) 1992 bis heute

Weitere Musiker:
- Sebastian Grohs (bg, voc) 1985 bis 1989
- Klaus Weichelt (trombone, perc, voc, key) 1985 bis 2006
- Torsten Rasch (key) 1986 bis 1989
- Michael Kaden (key) 1989 bis 1991
- Thoralf Hannemann (sax) 1985 bis 1986
- Jörg Handel (sax) 1986 bis 1990
- Heiko Tuch (dr) 1985 bis 1986
- Alexander Morawitz (dr) 1986 bis 1990
- Heiko Vogel (dr) 1989 bis 1992









Die Biographie:


Bandgeschichte:
Die Gruppe DEKAdance wurde am 31. Mai 1985 u.a. von Bert Stephan in Dresden gegründet. Die Musiker waren zum Zeitpunkt der Gründung Studenten der Hochschule für Musik in Dresden. Zur ersten Besetzung gehörten u.a. Klaus Weichelt, Marc Dennewitz (alias Feuer Buster) und Sebastian Grohs, der 1991 von Tom Götze abgelöst wurde. Ihre Einstufung hatte die Band im November '85 in dem Dresdner Jazz-Schuppen "Tonne". Danach spielten die Musiker von DEKAdance viele Konzerte und begannen damit, eigenes Material zu erarbeiten. Schnell erspielte sich die Formation den Ruf, eine der musikalisch fortgeschrittensten bzw. experimentierfreudigsten DDR-Bands der 80er Jahre zu sein. Ihre Musik war fernab des sog. Mainstream und nicht auf Hitparadenerfolge ausgerichtet. Vielmehr wechselte sie immer wieder zwischen Rock und Jazz (sogar Freejazz), und man scheute sich auch nie, andere Genres auszuprobieren und in die eigene Musik einzubauen. Spass an der Musik und in den Texten stand bei DEKAdance schon immer im Vordergrund, auch wenn man dabei schonmal die Grenzen des guten Geschmacks "streifte".
Nach einigen personellen Wechseln bot das DDR-Label AMIGA der Band im Februar 1989 an, eine Single zu veröffentlichen. Nachdem die Musiker von DEKAdance zwei Songs eingereicht hatten, entschied sich AMIGA um und produzierte gleich ein komplettes Album. Die Platte "Happy Birthday" wurde im Frühjahr 1989 produziert und erschien noch im gleichen Jahr. Von den Kritikern wurde das Debütalbum gleich auf Platz 2 der Jahreswertung gewählt - knapp hinter dem Album "Februar" der Gruppe SILLY.

Schon vor dem Fall der Mauer gab DEKAdance erste Konzerte im Westen. Trotz der ersten nennenswerten Erfolge zu DDR-Zeiten gelang der Band der große Durchbruch nach der Wende jedoch nicht. Vielmehr ist DEKAdance auch heute noch ein Insider-Tipp, doch die Band nimmt nach wie vor jeden Gast mit ihrer Musik und Bühnenshow gefangen, der sich in eins der Konzerte verirrt. Die Mitglieder von DEKAdance spielen oder spielten in einer Reihe von Seitenprojekten. Hier wären z.B. The New Fantastic Art Orchestra Of North, die Rockys, Aufruhr in der Savanne und The European Jazz Ensemble of Modern Art zu nennen. Die "Schlagzeugerin" Gabi Schubert ist kein Geringerer als der erfolgreiche Standup-Comedian Olaf Schubert. Er reist abseits vom Bandprojekt mit seinen Programmen durch ganz Deutschland. Er wird da unter anderem von Bert Stephan begleitet.

Bis heute hat die Gruppe DEKAdance 10 Alben veröffentlicht und spielt auch trotz Abschiedstour im Jahre 2006 nach wie vor mehrere Konzerte im Jahr.

Danke: Ein großes Dankeschön geht an Bert Stephan für die Hilfe beim Erstellen dieses Portraits!

Konzertberichte:
- Die ROCKYs live in Pirna am 17. Juni 2011:
- Olaf Schubert in Dresden am 06. September 2011:

DEKAdance im Internet:
- Offizielle Homepage der Band: www.dekadance.de






Diskographie:


Titel: "Happy Birthday"
Format: Album
Label: AMIGA
Best-Nr.: 856 472
Erschienen: 1989
Titel: Seite 1: "Happy Birthday", "Culreb", "Hoch Heidecksburg", "Women On The Road", "It`s Time Goes By" - Seite 2: "I Am The Walrus", "Alex Goes To Hollywood", "They Had No Tickets About Them", "The Contempt"


Titel: "Dem deutschen Volk"
Format: Album
Label: Zong
Best-Nr.: 0770 039
Erschienen: 1990
Titel: Seite 1: "America", "Change", "Gefühle", "I Like Samba", "Women Back In The Kitchen!" - Seite 2: "Achsschsville", "20 Cigarillos", "Ein Käfer auf'm Blatt", "New York", "Helmut Is Crying (Dem deutschen Volke)", "Coca Cola"

Anmerkung: Auch auf CD erscheinen. Hier mit den Bonustracks "Yes, I Have" und "What Ever Get You Through The Night" erschienen.


Titel: "Peace light"
Format: Album
Label: Löwenzahn / RUM Records
Best-Nr.: LZ1101
Erschienen: 1992
Titel: "Targowischte", "Krieg den Hütten, Friede den Palästen", "In Washington ist Holzhackerfreud (Der alte Mann und das Bier)", "It`s Blues Time", "Let`s go to Achsville", "Döbeln in the Sky", "Sack-Rest-Ei", "I like Samba", "Peace light", "Paradise Is Here", "My Home Is My Castle"


Titel: "Unfugged"
Format: Album
Label: o.A.
Erschienen: 1994
Titel: "Gottvatis Gebet", "Tunesisches Bier", "Prost, ihr Säcke", "Unfugged", "Political Rap", "I'm The Rainman", "Ali Mende", "Die Revolution im Vogelbauer", "Let The Butter-fly", "The Long And Winding Road", "Fun im Taifun", "Mutter Courage mit ihrem Gewehr", "Aufruhr in Waldenbrchych", "Hinstürzender Musikkritiker-Rap", "Herrliche Welt", "Wenn die Gondeln Trauer tragen"


Titel: "The Lappen"
Format: Album
Label: Palmo Music
Erschienen: 1997
Titel: "Mary ist tot", "Fasching in Deutschland", "Merry Christmas", "Die Uhr", "Weibor", "Ältere Generation", "Vulva Lipsy", "Brutaler Hansi", "The Lappen", "Höchstwarscheinlich haun wir auf die Pauke", "Sex & Drugs & Bossa Nova"


Titel: "Achtung, die Fette kommt!"
Format: Album
Label: Palmo Music
Erschienen: 1999
Titel: "Bein Arzt" (1a. Fusion Version, 1b. Industriell Grunge Grind Version, 1c. Club House Mastermind Mix), "Bullshit", "Mädgen aus Petrovich", "Die große Sehnsucht", "Wenn die... Flocken schlägt", "Ich will doch nur", "Sexualität & Rock´n Roll", "Greif die Buse", "Lilly Marlen (Achtung die Fette kommt)"


Titel: "Ich bin wieder da"
Format: Single
Label: o.A.
Erschienen: 2001
Titel: "Musikanten sind in der Stadt", "Pech gehabt", "Hörst du das Echo", "Mädgen aus Petrovich"


Titel: "Live in London"
Format: Album
Label: Palmo Music
Erschienen: 2002
Titel: "Auf dem Rummel", "The next Titel", "Der Bergmann", "Sekunden vorm Jazz", "Erziehungsmaßnahme", "I'm a Bösewicht", "Interview", "Voraussetzung für's Fahren", "Schlaflied", "Blacks ewige Frage", "Schönes Kleid", "Finale", "Lied"


Titel: "75 Jahre Rock'n Roll"
Format: Doppel-Album (nur Vinyl)
Label: EV
Erschienen: 2005
Titel: Seite 1: "Da Hits" - Seite 2: "Kuschelrock" - Seite 3: "Unzeröffentlichtes" - Seite 4: "De Wörxx" (insgesamt 22 Songs)

Anmerkung: Auf 544 Stück limitierte Doppel-LP (Schallplatte). Aufnahmen von 1988, 1990, 1992, 1994, 1997, 1999, 2000, 2003


Titel: "Meine erste CD von Phudys"
Format: Album
Label: Palmo Music
Erschienen: 2007
Titel: "Die Warnung", "Industrie Funky", "Ramadan", "Put your Arsch", "Böse Gurke Zawinul", "Rauch", "Fieber der Nacht", "Moderatoren", "Einzug der grazilen Elefanten", "New York", "Vielweiberei", "Live is a pair of shous"


Titel: "Zeit für Veränderung"
Format: Album
Label: Palmo Music
Erschienen: 2010
Titel: "Der Neid", "Die Sachsen", "I want you", "I don't know in love", "Schneematschwalzer", "Ergänzungstango", "Sowas hier", "Zeit für Veränderung"

Anmerkung: Auch zusammen mit der gleichnamigen DVD erhältlich (siehe "Sonstiges").






Sonstiges:


Titel: "DEKAdance - Der Film"
Format: DVD
Label: EV
Erschienen: 2004
Beschreibung: Der Kinofilm "Dann könn' mer sowas ebn ni mer mach'n" (ca. 90 Min.), ein Film über und mit DEKAdance, der durch 20 Jahre der Band führt. Dazu Informationen und historische Aufnahmen, Bonus-Videos und eine digitale Postergalerie. Gesamtspielzeit ca. 3 1/2 Stunden


Titel: "Zeit für Veränderung"
Format: DVD
Label: Palmo Music
Erschienen: 2010
Beschreibung: Auf der DVD gibt es einen Konzertmitschnitt aus der "Tante Ju" in Dresden vom 21. November 2009. Die beiliegende CD ist identisch mit der gleichnamigen CD Veröffentlichung aus dem Jahre 2010 (Siehe Diskographie oben).