![]() Jazz-Rock /Fusion-Jazz
- Jürgen Heckel (g) - Falk Breitkreuz (sax) - Julia Hülsmann (keyb) - Peter Michailow (dr) - Topo Gioia (perc) - Tomi Jordi (bg) ehemalige Musiker: - Jaqueline Jacob (voc) - Pascal von Wroblewsky (voc) - Jose Miguel Marquez (voc, fl) - Peter Beck (dr) - Jörg Knobloch (dr) - Michael Behm (dr) - Helmut Forsthoff (sax) - Peter Lorenz (fl, as) - Frank Nicolovius (key) - Juwe Andrees (key) - Alfredo Hechavaria (bg) - Gerhard Kubach (bg) - Volker Greve (vib) - Rolando Garcia (perc) - Micha Joch (perc) - Dudu Tucci - perc - Volker Schlott (as) Biographie: Im Herbst 1978 gründeten vier Musikstudenten, darunter der Gitarrist und Komponist Jürgen Heckel, die Gruppe Bajazzo. Es ist übrigens ein Gerücht, dass Bajazzo für "Berliner Amateur Jazz Orchester" steht. Vielmehr ist es so, - so Jürgen Heckel - dass das Wörtchen Jazz, das originellerweise im Bajazzo vorkommt (und so wahrscheinlich auch in keinem anderen Wort) die Namensgebung verursacht hat. Zur Gründungsbesetzung gehörten neben Jürgen Heckel noch Gerhard Kubach (bg), Peter Beck (dr) und Rolando Garcia (perc). Inspiriert von der rasanten Spielfreude legendärer Wegbereiter wie John McLaughlin, Herbie Hancock oder Joe Zawinuls Weather Report erspielte sich die Band mit Jazzrock schnell ein interessiertes Publikum.
Im Verlauf der Zeit verließ Bajazzo mehr und mehr den Pfad des Jazzrock und orientierte sich in eine dem Jazz zugewandte eigene Richtung, und es entstand ein eigener Sound und eine eigene Musik. Gastspiele führte Bajazzo auch ins Ausland, z.B. nach Ungarn und in die Sowjetunion. Auch eine Zusammenarbeit mit dem inzwischen leider schon verstorbenen Werner Sellhorn hat es gegeben. Er erarbeitete mit Bajazzo zusammen ein Schülerkonzert, das spezielle Kenntnisse über Swing, Bebop, Hard Bop und Fusionsmusik vermitteln sollte. Nach zehn Jahren intensiver Livearbeit und Konzerten in nahezu jedem Winkel der DDR bekam die Band von der AMIGA grünes Licht für die Produktion einer eigenen LP. Bereits 1986/1987 kam es zu einer Zusammenarbeit mit Pascal von Wroblewsky, die als "Gast" gemeinsam mit Bajazzo dann die LP "Bajazzo" (1987) einspielte. Nach der Wende ging es für Bajazzo gesamtdeutsch weiter. Inzwischen spielte Bajazzo auch vermehrt Musik mit Blick in Richtung Lateinamerika, nicht zuletzt dank einer äußerst lebendigen Rhythmus-Abteilung mit Topo Gioia (perc), Peter Michailow (dr) und dem kubanischen Bassisten Alfredo Hechavaria, die in den 90ern zur Gruppe gestoßen waren. Mit "Caminos" (1994) und "Harlequin Galaxy" (1999) erschienen bis heute zwei weitere Alben, und im Jahre 2004 feierte man das 25. Bandjubiläum mit Live-Konzerten. Immer wieder kam es zu längeren Pausen, in denen die Band nicht als solche aktiv war. So auch in der Zeit nach dem 25. Jubiläum. Für 2010 plant Gründungsmitglied und Gitarrist Jürgen Heckel mit seiner Band Bajazzo eine Rückkehr auf die Bühne. Bajazzo im Internet: - off. Homepage
Die Diskographie (Alben):
Fotorarität: ![]() (Live 1989) |