Wie Hobbies bei der Karriere helfen können



Viele Menschen, die das Wort Hobbies hören, denken oftmals, dass diese der pure Luxus sind. Die meisten sind zu sehr mit der Arbeit und mit dem Haushalt beschäftigt, als dass sie sich ihren Lieblingsbeschäftigungen wie lesen, Volleyball spielen und Musizieren widmen können. Dabei sind Hobbies so wichtig. Hobbies kann man sich normalerweise selbst aussuchen und so sind sie eine Beschäftigung, die man gerne ausübt und zu der man nicht gezwungen wird. Gerade nach einem schweren Schicksalsschlag können sie dabei helfen, dass man wieder auf die Beine kommt und Spaß am Leben hat, auch wenn das Leben viele Schwierigkeiten für einen bereithält. Zudem können sportliche Hobbies dabei helfen, dass man die Fitness verbessert und dass man auch im Alter fit bleibt. Musikalische Hobbies schulen außerdem das Gehör. Wer in einem Chor singt oder einem Sportteam beitritt, der wird vermutlich auch Freundschaften schließen, was ein kleiner aber schöner Nebeneffekt ist.

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Neben der Verbesserung des Gehörs regt Musik auch unsere Kreativität an. Zudem wird das analytische Denken und das Sprach- sowie das Rechenpotenzial verstärkt. Manche Menschen behaupten, dass diese Vorteile auch durch das Betreiben eines Teamsportes verbessert werden können. Jedoch sind Menschen unterschiedlich veranlagt und somit gibt es einige Menschen, welche lieber einen Sport betreiben und andere finden ihr Selbst in der Musik wieder. Wieder andere können sich mit beiden Hobbies identifizieren. Einen Vorteil, welchen man aber vor allem beim Spielen eines Musikinstrumentes findet, ist das Zusammenwirken der rechten und linken Gehirnhälfte. Das Bilden von mehreren Nervenfasern zwischen den beiden Gehirnhälften wirkt sich unter anderem positiv auf die Gedächtnisleistung und die Fähigkeit Probleme zu lösen aus.

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Einige Vorteile, die Hobbies mit sich bringen, wurden nun genannt. Es gibt aber auch noch andere Vorteile, wie beispielsweise, dass Hobbies den Lebenslauf verbessern können und einen kleinen, aber feinen Unterschied bei einer Bewerbung machen können. Wo Hobbies früher definitiv in einen Lebenslauf gehörten, so sind sie heute nicht unbedingt notwendig und so manch ein Hobby sollte erst gar nicht genannt werden. Die Antwort zu der Frage, ob Hobbies in den Lebenslauf gehören, lautet somit Jein. Doch welche Hobbies gehören in den Lebenslauf und was sagen sie über den Bewerber?

• Yoga - dieses Hobby steht für Ruhe und Ausgeglichenheit und zeigt auch, dass der Bewerber mit stressigen Jobsituationen gut umgehen kann

• Extremsportarten - wer gerne Fallschirm springt oder andere Extremsportarten ausübt, zeigt, dass er furchtlos ist und Disziplin mitbringt

• Ausdauersportarten - wer einen Marathon läuft oder gerne schwimmt, zeigt Antrieb, Disziplin und Durchhaltevermögen

• Teamsportarten - wer Volleyball spielt oder an anderen Teamsportarten teilnimmt, der zeigt Teamfähigkeit

• Kreative Hobbies - Fotografieren, Bloggen und Musizieren zeigen, dass der Bewerber kreativ ist und gerne Neues lernt


Neben diesen Hobbies gibt es noch einige mehr, die man gerne in einem Lebenslauf nennen kann, um der Personalabteilung zu zeigen, was für ein Mensch man ist. Nichtsdestotrotz gibt es auch einige Hobbies, die man besser nicht nennen sollte. Zu diesen gehören Lesen, denn Lesen kann jeder und ist nichts Besonderes, das den Lebenslauf aufwerten würde. Zudem kann der Personaler daraus entnehmen, dass man sich eher zurückzieht und nicht sehr proaktiv handelt und dies möchte vermutlich kaum jemand kommunizieren in seiner Bewerbung. Auch Computerspielen, Fernsehgucken und ins Kino gehen sind keine Hobbies, die im Lebenslauf gerne gesehen werden.

Was jedoch besonders gut in einem Lebenslauf ankommt, sind Dinge wie soziales Engagement. Wer in der Flüchtlingshilfe tätig ist, gelegentlich bei der Tafel aushilft oder sich generell sozial engagiert und einsetzt, der zeigt, dass es ihm oder ihr nicht nur um die Karriere geht und dass einem die anderen Menschen, die nicht so gut dastehen, wie man selbst, nicht egal sind und dass man nicht egoistisch handelt.

Außergewöhnliche Hobbies können ebenfalls gut ankommen, je nach Job und Branche. Pokern beispielsweise zeigt auch, dass man strategisch denkt und gut mit Zahlen umgehen kann. Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung bereiten Pokerspielern oftmals keine großen Probleme und das kann vor allem in mathematischen Berufen von Vorteil sein.

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Generell gilt es jedoch abzuwägen welche Hobbies bei der Bewerbung gut ankommen. Wer sich beispielsweise auf einen monotonen und relativ normalen Job bewirbt, der sollte vorsichtig sein, wenn er gerne Extremsportarten ausübt. Der Personaler könnte hier nämlich denken, dass der Job für den Bewerber zu langweilig ist und er schnell die Motivation verlieren wird.

Wer sich auf einen Beruf bewirbt, der sehr seriös ist, der sollte die Hobbies, die eventuell einen negativen Beigeschmack haben könnten, ebenfalls besser nicht erwähnen. Zudem kommt es immer auch auf die Firma an. Je konservativer die Firma, desto mehr sollte man sich über die Nennung der Hobbies Gedanken machen. Moderne Firmen und Startups hingegen sind oftmals sehr aufgeschlossen und sehen die meisten Hobbies als sehr positiv, da sie mehr über den Kandidaten verraten.

Schließlich sollte man noch darauf achten, dass man die Hobbies, die man in seinem Lebenslauf und im Vorstellungsgespräch nennt, auch wirklich ausübt und in der Lage ist, spezifische Beispiele zu nennen, damit nicht rauskommt, dass man die Hobbies nur genannt hat, weil man denkt, dass sie gut zu der Stelle passen würden. Personaler wissen, wie man Kandidaten aus der Reserve locken kann und die Wahrheit aus ihnen herauskitzeln kann. Daher ist es gefährlich Lügen in seinen Lebenslauf einzubauen, um besser dazustehen, denn oftmals werden diese Lügen enttarnt.

Abschließend lässt sich sagen, dass es sehr viele verschiedene Hobbies gibt, die einen guten Eindruck machen können, wenn man sich bewirbt. Zudem erzählen sie mehr über den Kandidaten, was für Personaler interessant ist und vorteilhaft für den Bewerber sein kann. Ob Malerei, sportliche Aktivitäten oder Musik, Hobbies erzählen unterschiedliche Geschichten über den Bewerber und können dabei helfen, dass man seinen Traumjob bekommt.






   
   
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