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Ein Vorbericht von Christian Reder. Fotos: Pressematerial



Als sich Orchestral Manoeuvres In The Dark – kurz OMD – 1978 gründeten, waren sie bereits die zweite Generation von Bands, die den Synthesizer als Hauptinstrument einsetzten. Ein Schlagzeug, einen E-Bass und diverse vom Tonband eingespielte Geräusche und Samples dazu,001 20191016 2003670376 und schon konnte der OMD-eigene Sound entstehen. Schon in der Gruppe THE ID, aus der OMD 1978 hervor ging, wurde auf diesem Gebiet experimentiert. Unter dem Namen Orchestral Manoeuvres In The Dark wurde er verfeinert und 1979 erschien die erste Single "Electricity". Seitdem überrascht das britische Ensemble immer wieder aufs Neue mit tollen Songs und genialen Sound-Ideen. Nach diversen teils experimentellen Synthie-Pop-Alben und Hits wie "Messages", "Genetic Engineering", "Souvenir" und dem bis heute erfolgreichsten Titel ihrer Bandgeschichte, "Maid Of Orleans", machte die Band ab Mitte der 80er einen Schlenker in den Bereich der leichter zugänglichen Popmusik.

Selbst in dem zumeist zuckerwattigen und übersüßten Genre ragten sie mit wunderbaren Liedern wie "Forever Live And Die", "Talking Loud And Clear" oder "Secret" weit aus dem für den Massengeschmack ausgelegten Angebot qualitativ weit heraus. Nach dem Best Of-Album im Jahre 1988 und der gleichzeitig veröffentichten, vorerst letzten Single "Dreaming" trennte sich die Band, und Sänger Andy McCluskey machte ab 1991 unter dem Namen OMD und mit komplett anderen Musikern bis 1996 weiter. Mit der auf Fox-Diskos ausgelegten Tanzmusik, die sich auf den Alben "Sugar Tax" (1991) und "Liberator" (1993) befindet, erreichte er aber die Alt-Fans nicht mehr. Das wieder näher in Richtung des urpsrünglichen Sounds gerückte Album "Universal" (1996) kam offenbar zu spät, denn es fand kaum Beachtung beim Publikum. Es setzte vorerst den Schlusspunkt hinter die Geschichte dieser Band, denn 1996 löste sich OMD auf.

Erst die Teilnahme an einer Retro-Show im Fernsehen ließ die Musiker Andy McCluskey und Paul Humpfhreys wieder gemeinsam auftreten. Einige Fans aus Deutschland rückten den beiden kreativen Köpfen der Band auf die Pelle und drängten sie mehr oder weniger dazu, auch anschließend wieder gemeinsam als OMD Musik zu machen.002 20191016 1620459060 Seit 2006 ist die Gruppe letztlich auch in nahezu ursprünglicher Besetzung wieder aktiv, hat seitdem ein paar bemerkenswerte Studio- und Live-Alben veröffentlicht und ist auch auf den Konzertbühnen der Welt wieder zu sehen.

Zum 40. Jahrestag der Veröffentlichung ihrer ersten Single gehen Paul, Andy und die anderen Herren von OMD unter dem Titel "Souvenir" auf große Tour, und machen dabei auch in neun deutschen Städten Station. Mit im Gepäck werden sie neben all ihren Hits und beliebtesten Songs auch ein ganz neues Stück dabei haben: "Don't Go" (das Lied zum Anhören ist unten zu finden). Eine der großartigsten Bands aus dem Bereich Synthie-Pop, denen man noch heute ihre NEU!- und Kraftwerk-Einflüsse anhört, kommt her, um mit uns zusammen vier Dekaden voller Erinnerungen und wunderbaren Liedern zu feiern ...



Termine:
• 25.11.2019 - Rostock - Stadthalle
• 26.11.2019 - Dresden - Kulturpalast
• 28.11.2019 - Leipzig - Haus Auensee
• 29.11.2019 - Berlin - Tempodrom
• 30.11.2019 - Hamburg - Grosse Freiheit
• 02.12.2019 - Saarbrücken - Saarlandhalle
• 03.12.2019 - Stuttgart - Liederhalle
• 05.12.2019 - Düsseldorf - Mitsubishi Electric Halle
• 06.12.2019 - Frankfurt - Jahrhunderthalle

Alle Angaben ohne Gewähr! Der Vorverkauf hat begonnen. Karten gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.



Bitte beachtet auch:
• Off. Homepage von OMD: www.omd.uk.com






Videoclips:
















   
   
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