Detlef Seidel (Manager): Reini ist ein langjähriger Kollege und Freund. Ich kenne ihn von der ersten Sekunde an bei der SCM. Ich habe ihn immer als sympathischen und lebenslustigen Menschen erlebt. Er war immer ein großer Sportsmann. Was ihn auch auszeichnet ist seine Zuverlässigkeit. Es ist bei Musikern oft so, dass sie mit der Uhr nicht zurecht kommen. Das war bei Reini nie der Fall. Er hat immer alles gegeben. Reini ist ein sehr umgänglicher Mensch, und seine Stimme hat die SCM in vielen Jahren geprägt.

Wolfgang "Schubi" Schubert (Manager, ex-Scirocco): Reinhard Fißler und Veronika Fischer verbindet ein Urgestein ostdeutscher Rockmusikgeschichte; die seit vier Jahrzehnten existierende STERN-COMBO MEISSEN. Während die Sängerin in den frühen Jahren mit der Band auf der Bühne stand und dann eigene künstlerische Wege ging, prägte der Sänger mit seiner unnachahmlich markanten Stimme dann für lange Zeit das Profil und die Popularität der Meißener. Reinhards "Der Kampf um den Südpol" ist als Songgigant inzwischen zur Titellegende geworden. Die Sängerin widmet Reinhard Fißler eine Interpretation seines Liedes zusammen mit allen STERN-MEISSEN-Solisten zur diesjährigen Übergabe der "Goldenen Henne" für das Lebenswerk ihres kranken Kollegen am 30. September im Friedrichstadtpalast.

Martin Schreier (Stern-Combo Meißen): So ein mutiger Mann mit so einer künstlerischen Aura und mit diesem Schicksal hätte es verdient, diesen Preis überreicht zu bekommen.

Thomas Kurzhals (Stern-Combo Meißen): Ich schlage Reinhard Fißler für die Goldene Henne für sein Lebenswerk vor, weil er durch seine Stimme dem Ostrock eine unverwechselbare eigene Note gegeben hat. Außerdem ist sein Lebensmut trotz seiner schweren tragischen Krankheit zu bewundern.

IC Falkenberg (Solist, Stern Akustisch): Reini ist nicht nur für seine Kollegen, sondern für alle, durch die Art und Weise, wie er mit seiner Krankheit umgeht, ein sehr gutes Beispiel für Lebensmut und Energie. Außerdem hat er als Künstler die 70er Jahre im Bereich Ostrock maßgeblich mitgeprägt.

Michael Behm (Stern Akustisch, Rock Ost): Zum einen sollte Reini diesen Preis bekommen, weil er sich sein Leben lang immer treu geblieben ist, was den eigenen Anspruch betrifft. Zum anderen, weil er es verstanden hat, genreübergreifend professionell zu arbeiten und dabei eine eigene Interpretation zu entwickeln.

Tino Eisbrenner (ex Jessica): Leben und Werk von Künstlern kennen nie ausschließlich Glorie und Erfolg. Oft sind sie dem Scheitern und zerstörerischer Traurigkeit viel näher. Oft entstehen gerade in den Schluchten des Künstlerlebens eben jene Werke und Lieder, die unsere Herzen berühren und uns aus dem eigenen Dunkel hinausbegleiten - Lieder über das Versagen, Lieder der Sehnsucht und Hoffnung, Lieder der Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit, Lieder der inneren Tapferkeit. Diese Lieder helfen uns durch unser Leben und wie selten fragen wir uns, ob sie auch dem Künstler selbst durchs Leben zu helfen vermochten. Welche Täler er zu durchwandern, wie viel Tapferkeit er aufzubringen hatte. Auszeichnungen, Ehrungen und Preise gibt es viele für Sieg und Erfolg aber wenige für die Tapferkeit, mit der sich der Künstler beinahe täglich dem Scheitern und der Einsamkeit entgegen wirft.
Aber es gibt sie und die "Goldene Henne", wenn auch manchmal posthum, ist schon jener Tapferkeit gewidmet worden. Mehr noch, denn sie wurde gar erfunden zur Ehre einer Frau, die ihrem gesundheitlichen Scheitern bis zuletzt tapfer lachend trotzte.
Reinhard Fißler wurde in den Siebzigern eine der markanten Stimmen des Ostens - mit Liedern über den Lebenskampf und das Scheitern. In "Kampf um den Südpol" weinte er eine der Grundfragen der Menschheit in unsere Herzen und Köpfe und half damit nicht nur mir, mich auf die Suche nach eigenen Wegen zu machen. Was bleibt nach dem Tode, wenn der Name nicht bleibt?
Fißler selbst war in seinem Künstlerleben wohl dem Scheitern oft näher, als dem Ruhm - und dann diese Krankheit, die ihn körperlich lähmt und der er seit Jahren seinen so tapferen Gesang entgegen wirft. Menschen, Künstlern wie ihm muss die "Goldene Henne" und zwar nicht posthum, gewidmet werden und ich bin sicher, dass Helga Hahnemann dies als Erste vertreten würde. Einem todkranken Sänger die Ehre zu erweisen und ihm damit zu versichern, dass sein Name bleiben wird, darum bitte ich Sie, die darüber zu befinden haben.

Bernd Römer (Karat): Dieser Preis ist etwas sehr Großes, und Reinhard hat schließlich auch etwas Großes geleistet. Er ist für mich eine der einzigartigsten Gallionsfiguren des Ostrock. Ich bin ihm vor kurzem bei einem Bandcontest begegnet, wo er auch mit in der Jury saß. Ich war begeistert, dass er noch so aktiv ist und sein Geist noch so gut funktioniert. Er hat alle Bands, die dort aufgetreten sind, mit viel Weitblick und Hintergrundwissen eingeschätzt. Davon war ich sehr beeindruckt. Von allen Sängern, die es in unserem Land gibt, ist er einer, der sich mit am meisten Gedanken gemacht hat, und der stets intellektuell an sein Schaffen herangegangen ist. Er sieht Musik immer als besonderes Transportmittel auch für tiefgründige Botschaften an. Botschaften, die gerade in der heutigen Zeit zu wünschen übrig lassen.

Jörg Stempel (Amiga, sechzehnzehn): Gerade habe ich zum 45-jährigen Jubiläum eine CD von Stern-Combo Meißen gekoppelt... Mir fiel wieder Reinhards außerordentlich charismatische Stimme und Ausdruckskraft auf, die ihn unverwechselbar macht. Die Bewunderung wird umso größer, wenn man weiß, wie er heute mit seinem Schicksal umgeht, wie er trotz allem am Leben teilnimmt.

Angelika Mann (Sängerin): Er hat den Preis unbedingt verdient, weil er trotz seiner schweren Krankheit immer noch Musik macht und mit dem Kopf und dem Herzen dabei ist.

Werther Lohse (Lift): In erster Linie sollte er den Preis für seine langjährige Arbeit bei der Stern-Combo Meißen und auch bei seinen Soloprojekten bekommen. Auch dafür, dass er trotzdem er so schwer erkrankt ist, weiter arbeitet und Projekte antreibt, u.a. zur Erhaltung des "Dresdner Kulturpalastes". Er ist jetzt seit 10 Jahren krank und gibt sich trotzdem nicht auf. Davor kann man nur den Hut ziehen. Bei unserer Konzert-Lesung "Geschichten vom Sachsendreier", die Reinhard, Stefan Trepte und ich angefangen haben, fehlt er uns sehr.

Gaby Rückert (Sängerin): Ich finde, dass Reinhard einer der Urgesteine der deutschen Rockmusik ist. Er ist immer eine ehrliche Haut gewesen und hat Charisma. Alles was er gemacht hat, hat er mit 100%iger Ehrlichkeit gemacht. Er ist einer der Bleibenden, der sich in unser aller Herzen eingepflanzt hat.

Andreas Hähle (Musiker + Texter, "sergejwitsch"): Es geht ja nicht nur darum, dass Reinhard Fißler schon zu "Ostzeiten" für sehr viele als "Die Stimme" des Landes galt und weit mehr leistete als Sänger von "Stern Meißen" zu sein. Es geht auch darum, dass Reinhard Fißler sich immer und immer wieder, auch in den Zeiten seiner Krankheit, auch heute noch, für den Nachwuchs und nicht nur den des Ostens vehement einsetzt.

Patricia Heidrich (Musikerin, "unbekannt verzogen"): Obwohl Reinhard Fißler sehr krank ist, gibt er all seinen Mut und seine Kraft für viele gute und hilfreiche Projekte. So kämpft er zum Beispiel für den Erhalt des Dresdner Kulturpalastes. Und er singt heute immer noch. Als Gastsänger bei verschiedenen befreundeten Künstlern. Er lässt sich eben nicht klein kriegen, der Reinhard Fißler. All dies macht er vom Krankenbett aus. Er leistete Großes und tut dies heute noch.

Ingo Koster (Natschinski Gruppe, Brot & Salz u.a.): Reinhard hat diesen Preis verdient. Er hat einen ganz großen Anteil am Gelingen der DDR-Rockszene und der Palette der DDR-Rockmusik. Er ist für mich ein ganz charismatischer Sänger, der sich ähnlich wie wir mit einem völlig eigenständigen Stil profiliert hat. Er zählt damit zu den wichtigsten Sängern, die die DDR-Rockmusik hervorgebracht hat. Für mich persönlich ein liebenswerter Mensch, mit dem ich mich gerne unterhalten habe, weil die Gespräche immer Tiefgang hatten. Diesen Preis hat er eigentlich schon lange verdient.

Dirk Zöllner (Sänger): Reinhard ist ein Musiker, der, seit es deutschsprachige Rockmusik gibt, aktiv dabei ist. Er hat damit eine nationale Kultur geprägt und weiter gepflegt, und das nicht nur ostdeutsch, sondern gesamtdeutsch. Die Stern-Combo Meißen, mit ihm als Sänger, war Pionier der deutschen Rockmusik. Er ist über all die Jahre künstlerisch nie stehen geblieben, sondern hat sich ständig weiter entwickelt, bis zu seiner schweren Erkrankung, und selbst darüber hinaus. Reinhard ist nicht nur musikalisch, sondern auch als Mensch ein Vorbild für andere, die Krankheiten ertragen müssen und hat somit auch eine Funktion über die Musik hinaus. Er gibt jetzt noch Gitarrenunterricht, und das finde ich sehr bemerkenswert! Ich persönlich kenne ihn seit 2000, und der Höhepunkt unserer Zusammenarbeit war unsere gemeinsame Tour durch Israel. Wir waren damit die ersten deutschen Musiker, die in Israel deutschsprachige Rockmusik vorgetragen haben. Auch damit war er ein Pionier. Ich sehe ihn als Freund, der philosophische Qualitäten hat. Ein Besuch bei ihm ist kein Besuch bei einem Kranken, sondern nach wie vor eine lebensfrohe Begegnung, weil dieser Mensch aus seiner Situation heraus etwas mitzuteilen hat.

Gisbert "Pitti" Piatkowski (Renft, Modern Soul Band): Reinis Stimme ist ein wesentlicher Bestandteil der Musikkultur der ehemaligen DDR. Die Leidenschaft, mit der er seine Songs zu Gehör brachte, hat sich nachhaltig in unsere Köpfe eingebrannt. Mit seiner übermenschlichen Lebenskraft und seinem Kampfgeist ist er für mich ein großes Vorbild.

Uwe Ducke (Trixi G.): Wir kennen ihn leider nicht persönlich, aber ein Musiker wie Reinhard Fißler hat unseren Weg, deutschsprachige Musik zu arrangieren, wesentlich mitgeprägt. Sich und seiner Musik immer treu bleiben, keinen Zwängen und Vorgaben von Außen unterziehen - das ist die Saat für eine außergewöhnliche und einzigartige "Stimme" in der Musik. "Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemandem überholt werden." (Zitat: Marlon Brando) Reinhard Fißler ist diesen, seinen eigenen Weg gegangen. Reinhard Fißler hat es nicht nur verdient, nein es ist eine Pflicht, diesem hervorragenden Musiker einen Preis zu überreichen.

Larry "B." Brödel (Stern-Combo Meißen): Wenn ein Mensch so kämpft und sich durch alle widrigen Umstände nicht unterkriegen läßt, dann hat derjenige allen Respekt und Ehre verdient, die ihm zusteht. Und so ein Mensch ist Reini! Ich hatte die Ehre und Freude, Reini kennezulernen und er sagte mir , ich soll mich nicht verbiegen lassen. Mach ich nicht und Reini hat das auch nie gemacht. Wenn es eine typische und unverwechselbare "DDR-Stimme" gibt, dann ist das doch wohl Reinhard Fißler! Reini hat die Stern-Lieder zu Legenden gesungen und ich bin stolz, diese Lieder heute bei der "Combo" zu singen! Was hätte er noch alles veranstaltet, wenn er diese Krankhet nicht bekommen hätte!?!? Wobei er auch mit dieser Krankheit eine Menge veranstaltet... Die "Henne" ist nun mal der einzige Preis, mit dem auch "Ossis" ausgezeichnet werden und Reini hat diesen Preis mehr als verdient!

Frank Nicolovius (Stern Akustisch): Ich hatte die Freude, mit Reinhard in den letzten Jahren vor seinem endgültigen Bühnenabschied noch zusammenarbeiten zu können und lernte ihn dabei als einen großartigen und inspirierenden Menschen und Künstler schätzen. Diese Initiative finde ich sehr lobenswert und eine solche Würdigung für Reinhards Arbeit mehr als überfällig. Da die "Henne" aber ein reiner Publikumspreis ist, ist natürlich die Frage, ob sich noch genügend Menschen an ihn erinnern können. Ich drücke dafür jedenfalls die Daumen!

Uwe Hassbecker, die SILLYs & Anna Loos: Zweifelsohne, Reinhard Fißler ist ein guter Sänger. Einer der über Jahrzehnte hinweg etwas geleistet hat für die ostdeutsche Rock- und Popkultur. Ich lernte ihn kennen, als ich 1980 so ziemlich am Anfang meiner musikalischen Laufbahn das Angebot bekam, bei Stern-Meißen einzusteigen. Auf einmal stand ich auf einer Bühne zusammen mit meinen musikalischen Heroes, die sich im Privaten als ganz normale, liebenswerte und auch hilfsbereite Menschen herausstellten. Ich weiß nicht mehr, wie oft Bimbo (heute Puhdys) und ich, wir beide damals neu bei Stern und noch aus Halle kommend, in Reinhards winziger Friedrichshainer Wohnung übernachtet oder auch gewohnt haben. Worüber wir gequatscht, wieviele Partys wir gefeiert haben und was wir alles unterwegs erlebt haben etc. Wir hatten sehr viel Spaß, haben gute Musik gemacht und ich bin sicher, wir hatten eine gute Zeit zusammen.
Das alles ist für uns jedoch nicht der eigentliche Grund, diese Aktion zu unterstützen. Wenn die Goldene Henne auch als Preis für die Liebe zum Leben und zur Musik steht, dann hat sie Reinhard Fißler verdient. Für uns unglaublich, wie er scheinbar nicht mit seinem Schicksal hadert und es trotz seiner furchtbaren Krankheit und den damit verbundenen Widrigkeiten schafft, am relativ normalen Leben teilzunehmen, ja so normal zu sein wie es ihm möglich ist. Vor kurzem standen wir nach vielen Jahren wieder zusammen als Gäste bei einer Veranstaltung in Greifswald auf einer Bühne. Er im Krankenbett, aber er hat gesungen und wir haben gespielt. Was da in mir bzw. uns vorging, läßt sich nur schwer beschreiben.
Kurioserweise war einer seiner Spitznamen damals "Der Kämpfer". Ich bin sicher, keiner von uns damaligen Kollegen hat nur im Ansatz ahnen können, wie dieser Name bei Reinhard Programm ist und wieviel Kraft und Stärke er wirklich hat. Oder vielleicht ist es eben "nur" eine unbändige Liebe zum Leben und zur Musik. Die Goldene Henne für Reinhard Fißler jetzt! Und nicht etwa posthum.

Andrea Timm (Sängerin): Ich kenne Reinhard Fißler erst seit 1998, als wir im "Steamboat" in Berlin-Friedrichshagen musikalisch die Nacht zum Tag machten.Wie konnte meine Gitarre klingen - wenn Reini drauf spielte!! Als einer der ganz Großen, der gefeierten Ost-Rock-Helden hat Reini nicht den Boden unter den Füßen verloren. Ein Mensch mit einem großen Herzen, das warmherzig besonders für Kinder schlägt. Sein uneigennütziger Einsatz in Projekten für Kinder - immer mit Geduld bestrebt, ihnen von seinem Wissen etwas zu geben, und sei es nur die Begeisterung für die Musik - ist beispielhaft. Nun gibt Reini seine Erfahrungen immer noch weiter und mir scheint - mit immer größerer Energie - gegen alle Uhren der Welt. In den schwersten Stunden meines Lebens bin ich gestärkt von seinem Krankenbett gekommen. Es hat mal jemand gesagt, wenn man von Reini kommt, sei man reicher. Besser kann man es nicht sagen. Ich hoffe sehr, dass Reini diese "Goldene Henne" bekommt.

Walter Cikan (Produzent): Als langjähriger Rundfunkproduzent der Stern-Combo Meißen habe ich Reinhard Fißler zu einer Zeit kennen gelernt, als der Umgang mit eigenem musikalischen Material und deutschen Texten noch nicht die spätere Meisterschaft dieser Band erreicht hatte. Bis auf ein Lied, das ich persönlich bis zum heutigen Tage für ihr bestes halte: "Der Kampf um den Südpol". Und ganz entscheidend hat Reinhard mit seiner unverwechselbaren Stimme und tief unter die Haut gehenden Interpretation diesen Meilenstein von DDR-Rockmusik geprägt. Wenn es um die Entwicklung und Akzeptanz einer deutsch gesungenen Rockmusik in Ost und West geht, dann hat Reinhard Fißler einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet. Und ganz bestimmt hat er sich die "Goldene Henne" verdient!

HC Schmidt (ex-Zwei Wege): Ich kann mich meinen werten Kollegen nur anschließen. Mit Reinhard verbinden mich schöne Jugenderinnerungen, ein Musiker und Freund, vor dem ich immer große Achtung hatte und habe. Ich ziehe den Hut vor so viel Kraft, Kreativität und Ehrlichkeit.

Andreas Ernstberger (Produzent): Reinhard für sein Lebenswerk zu ehren finde ich sehr gut. Mich wundert schon seit Jahren, dass er noch nicht für die "Henne" vorgeschlagen wurde. Gerade und besonders weil Reinhard als Musiker und Mensch eine große Persönlichkeit ist. Selbst seine schwere Krankheit hat Reinhard nicht aufhalten können, aktiv zu sein und sich für die Musik und Kultur in unserem Land einzusetzen.

Jürgen, Barbara & Stefan Kerth: Wenn es ein Musiker verdient hat, dann ist es Reinhard Fißler. Er hat eine begnadete Stimme und war und ist eine Legende. Unsere drei Stimmen hat Reiner!!

Toni Krahl (CITY): Es gibt die GOLDENE HENNE in den verschiedensten Kategorien. Für Musik, für Zivilcourage, für das Lebenswerk. Mindestens in diesen drei Kategorien hat Reinhard Fißler den Preis verdient.

Thomas Fritzsching (SILLY/RockOst): Rock aus Deutschland hat viele Gesichter. Eins wichtiger als das andere. Sie drängeln sich in der ersten Reihe, um möglichst viel vom Blitzlicht abzubekommen. Aber wie so oft im richtigen Leben werden dabei die wirklichen Leistungen übersehen. Wenn "Henne" noch leben würde hätte sie, so wie ich sie kannte, mit als Erste für Reini's Ehrung unterschrieben. Ich freue mich über diese Initiative und hoffe sehr, dass sie erfolgreich ausgeht.

Stefan Flügel (musix): Reinhard ist Kult, er hat meinen Blick auf die Musik des Ostens maßgeblich beeinflusst.

Till Blumenthal (musix): Reinhard soll mit der "Goldenen Henne" geehrt werden, weil er ein wahnsinnig großes Vorbild ist für unsere Generation. Mit seinem Mut und seiner großartigen Stimme.

Andrè Bachmann (musix): Vorbild!!!

Patrick Hirche (musix): Reinhard sollte unbedingt die Henne bekommen, weil er für immer in so vielen Herzen weitersingen wird.

Björn Sterzenbach (musix): Einer der großartigsten Sänger aus dem Osten!

Hans-Joachim Kneis (Klosterbrüder): Eine gelungene Idee!

Dietrich Kessler (Klosterbrüder): Reinhard Fißler war einer der herausragensten Sänger der ehemaligen DDR und hat die Auszeichnung verdient.

Jörg "Matze" Blankenburg (Klosterbrüder): Es war ein unvergessener Augenblick, Reinhard heute (20.6.09) hier zu treffen, wie jahrelang beim gemeinsamen Musizieren...

Arnulf Wenning: Reini hat es verdient!!!

Andrè Gensicke (Zöllner): Er hat es verdient!!!

Denise Naumann (Zöllner): Ich bin dafür!!!

Enrico Schelzer (Hurensöhne): Eine kleine Geste für einen ganz großen Künstler. Seine Stimme ist einzigartig, seine Ausdrucksstärke verursacht Gänsehaut und seine künstlerische Kreativität hat uns geprägt! Wir unterstützen den Aufruf mit ganzem Herzen.

Kirsten Kühnert, Sängerin/Autorin (McK.): Wie angenehm, Eure Zeilen zu lesen. In einer Welt, die von Oberflächlichkeit und unerträglichem Egoismus geprägt ist, sind solche Worte, liebe Kollegen und Freunde, ein warmer Regen. Sollten die durstenden kleinen Pflänzchen wie Gefühl, Mitgefühl, Fairness, der Sinn für das Gute - auch in der Kunst - wieder einen Lebensraum bekommen? Zeit wäre es. Und deshalb: Die Henne für Reini und allen guten Künstlern eine Plattform.

Suzette Brunner (ehemals Rockballett): Ich kenne Reinhard u.a. von verschiedenen gemeinsamen "Muggen" und bin der Meinung er hätte den Preis mehr als verdient.

Karl Köckenberger (Zirkusdirektor und Brückenbauer): Reini hat die jungen Artisten und Zirkuskinder únterstützt seitdem wir 1992/93 mit meinen eigenen Kindern und den deutschen wie türkischen Kindern aus Kreuzberg wie Treptow den Circus Cabuwazi gründeten. Die ersten Zirkuslieder komponierte Reini für uns 1994/95, schrieb eine besondere Fassung zu Ehren meines Sohnes David, als dieser an Pfingsten 1995 starb. Reini stand und steht bis heute uns, d.h. allen Zirkusmitarbeitern wie Jugendlichen, mit all seiner fachlichen Kompetenz und menschlichen Wärme und Liebe zur Seite. Die kulturelle Bildung durch die Zirkuspädagogik, die Musik und den Tanz vor allem für die benachteiligten Jugendlichen war ihm immer ein grosses Anliegen. Sein künstlerisches Schaffen und seine Unterstützung in der kulturellen Bildung müssen unbedingt gewürdigt werden.


   
   
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