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Ein Konzertbericht von Lisa Walter mit Fotos von Anke Volkgenannt und der Band



Der Abend der Abende in der Rostocker Kleinkunstbühne. Ausverkauftes Haus an zwei aufeinander folgenden Tagen - dieser Geheimtipp spricht sich rum und das bereits seit vielen Jahren. Auch in diesem fand der Tourabschluss in der Hansestadt statt.a 20191021 1087321632 Der Unterschied zu den vergangen Jahren ist allerdings, dass die Band aus Tobias Künzel, Christian Sorge, Dirk Posner und Mike Kilian thematisch an ihrer Vorgängertour "Architek-Tour" anknüpfte.

Neben bekannten Klassikern wie "Whole Lotta Love", "Fat Bottemed Girls" oder auch "Rock'n'Roll all Nite" wurde tief in der Schatzkiste gewühlt, so kamen Songs wie "Paranoid", "Helpless" oder "I'm still standing" von Elton John zu Gehör. Final Stap wäre nicht Final Stap, wenn sie nicht auch in diesem Jahr wieder mit Gästen unterwegs wären. Jane Sakel machte hierbei den Anfang und unterstützte die Band mit dem Song "Paranoid", bei dem sie am Ende von Inge und Renate, zwei einzigartigen Krankenschwestern, in eine "Zwangsfolie" gewickelt und der geschlossenen Psychiatrie übergeben wurde.

Immer wieder tauchte auch Dr. Albern mit dem 90er Klassiker "Sing Hallelujah" auf der Bühne auf, der von Mal zu Mal mehr vom Publikum gefeiert wurde und von Mike Kilian immer wieder von der Bühne gejagt wurde. Ein weiteres Highlight war zudem das Gitarrenspiel von Tobias Künzel selbst, zu dem er "Helpless" sang. Diese Band ist immer für eine Überraschung gut und erfindet sich von Jahr zu Jahr selbst neu.

Dirk Posner hatte mit "Doctor Robert" seinen Soloauftritt und wurde den Abend nur noch "Kalle P" genannt, so wie aus Christian Sorge "Holmal Bier" wurde. Mit "Spirit in the Sky" hat auch Sorje, neben einem grandiosen Gitarrenspiel, seinen Solopart gehabt.b 20191021 1721464061 Leadsänger Mike Kilian zeigte immer wieder, welch eine Stimmgewalt in ihm steckt und führte durch den Abend. Dies tat er mit der einen oder anderen Spitze, z.B. dass eine Männergrippe wesentlich schlimmer sei als die Geburt eines Kindes.

Selbst in der ersten Reihe hat sich ein Teil der Konzertbesucher auch optisch an das Thema "Dok-Tour" angepasst. So wurde die eine oder andere Krankenschwester in kurzer Arbeitskleidung gesichtet. Weitere Gäste waren auch in diesem Jahr wieder Peter Freudenthaler (Foolsgarden), Christof Stein-Schneider (Fury in the Slaughterhouse) sowie "Prinz" Jens Sembdner, der "Some broken hearts" zum Besten gab. Fast drei Stunden feinster Rock'n'Roll in einem ausverkauften Ursprung. Auch im nächsten Jahr wird es im Herbst wieder eine Tour geben, die schon jetzt Vorfreude aufkommen lässt.

Nachdem zum Ende des Abends Mike Kilian alle Gäste, Bandmitglieder und Crew vorgestellt hat, kam "Prinz" Tobias zu Wort um eine in Richtung Liebeserklärung gehende Anmerkung zu machen: Mike sei die "Currywurst unter den Fischbrötchen". Diese Jungs sind immer für einen Lacher gut, dass selbst die Band untereinander sich feiert und immer wieder zeigt, dass es einfach nur um Spaß geht.



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