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Ein Konzertbericht von Antje Nebel mit Fotos von M. & S. Ziegert

 

a 20191015 1501085575Es gibt wenige feste Größen im Konzertkalender, die sich verlässlich jedes Jahr wiederholen. Die Band FINAL STAP sorgt jedoch immer im Herbst für einen solchen. Nach der "ArchitekTour" im Vorjahr (Bericht dazu siehe HIER) folgte die "DokTour" in diesem Jahr. Anders als in den Vorjahren wurde dieses Mal eine Brücke zu der zurückliegenden Tour gebaut. Doch dazu später mehr.

Auch in diesem Jahr fand die Tour ihren Auftakt in der Felsendome Rabenstein in Chemnitz. Die Bühne war mit diversen Schildern wie "Kreißsaal" und "MRT" bereits gut vorbereitet. Die Fans der Reisegruppe "Spaß und Klamauk" versammelten sich auch an diesem Abend zahlreich und füllten die Location.

Um 21:00 Uhr wurde der Beginn des Abends durch eine eingespielte Durchsage mit Hinweisen (natürlich nicht allzu ernst zu nehmen) eröffnet. Daraufhin kamen zwei "kranke Schwestern" und brachten die Bandmitglieder Mike Kilian, Tobias Künzel, Christian "Sorje" Sorge und Dirk "P" Posner auf die Bühne. Sie waren offenbar schwer verletzt und trugen diverse Pflaster und Verbände. Doch keine Sorge, das war ebenfalls Teil der Show. Später wurden die Verbände gegen Arztkittel getauscht. "Rock and Roll" von Led Zeppelin war wie schon fast gewohnt Opener des Abends. Darauf folgten Queen mit "Tie your mother down".

Besonders gut an FINAL STAP gefällt mir, dass es eine tolle Mischung aus Klassikern und Überraschungen gibt. So folgte "I'm still standing" (Elton John). Vor allem toll fand ich hier der Einstieg in den Song, wo der mehrstimmige Gesang aller vier Mannen besonders gut zur Geltung kam. Typisch für die Truppe ist auch, Songs getreu dem Motto der Tour für die Setliste auszuwählen. Also gab es unter anderem "Bad case of loving you" von Robert Palmer zu hören.

b 20191015 1490775439Leider waren so ziemlich alle Gastmusiker aufgrund von Terminschwierigkeiten an diesem ersten Abend verhindert. Bis auf einen, und das war die Grand Dame Jane Sakel. Sie sang, ich würde sagen als Psychatrie-Patientin verkleidet, "Paranoid" von Black Sabbath. Später kam sie als Mann verkleidet noch einmal wieder und schmetterte den Zappa-Hit "Bobby Brown". Der Solosong vom "P" war diesmal "Dr. Robert", ein wohl eher unbekannterer Song von den Beatles. "Sorje" sang "Spirit in the sky". Im Verlauf des Abends folgte auch noch ein Gitarren-Solo von ihm. Hier war übrigens der Einstieg "Princess of the dawn" von Accept. Tobias sang - Gitarre spielend - den Neil-Young-Hit "Helpless". Am Schlagzeug wurde er von einem Kollegen mit einer Maske wie die, die Hannibal Lecter einst trug, vertreten. Von Tobias gab es auch noch ein Solo am Schlagzeug, worauf "Whole Lotta Love" folgte.

Der Song "Some broken heart never mend" (Don Williams) war ebenfalls eine große Überraschung. Unter anderem folgten auch noch "Fat Bottomed Girl" (Queen) und "Nights in white Satin" (The Moody Blues). "Rock and Roll all Nite" von Kiss sollte der letzte Song des Abends werden. Nach kurzen "Zugabe"-Rufen kamen die Band und alle anderen Protagonisten des Abends auf die Bühne zurück und sangen "Wild Thing" von den Troggs. Damit war dann nach gut zwei Stunden das Konzert (leider) wirklich zu Ende.

Ich finde, dass für diese Tour besonders tief in der Mottenkiste gegraben und unerwartete Schätze hervorgehoben wurden. Die Stimmung war während des gesamten Abends einfach klasse und die Musik wurde gefeiert. Immer wieder lustig sind die Überleitungen, die Mike Kilian so findet.c 20191015 1573445926 Auch war ein "Doktor Albern" mit dabei, der sich immer mal wieder zu dem bekannten 90er-Dance-Hit "Sing Halleluja" von Dr. Alban auf die Bühne schleichen wollte, doch wurde er immer wieder auch gleich wieder weggeschickt. Tja, einmal mehr und immer wieder beeindruckte Mr. Kilian auch durch seinen unvergleichlichen Schrei am Ende von "Whole lotta love".

Anders als sonst kann ich nicht mal einen persönlichen Favoriten hervorheben. Das Gesamtpaket war einfach so überzeugend, dass es den anderen Songs gegenüber nicht gerecht werden würde. Chapeau und vielen Dank für den grandiosen Abend.



Termine:
• 15.10.2019 - Halle - Objekt 5 ausverkauft
• 16.10.2019 - Halle - Objekt 5 ausverkauft
• 17.10.2019 - Magdeburg - Feuerwache
• 18.10.2019 - Rostock - Ursprung ausverkauft
• 19.10.2019 - Rostock - Ursprung ausverkauft

Alle Angaben ohne Gewähr!



Bitte beachtet auch:
• Off. Homepage von Final Stap: www.finalstap.de









   
   
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