000 20181108 1827974989
Ein Bericht von Antje Brandt mit Fotos und Videoclips von M. & S. Ziegert



Einmal im Jahr findet sich die Reisegruppe "Spaß und Klamauk" alias FINAL STAP zusammen und bereist den Osten der Republik. Am Anfang der FINAL STAP-Zeit reichte eine Woche für die Tour aus. Inzwischen ist die Nachfrage so gestiegen, dass beispielsweise in Halle und Rostock zwei Termine angesetzt werden und die aktuelle Tour 11 Konzerte umfasst.a 20181108 1068092081 Jede Tour von FINAL STAP wird unter ein bestimmtes Motto gestellt. In diesem Jahr war es die "Architek Tour". Getreu dem Motto der Tour werden die Songs für die Setliste ausgewählt. Aber da ja auch Fundamente wichtig sind, gibt es auf der Setliste auch feste Größen, auf die gebaut werden kann. Doch dazu später mehr. Wie einige andere Termine auch, war das Konzert in Chemnitz ausverkauft. Hier wurde sogar der Auftakt zur Tour gegeben.

Sehr schnell war die "Felsendome Rabenstein" auch gut gefüllt. Blickte man Richtung Bühne, war ein für Baustellen typisches Absperrband zu entdecken, ebenso Schilder wie "Ausfahrt freihalten". Gegen 21:00 wurde das Licht gedimmt und eine weibliche Stimme erklang vom Band. Es wurden, natürlich nicht allzu ernst gemeinte Sicherheitshinweise und Hinweise zum Ablauf gegeben. Man weiß nicht, ob es den Spannungsbogen aufbauen oder das Publikum auf Leidensfähigkeit prüfen sollte, jedenfalls wurde dann auch noch Heintje eingespielt. Dann ... aber dann ging es wirklich los.

Der Opener war, wie im vergangenen Jahr, "Rock and Roll" von Led Zeppelin. Auch "Tie your mother down" (Queen) war Bestandteil des Zementes einer gelungenen Show. Mr. Mike Kilian übernahm die Begrüßung und stellte in Manier eines Poliers Kollegen wie Kalle P vor. Sie hätten sich auf Arbeiten für die Reichen und Schönen spezialisiert, berichtete der "Polier". Der Zement der Show wird auch mit liebgewonnenen Gästen angerührt. So war Jane Sakel mit von der Partie und schmetterte den Cyndi-Lauper-Hit "True Colors". Im Vorfeld hatte ich zufällig mitbekommen, dass sie Respekt vor dem Song hatte. Doch die Sorge war unbegründet, liebe Jane, denn es war eine wirklich gute Leistung.

b 20181108 1577621200Dass die Herren Musiker an ihren Instrumenten überzeugen, steht außer Frage. Doch auch gesanglich muss sich keiner verstecken. So sang Christian "Sorje" Sorge "Like a Rolling Stone" und spielte dazu Mundharmonika. Vom "P" gab es "I can help" (Billy Swan) auf die Ohren. Zwischendurch gingen alle Künstler, bis auf Sorje, von der Bühne. Dieser brachte dann ein tolles Gitarren-Solo zu Gehör. Im Anschluss kamen die anderen - gekleidet als "Architekten" - wieder zurück auf die Bühne.

Ein weiterer Gast war Christoph Stein-Schneider (Fury in the Slaughterhouse). Er brachte "If I had a Hammer" (Triny Lopez), "House of the rising sun" (Animals) sowie den Fury-Hit "Radio Orchid" mit. Ebenfalls auf der Gästeliste stand Jens Sembdner (Die Prinzen). Dieser unterstützte zunächst Tobias Künzel bei dessen Gesangseinlage zu "Baker Street" durch ein geniales Saxophon-Spiel. Dank seiner tiefen Stimme kam "Hit the Road Jack", welches er sang, besonders gut rüber. Auch Tobias Künzel lieferte eine tolle Solo-Einlage an seinem Instrument, dem Schlagzeug. Last but not least auf der Gästeliste stand Peter Freudenthaler von Fool's Garden. Er bot den "Painterman" dar. Dazu auch noch "Our House" (Madness) und den Fools-Garden-Hit "Lemon Tree".

Ich erwähne es in nahezu jedem Artikel zu FINAL STAP, aber es ist auch jedes Mal wieder beeindruckend. Was ich meine? Dass Mike Kilian ein grandioser Sänger ist. Darüber gibt es kaum Uneinigkeit. Jedoch bei "Whole lotta Love" (Led Zeppelin) ist es immer wieder der Schrei gegen Ende, der das Publikum staundend zuhören lässt. Ebenfalls auf der Setliste standen unter anderem die KISS-Song "Detroit Rock City" und "Rock`n Roll all nite", "Fat bottom girls" von QUEEN und "Long winding road" von THE BEATLES.

c long 20181108 2059854568


Nach gut zwei Stunden sollte dann Schluss sein. Doch das Publikum war gerade auf Betriebstemperatur. Also wurde um Zugabe gebeten. "Another Brick in the wall" (Pink Floyd) sowie "Wild thing" (The Troggs) waren dann aber wirklich die letzten Nummern des Abends. Immer wieder habe ich mich am Abend gefragt, wie Mike auf die lustigen und passenden Überleitungen zwischen den einzelnen Songs kommt. Auch lustige Wortspiele, passend zum Thema der Tour, gab es hier und da. So wurde zum Beispiel ein Reißbrett verlangt, gebracht wurde ein Brett mit Reis. Leider war das falsch - denn der Reis war nicht der richtige. Also gab es viel zu lachen während der Show, ohne dass es zu albern wurde. Das Publikum war gut drauf und feierte die Männer auf der Bühne. Wie gewohnt, war es ein grandioser Abend, mit musikalischer Qualität auf höchster Stufe. Danke für die kurzweiligen Stunden und die gelungene Tour-Premiere.


Termine:
• 09.11.2018 - Rostock - Ursprung
• 10.11.2018 - Rostock - Ursprung

Alle Angaben ohne Gewähr. Nähere Infos auf der Final Stap-Homepage



Bitte beachtet auch:
• off. Homepage von Final Stap: www.finalstap.de





   
   
© Deutsche Mugge (2007 - 2018)
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen