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Oldienacht 2018
Wir schreiben den 2. Juni 2018. Über 12.000 Menschen haben sich auf den steilen Anstieg zur Waldbühne in Schwarzenberg gemacht um zusammen beim 26. RSA-Festival Spaß zu haben und zu feiern. Schon in der Schlange hat man die Freude der Besucher gespürt. Überpünktlich ging der Einlass los und die Massen an Menschen stürmten zur Waldbühne, um sich die besten Plätze zu sichern. Natürlich durfte auch Gerd Edler nicht fehlen, der zum Warm Up mit einigen kleinen Spielen die Wartezeit auf den Beginn verkürzte und kleine Andenken unters Publikum brachte.a 20180613 1780839942 Durch den Abend führten die Moderatoren der Morgenshow, Uwe Fischer und Lena Mengler, welche einige Attentate auf das Publikum vorhatten. So wurde unter anderem der beste Kuss des Abends über Whatsapp gesucht und es gab eine Geburtstagsüberraschung in Form eines selbst gedichteten Liedes von Christoph Schneider, der Live aus dem Studio zugeschaltet wurde. Die Umbauzeit der einzelnen Bands ging somit wie im Flug vorbei.

The Firebirds
An ein RSA-Festival ohne diese 5 charmanten Herren ist gar nicht zu denken. So heizten die Firebirds auch in diesem Jahr das Publikum zum Warmmachen richtig ein. Es wurden Songs aus den 50er und 60er performt und die Stimmung war super. Außerdem gab es einen Acapella-Song mit nur einem Mikro. Dabei war die ganze Waldbühne ganz still und alle lauschten der Musik. Doch danach wurde zu "Hey Baby" mit Henning an der Mundharmonika und zu "She boom she boom" ausgelassen getanzt und mitgesungen. Anschließend wurden die Lieder "Great Balls of Fire" und "Summertime Blues" mit der typischen Besetzung einer Rock'n'Roll-Band - nur Schlagzeug, Gitarre und Bass - gespielt. Plötzlich kamen bei dem nächsten Lied "Jambalaja" Alex und Henning auf die Bühne, und die Firebirds waren wieder vollständig. Das Highlight ihres ersten Auftritts war ein Schlagzeugsolo mit allen fünf Künstlern an einem Schlagzeug. Absoluter Wahnsinn!

"Erster Auftritt" deshalb, weil die Firebirds die einzige Band war, die zweimal an diesem Abend auftreten durfte. Mit neuem Outfit und den Beachboys im Gepäck ging die zweite Runde auch schon los. Bei "Rundaround Sue" sollte das Publikum mitsingen und Konrad dirigierte die 12.000 Zuschauer. Der krönende Abschluss war das Acapella-Lied "There is a Moon out tonight" bei dem die Leute im Publikum ihre Handys zückten und ein Lichtermeer entstehen ließen. Gänsehaut pur!

b 20180613 1097463727MUD
Zu Beginn stand gleich eine Band auf der Bühne, die noch nie vorher bei einer Oldienacht aufgetreten ist. Die Glam-Rock Band MUD begann das diesjährige Festival mit dem Kracher "Dynamite". Trotz ihres eigenen Sounds - oder gerade deswegen - dauerte es eine Weile, bis der Funke zum Publikum übersprang. Doch spätestens bei dem Lied "Tiger Feet" waren alle begeistert und tanzten ausgelassen. Einen gelungen Auftritt hat MUD bei ihrer Premiere auf dem RSA-Festival hingelegt, auch wenn die großen Hits wie "Oh Boy" leider nicht gespielt wurden.

Maggie Reilly
Sie ist eine Ikone am Musikgeschäft. Maggie Reilly kam auf die Bühne und schon war das Publikum in ihren Bann gezogen. Ihr erster Song war ein eher unbekanntes Lied von ihr, nämlich "Tears in the Rain". Und trotzdem war das Publikum angetan von der Musik und tanzte ausgelassen. Doch als Sie die Nummer Eins Hits "Moonlight Shadow" und "Everytime we touch" erklingen ließ, standen alle und sangen mit. Ein Hammer-Auftritt, auch wenn ihr Keyboarder und der Gitarrist nicht so gekonnt mit ihren Instrumenten umgehen konnten, wie Maggie Reilly mit ihre Stimme.

Showaddywaddy
Der Name der nächsten Band ist hier Programm. Showaddywaddy brachte gleich vom ersten Ton von "Heavenly" die Massen zum Toben. Auch der Frontmann Andy Pelos sprühte nur so vor Energie und Spaß, dass er über die ganze Bühne tanzte und nie still stand, so auch bei den Hits "You got what it takes" und "Three steps to heaven".c 20180613 1884494204 Mit ihrem ganz eigenen Sound war jeder Hit dieser Band ein regelrechter Ohrwurm. Natürlich durfte ihr größter Erfolg "Under the moon of love" mit einem super Gitarrensolo an diesem Abend nicht fehlen. Nach 20 Minuten sollte der Auftritt schon zu Ende sein, aber das Publikum ließ die sieben Musiker nicht ohne eine Zugabe von der Bühne. Was für eine Show!

Hot Chocolate
Diese Band sang schon bei der Hochzeit von Charles und Diana, und nun standen sie zum zweiten Mal auf der RSA-Bühne. Die Jungs von Hot Chocolate begannen ihren Auftritt mit dem Titel "You sexy thing". Die Gründungsmitglieder Tony Connor, Patrick Olive und Harvey Hinsley holten sich drei junge Musiker als Verstärkung, was ihre Musik auf eine neue Ebene brachte. So wurden mit sehr viel Gefühl die Songs "Every 1's a winner" und "You win again" performt. Das gesamte Publikum hatte ein wohliges Gefühl, und mit so viel Gefühl wurde der letzte Song "Starting with a kiss" ein großer Erfolg und es gab sogar eine Zugabe. Wahnsinnig Gefühlvoll!

Canned Heat
Den unverwechselbaren Sound der 68er brachte die Band Canned Heat nach Schwarzenberg. Zu Beginn gaben sie gleich den Welthit "On the Road again" zum Besten. Sogar auf Woodstock hat diese Band den Song "Going up the Country" gespielt, welcher dann später auch als Titelsong für den Film "Blind Side" verwendet wurde. Anlässlich ihres 50ten Bandjubiläums ging die Band noch einmal auf Welttournee und brachte dafür auch einige neue Songs raus.d 20180613 1954132224 Von dieser Tournee hatten sie an diesem Tag auch "Under dutch skies" und "Let's work together" im Gepäck. Genauso wie damals bei Woodstock tanzten auch hier die Menschen ausgelassen zu den Klängen des klassischen Rocks. Beendet wurde der Auftritt mit dem Boogie "I want a Boogie" wo sowohl der Gitarrist als auch der Bassist und der Drummer ein Solo spielten. Let's Rock!

Kim Wilde
Gleich richtig laut ging der Auftritt von der Ikone der Popmusik los. Kim Wilde machte ihrem Namen alle Ehre und begann ihren ersten Song "Is it over" mit wahnsinnig viel Power. Die weltberühmte Sängerin brachte mit sieben Musikern, darunter zwei Schlagzeugern, die größte Band an diesem Abend mit. Nicht nur Oldies hatte die Blondine im Gepäck sondern auch ihr neuester Hit "Kandy Krush" durfte nicht fehlen. Man spürte regelrecht die Freude, die Kim Wilde ausstrahlte und sie übertrug sich auch auf das Publikum. Bei dem Lied "Chequered Love" tanzte sie ausgelassen mit jedem Musiker auf der Bühne. Auch die Gäste des Festivals hielten es nicht mehr auf den Sitzen und alle tanzten mit. Zum Ende durften natürlich die Hits nicht fehlen, die sie weltberühmt gemacht haben, nämlich "Keep me haning on" und "Kids of Amerika". Was für eine spektakuläre Show.

T-Rex
Last but not least traten die Wegbereiter des Punk auf die Bühne. T-Rex waren die rockigste und lauteste Band an diesem Abend und heizten zu später Stunde noch einmal so richtig ein. So ging es gleich mit dem rockigen Klassiker "Telegram Sam" los. Nun kamen auch alle Fans von Neumis Rock Circus auf ihre Kosten und es wurde ordentlich Headbanging betrieben.e 20180613 1489967027 Weiter ging es auch schon mit einem weltbekannten Song der Glam-Rock Band "Children of the revolution". Trotz dessen, das es nicht mehr der Originalsänger war, hat man keinen Unterschied in der Qualität erkannt. Sie machten so viel Stimmung bei dem Lied "Hot Love", dass ein Mann oben ohne tanzte. Das letzte Lied des Abends war "20th Century Boy".

Fazit
Die Zeit an diesem Abend verging wie im Fluge und ehe man sich versah, ging es auch schon wieder nach Hause. Es war ein fantastischer Abend mit hervorragenden Künstlern und auch das ganze Ambiente hat gepasst. Ein großes Dankeschön an das Team von RSA für diesen grandiosen Abend.




Bitte beachtet auch:
• Off. Homepage von The Firebirds: www.the-firebirds.de
• Off. Homepage von Maggie Reilly: www.maggiereilly.net
• Off. Homepage von Showaddywaddy: www.showaddywaddy.net
• Off. Homepage von Hot Chocolate: www.hot-chocolate.co.uk
• Off. Homepage von Canned Heat: www.cannedheatmusic.com
• Off. Homepage von Kim Wilde: www.kimwilde.com
• Off. Homepage von T-Rex: www.t-rex.co.uk
• Homepage des Veranstalters R.SA: www.rsa-sachsen.de




Fotostrecke:

 
 
The Firebirds
 
 
 
 


MUD
 
 
 
 


Maggie Reilly
 
 
 
 


Showaddywaddy
 
 
 
 


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T-Rex

 
 
 
 
 
 



   
   
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