000 20170629 2026005032
Ein Bericht von Katharina Kuhn mit Fotos von Dominik Bielz



25. Jahre Oldienacht
Schon zum 25. Mal lud man zum R.SA-Festival (vormals "Oldienacht") nach Schwarzenberg ein. Und wieder sind 10.000 Menschen dieser Einladung gefolgt und feierten zusammen mit dem Team von R.SA. Dieses hatte auch ein paar Überraschungen parat, u.a. trat nach kurzer Moderation ein Roland Kaiser Double auf. Er saß mitten im Publikum und gab die Titel "Joana" und "Party der Extreme" zum Besten. Das Publikum war begeistert von der spontanen Einlage.

a 20170629 1411871241The Firebirds
Schon seit 10 Jahren treten sie bei dem R.SA-Festival auf und sind nicht mehr wegzudenken. Sie heizten dem Publikum zum Warm-Up mächtig ein und traten extra für das Jubiläumsjahr noch zweimal auf. Bei dem kurzen Auftritt zusammen mit Gerd Edler wurde dieser kurzerhand als Mikrophonständer benutzt, denn die fünf charmanten Jungs sangen den Hit "Shake Rattle'n'Roll" acapella in nur ein einziges Mikro. Beeindruckend ist auch die Musikalität der einzelnen Bandmitglieder. So setzte sich Pianist Alexander Teich auch ans Schlagzeug, wohingegen Saxophonist Henning Plankl auch zur Querflöte griff. Es ist immer eine super-ansteckende Stimmung, wenn die fünf Musiker auf der Bühne rocken.

Pussycat
Eine ganz besondere Ansage bekamen die beiden Sängerinnen von PUSSYCAT. Alle Moderaten von R.SA hielten einzelne Buchstaben in die Luft, welche den Namen der Band bildeten. Dann ging es auch schon los. Sängerin Toni Willé trat auf die Bühne, und mit ihrer Tochter zusammen sang sie die größten Hits von PUSSYCAT wie z.B. "Mississippi", "Georgia" und "Then the Music stopped". Ein toller Auftritt der beiden Damen und ein toller erster Auftritt zum diesjährigen R.SA-Festival.

b 20170629 1648482185Mittle of the Road
Eine Band, die schon seit einiger Zeit nicht mehr aufgetreten war, gab sich die Ehre um zum 25. Jubiläum in Schwarzenberg mit dabei zu sein. Die Rede ist von MIDDLE OF THE ROAD. Los ging es gleich mit einem Medley aus altbekannten Songs wie "Far Far Away", "Mittle of the Road" oder "She's a Woman". Trotz großer Bemühungen konnte der Funke leider nicht so ganz auf das Publikum überspringen, auch bei Liedern wie "Solay Solay" oder "Where is your Mama gone". Alles in allem war es trotzdem ein gelungener Auftritt nach so langer Pause.

The Rubettes
Nach geballter Frauenpower betraten nun fünf Herren die Bühne, ganz in Weiß gekleidet. Als THE RUBETTES mit einem ihrer größten Hits "Tonight" begannen, war das Publikum schon aufgeregt und alle tanzten mit. Als "The Lion sleeps tonight" angestimmt wurde, haben alle mitgesungen und man hatte das Gefühl, tief im Dschungel zu sein. Es folgten die Lieder "Rodeo Man", "Jukebox Child" und "Sugar Baby Love". Die Stimmung war einfach nur ansteckend und es hat keinen mehr auf den Sitzen gehalten. Nur einen deutschen Satz konnte der Frontmann Alan Williams sprechen, und zwar "Das ist Scheiße". Aber das sollte auf keinen Fall den Abend beschreiben.

c 20170629 1324506152Sailor
Ein großes Kompliment bekam Henry Marsh von den FIREBIRDS, die durch ihn ihre großen Idole kennen lernen konnten. Leider war Henry Marsh aus gesundheitlichen Gründen nicht da, aber kündigte per Video-Botschaft an, dass sein Sohn anstelle seiner Person kommen würde. Dieser war ein würdiger Vertreter für den Papa. Er stand ganz alleine auf der Bühne und sang Songs wie "Glass of Champagne", "Hands of Love" und "Girls, Girls, Girls". Gänsehaut hatten alle, als er zu seinem letzten Song kam. Er sang von Andrea Bocelli "Time to say Goodbye". Und weil das ganze Publikum so beeindruckt war, durfte er den Titel gleich noch einmal singen. Absolut unglaublich und jede Menge Applaus wert.

Jethro Tull
Die außergewöhnlichsten Künstler des Abends waren die von JETHRO TULL. Frontmann Ian Anderson brachte eine Mischung aus Gesang und Querflöte zum Besten. Das ist seine ganz eigene Art Musik zu machen, die Mischung aus Pop und Hardrock war sehr interessant anzuhören. Leider kam es nicht bei allen im Publikum an, und deshalb war die Stimmung etwas verhalten.

Albert Hammond
Der letzte Künstler des Abends wurde von Mister Music, Lutz Stollberg, als Künstler der eigentlich keiner sein wollte angekündigt. ALBERT HAMMOND schreibt nicht nur eigene Songs, sondern auch für Künstler wie Chicago oder auch Joe Cocker. Der Auftritt begann mit "Down by the River", als plötzlich der Strom ausfiel.d 20170629 1585528102 Doch Hammond machte das Beste aus der Panne und so sang mit Lena, Uwe Fischer und Gerd Edler "Es gibt kein Bier auf Hawaii". Das ganze Publikum stimmte mit ein. Nach einigen Minuten war der Schaden behoben und Albert begann einfach von vorn. So sang er eigene Songs wie "Way back home" und "New York City" sowie Titel, die er für andere Künstler geschrieben hat. Es war ein grandioser Auftritt von einem absoluten Ausnahmekünstler.

Fazit
Auch wenn nicht alle Künstler zu 100% überzeugen konnten, war es ein sehr gelungenes R.SA-Festival mit tollen Auftritten, guter Organisation und einem Mega Publikum.




Bitte beachtet auch:
• Off. Homepage von The Firebirds: www.the-firebirds.de
• Off. Homepage von Middle Of The Road: www.middle-of-the-road.de
• Off. Homepage von The Rubettes: www.rubettes.com
• Off. Homepage von Sailor: www.sailor-music.com
• Off. Homepage von Jethro Tull: www.jethrotull.com
• Off. Homepage von Albert Hammond: www.alberthammond.com
• Homepage des Veranstalters R.SA: www.rsa-sachsen.de




Fotostrecke:
 


Begegnungen + Beobachtungen beim Festival
 
 
 
 


The Firebirds
 
 
 
 


Pussycat
 
 
 
 


Middle Of The Road
 
 
 
 


The Rubettes
 
 
 
 


Sailor
 
 
 
 


Jethro Tull
 
 
 
 


Albert Hammond
 
 
 
 
 



   
   
© Deutsche Mugge (2007 - 2021)

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.