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Bericht und Fotos: Dajana Gehn + Pressefoto/Agentur (Textillustration)



Kim Wilde. Ein Name, der für die Musik der 80er Jahre steht und dessen Trägerin sie mit Hits wie z. B. "Kids in America" oder meinem Lieblingslied "Cambodia" maßgeblich geprägt hat. Im Frühjahr diesen Jahres erschien ihr 14. Studioalbum "Here come the aliens". Und was soll man sagen - wo Kim Wilde draufsteht, ist Kim Wilde drin! Sie ist zurück. Und wie.

a 20181015 1485103073Zunächst sollte ihr Berliner Konzert in Huxleys Neue Welt stattfinden. Man merkte ziemlich schnell, dass der Ansturm auf die begehrten Karten so groß war, dass man innerhalb kürzester Zeit an die Grenzen der Kapazitäten traf. Das Konzert musste an einen anderen Ort mit mehr Platz für Publikum verlegt werden: in die Columbiahalle.

Am 13. Oktober 2018 war es soweit. Kim Wilde rief und wir kamen aus allen Richtungen der Republik herbeigeströmt, um sie live erleben zu können. Punkt 20.10 Uhr startete die atemberaubende Show. Von der ersten Sekunde an hatte sie uns in ihren Bann gezogen. In nur wenigen Augenblicken schaffte es Kim Wilde, dass ich mich wieder wie ein Teenager fühlte. Ich glaube, das erging uns allen so, die wir den Weg in die Columbiahalle gefunden hatten. Es war wie eine Reise mit einer Zeitmaschine zurück in die 80er Jahre.

Begleitet wurde die Künstlerin von einer großartigen Band. Unter anderem stand ihr Bruder Ricky Wilde mit auf der Bühne, sowie ihre Nichte Scarlett Wilde. Sie war die Backgroundsängerin. Oft stehen diese im Hintergrund hinter ihrem Mikrofon. Aber nicht Scarlett. Ein wahres Energiebündel. Sie hüpfte, lief über die Bühne oder tanzte die anderen Bandmitglieder an. Die Band war großartig. Die zwei Schlagzeuge auf der Bühne sowie die Gitarristen, der Keyboarder und der Bassist sorgten für einen phänomenalen Sound. Ich glaube, damit hatte niemand gerechnet, dass solch ein großes Besteck aufgefahren würde. Es rockte, aber so richtig.

Die neuen Songs wie z.B. "Cyber.Nation.War", "Stereo Shot" und "1969" zeigten, dass Kim Wilde es immer noch versteht richtig gute Musik zu machen. Sie mischt den Zeitgeist von heute mit dem der 80er Jahre. Was dabei rauskommt? Ein richtig fetter Sound – vor allem bei "Cyber.Nation.War". Eine brilliante Bühnenshow gibt es außerdem.

b 20181015 1456968926Das Publikum sprang förmlich von den Sitzen, als sie ihre alten Songs wie "You came", "Cambodia" oder "You keep me hangin' on" performte. Es wurde getanzt und laut mitgesungen. Wie bereits erwähnt, fühlte man sich wieder wie damals – als junger Mensch, wo man diese grandiose Musik zum ersten Mal hörte und gleich total begeistert war. Diese Begeisterung ließ bis heute nicht nach. Wir waren eins. Eins mit der Musik.

Kim Wilde hat immer noch eine ausdrucksstarke Stimme. Und ich glaube, ich spreche für uns alle, wir freuen uns schon auf neue Konzerterlebnisse mit ihr. Sie ist so ein wunderbarer Mensch. Manchmal kam sie fast schüchtern rüber, wenn sie erzählte. Mit den Songs "Pop don't stop" sowie "Kids in America" verabschiedete sie sich von der Bühne und ließ ein restlos begeistertes Publikum zurück.



Termine:
• 15.10.2018 - Frankfurt/M. - Batschkapp
• 16.10.2018 - Stuttgart - Theaterhaus T1
• 17.10.2018 - Nürnberg - Hirsch

Alle Angaben ohne Gewähr! Nähere Infos und weitere Termine auf Kims Homepage



Bitte beachtet auch:
• offizielle Homepage von Kim Wilde: www.kimwilde.com
• Homepage des Veranstalters Semmel: www.semmel.de





   
   
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