Karsten Troyke live in der "Alten Feuerwache" zu Berlin
am 18. Dezember 2009

 

Bericht: Dietmar Meixner
Fotos: Dietmar Meixner

 


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Am 18. Dezember 2009 gastierte der bekannte Sänger, Schauspieler und Entertainer mit seinem Tournee-Programm "Lieder der Welt" in der Studiobühne der "Alten Feuerwache" zu Berlin.
Pünktlich um 20.00 Uhr betrat Karsten die Bühne, um den Abend musikalisch mit einen Roma-Lied zu eröffnen. Es sollten in Folge Nachdichtungen, Folksongs und eigene Lieder vorgetragen werden. Natürlich stand er nicht den ganzen Abend allein auf der Bühne... Nein! Es gesellte sich etwas später "El Alemàn" (Jens Peter Kruse) mit seiner spanischen Gitarre dazu. Die Lieder, die erklangen, spiegelten so etwas wie eine kleine Weltreise wider. Nicht nur dass er Lieder aus Ländern wie z.B. Polen, Frankreich, Belgien, Norwegen, Dänemark, Israel, Kroatien, Schweden oder den USA, sang... Nein! Er sang es auch in der entsprechenden Landesprache. Karsten Troyke als Botschafter des Jiddischen Liedes war in all diesen Ländern zu Gast und feierte große Erfolge bei seinen Gastspielen.
Troyke ist immer noch der eigenwillige Interpret mit der seltsam rauen Stimme. Damit machte er sich auch einen Namen als Sprecher und Schauspieler und ist ständiger Gast in den Synchronstudios sowie im Rundfunk bei der Aufnahme von Hörspielen. In seine eigenen Lieder fließen all diese Erfahrungen und gewonnenen Eindrücke auf seinen Konzertreisen mit ein. So hörten wir z.B. Liebeslieder wie "Demontage" oder "Marie Galetta" (Text: Georg Kreisler). Sehr ergreifend dann der radikale Wechsel zu einem Lied, in dem es um die Selbstmordattentate in Afganistan geht. Im Verlauf dann der klassische Song "The Rose", um auch die spanischen Gefilde nicht zu kurz kommen zu lassen. Aber auch mit Liedern wie "Amigos" oder "Grastoro" wußte der Künstler zu überzeugen. Natürlich - wie kann es auch anders sein - immer wieder mal mit einem Jiddischen Lied wie z.B. "Shir Ha Noded" dazwischen.
El Alemàn hatte auch die Gelegenheit, sich zweimal solo zu präsentieren. Es waren (Pause abgezogen) zwei Stunden Spielzeit, die leider viel zu schnell vergingen.
Durch die Erzählungen von Karsten zwischen den Titeln fühlte man sich wirklich wie auf einer Reise durch die Länder der Welt. Da gab es viel Nachdenkliches aber auch genügend Anlass mal so richtig zu Lachen. Ein Tipp etwas abseits der Rockmusik aber... etwas ganz besonderes.



 

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