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Interview vom 10. April 2020



Eine Band aus dem sächsischen Plauen begeisterte im vergangenen Jahr Fans aus dem In- und Ausland mit ihren Konzerten sowohl auf dem Artrock Festival VII im April in Reichenbach (Vogtland), bei dem unser Kollege Bodo sie zum ersten Mal live erleben durfte, als auch auf dem legendären hessischen Burg Herzberg Festival im Sommer 2019. Die Rede ist von der Band POLIS, die in Kürze ihr drittes Album Weltklang veröffentlicht, welches in Peter Gabriels berühmten Real World Studios in England gemischt und gemastert wurde.001 20200412 1912593838 Freunde anspruchsvoller Klänge erwartet eine Perle deutschsprachiger Rockmusik mit einem Hauch RetroProg und Psychedelic. Unser Kollege Bodo nutzte die Gelegenheit in Zeiten von "stay at home" mit dem Sänger der Band, Christian Roscher, ein Telefon-Interview zu führen, um so einen kleinen Einblick in die Welt von POLIS zu erhalten.




Hallo Christian, danke, dass du dir die Zeit nimmst, meine Fragen zu POLIS und zu eurem neuen Album Weltklang zu beantworten. Das Album, das ihr derzeit auch schon an Vorbesteller verschickt, wird am 24. April veröffentlicht. Seit dem Erscheinen eures letzten Albums "Sein" sind mittlerweile sechs Jahre vergangen. Warum hat es diese relativ lange Zeit gebraucht?
Wir sind sehr konzentrierte Arbeiter und verlassen uns daher nicht nur auf das, was in einer Probe passiert. Wir schauen uns die Sachen, die wir bei den Proben erarbeiten, immer wieder an, und arbeiten daran weiter. Es gibt nur ganz wenige Songs, die in kurzer Zeit entstehen und dann so bleiben, wie sie sind. Meist brauchen die Stücke einige Zeit von der Idee bis zur Fertigstellung. Wir tauschen diesen oder jenen Teil des Songs wieder aus oder fügen neue Harmonien hinzu, bis wir wirklich mit dem Ergebnis zufrieden sind. Weltklang ist obendrein unsere erste eigene Studioarbeit, wir mussten manches Lehrgeld zahlen und unsere Ansprüche an die Ergebnisse waren stets hoch. Nach unserer siebentägigen Aufnahme-Session im Oktober 2018 hatten wir zunächst ja nichts weiter als unter Studiobedingungen eingespielte Livemitschnitte der Stücke. Diese in ein Studioalbum zu verwandeln - das Produzieren - hat viel Zeit in Anspruch genommen. Zudem sind wir Väter geworden, umgezogen, und auch so hat sich in unser aller Leben manches verändert in den vergangenen sechs Jahren.

Wie entstehen eure Songs? Bringen einzelne von euch Ideen mit zu den Proben oder entwickelt ihr die Lieder beim gemeinsamen Jammen?
Natürlich jammen wir viel. Gerade die Instrumentalpassagen entstehen beim gemeinsamen Musizieren. Es kommt aber auch vor, dass sich jemand zuhause etwas überlegt hat, eine interessante Harmoniefolge oder eine melodische Passage, die er allen dann vorstellt. Ein richtiger Song entsteht jedoch erst, wenn ein Text hinzukommt.002 20200412 1773313082 Vorher ist alles immer noch recht vage. Erst mit einem richtigen Text wissen wir dann, wo es hingeht. Oft bringe ich einen neuen Text mit, und einer der Jungs sagt, "Ja, dazu fällt mir gleich was ein."

Das führt mich zu einem Thema, das mich schon lange beschäftigt. Auf euren Alben finde ich bei den Credits immer die Angabe: Text & Musik - POLIS. Bei solch poetischen und oft auch komplexen Texten wie "Mutter Gaia" vom Album "Eins" oder "Eine Liebe, Tausend Leben" vom aktuellen Album, kann ich mir nur schwer vorstellen, dass ihr diese Texte im Team schreibt. Wer ist der Poet unter euch?
Richtig, die Texte werden natürlich nicht im Team entwickelt. Zu dem Thema der Credits gab es schon verschiedene Meinungen in der Band. Doch meine Haltung dazu war immer, dass die Texte in dieser Form nur entstehen und so sein können, weil eine ganz besondere Atmosphäre bei uns herrscht, die dies auch zulässt. Würde ich meine Texte in eine andere Personenkonstellation hineinbringen, würden die wohl sagen: "Was soll denn das jetzt?". Aber bei POLIS komme ich mit solchen Texten an, und die anderen meinen: "Oh toll, da machen wir ein Lied draus.". Das klappt zwar nicht bei jedem Text, doch bei den meisten.

Wie entstehen deine Texte?
Das ist stimmungsabhängig. Wenn mich gerade die Muse küsst, dann lasse ich alles stehen und liegen, egal welche Termine ich gerade habe. Manchmal fällt mir monatelang gar nichts ein und dann binnen weniger Tage sehr viel. Ich habe beim Schreiben meist keine Ahnung, wovon der Text handelt oder was die Worte mit mir zu tun haben. Allerdings führe ich eine solche Idee nur weiter, wenn ich das sichere Gefühl habe, das sind die richtigen Worte. Ich fühle mich währenddessen weniger als Autor denn als ein Medium, als ein Instrument, das eine höhere Schwingung in Sprache übersetzt. Über die Jahre habe ich mir eine Art Reglement auferlegt, wie sich die Worte zueinander verhalten dürfen. Eine einfache Regel lautet beispielsweise, niemals "Du" zu texten, wenn eigentlich das lyrische "Ich" gemeint ist. Die Gesamtheit dieser Regeln sorgt für die Form der Texte. Das sind auch oft keine ausgesprochenen Regeln, eher ein gutes oder eben ein ungutes Gefühl. Manchmal kann ich völlig fertige Texte in die Runde geben. Und ein anderes Mal bringt die entstehende Musik auch den Text voran.

003 20200412 1886791657Seit wann gibt es die Band POLIS, und wie habt ihr zueinander gefunden?
2009 haben wir begonnen, lose miteinander zu musizieren. Ein Jahr später ist daraus eine Band geworden. Wir haben dann ein Programm erarbeitet und hatten am 4. oder 5. September 2010 unseren ersten Gig. Damals spielten wir noch ohne Hammond-Orgel. Die hat sich Marius (Red.: Leicht - Tasteninstrumente) erst ein Jahr später besorgt.

Könnt ihr vom Musizieren leben, oder geht ihr herkömmlichen Jobs nach?
Das ist verschieden. Marius lebt ausschließlich vom Musizieren. Er hat eine Dozentenstelle an der Dresdner Universität, verrichtet aber auch andere Musik-Jobs. Er lebt quasi vom Musizieren und vom Unterrichten. Auch unser Schlagzeuger (Red.: Sascha Bormann) lebt von der Musik. Er unterrichtet an verschiedenen Musikschulen und nimmt diverse Muggen an, wenn wir nicht gerade mit POLIS unterwegs sind. Wir anderen sind mehrheitlich in verschiedenen Jobs beschäftigt. Ich selbst verrichte Tagwerk, um mich ernähren zu können. (lacht) Vor Jahren habe ich in verschiedenen Formationen, etwa in einer Oldie-Band, gespielt. So ein bisschen "Fleisch ist mein Gemüse". Doch das will ich jetzt nicht mehr. Ich liebe die Musik zu sehr, um Dinge zu machen, mit denen ich mich nicht identifizieren kann. Das mag mancher Instrumentalist sicherlich anders empfinden. Für mich als Sänger fühlt es sich jedoch kraftlos an, etwas einen Klang zu verleihen, zu dem ich nicht stehen kann.

Für den 25. April ist eure Record Release Party zum neuen Album in Plauen geplant. Aufgrund der Corona-Situation wird das vermutlich ausfallen müssen, denke ich. Wie geht ihr mit der schwierigen Situation um, in der wir uns gerade alle befinden?
Im Moment hoffen wir noch ... Theoretisch wäre das Konzert ja noch möglich. Meines Wissens gelten die Beschränkungen - Stand heute - nur bis zum 20. April. Erstmal warten wir den Gang der Dinge ab. Wir werden das nach Bauchgefühl entscheiden.

004 20200412 2084823655In eurer Pressemitteilung zum Album "Weltklang" schreibt ihr über das Sammeln alter DDR-Studio- und Rundfunktechnik. Ich meine, in eurer Musik Wurzeln längst vergessener DDR-Rockmusik aus den 1970er Jahren zu entdecken. Welche Zusammenhänge gibt es da?
Einen regionalen Zusammenhang gibt es auf jeden Fall. In der Mehrheit sind wir jedoch nicht Ostrock geprägt. In der Mehrheit sage ich deshalb, weil Andreas (Red.: Sittig), unser Basser, tatsächlich schon mit einigen Ostrock-Größen, wie Thomas Kurzhals (Stern-Combo Meißen, Karat) oder Reinhard Fißler (Stern-Combo Meißen, Reggae Play) zusammen musiziert hat. Wir anderen sind diesbezüglich eher unbeleckt. Natürlich sind wir immer mal wieder mit dieser Musik konfrontiert worden. Die ersten Ostrock-Vergleiche kamen mit der Veröffentlichung des zweiten Albums "Sein". Damals stand der Ostrock noch in einem viel schlechteren Leumund, weswegen wir zuerst zugegebenermaßen etwas verärgert darüber waren. Das hat sich in den letzten Jahren jedoch völlig gewandelt. In dem Zuge haben wir uns vieles aus diesem Bereich mit beiden Ohren genauer angehört. Jedoch ist das keine Inspirationsquelle für uns gewesen.

Ihr nennt euer neues Album "Weltklang". So heißt auch euer Studio, über das ihr in eurem Pressetext schreibt. Was hat es mit dem Namen auf sich?
Wir haben unser Studio, welches wir nach und nach selbst ausgebaut haben, erst Weltklang genannt, als feststand, dass das Album auch so heißen soll. Weltklang war eine bekannte Handelsmarke verschiedener volkseigener Betriebe im Vogtland, unter der zu DDR-Zeiten Saxofone, Trompeten und Hörner produziert wurden. Wir als Band fanden dieses Wort schon lange sehr reizvoll, weil es viele schöne Assoziationen in uns geweckt hat. Es besitzt durchaus auch eine spirituelle Dimension, nämlich den Weltklang einzufangen, ihn zu hören, oder ihn in sich zu spüren. So fand das Wort den Weg in unseren Kreis. Es war dann auch die logische Konsequenz, das neue Album und unser Studio so zu nennen.

005 20200412 1582758935Ihr habt das Studio also neben der Arbeit am neuen Album ausgebaut und eingerichtet?
Genau. Ohne die Hilfe guter Freunde wäre es so nicht möglich gewesen. Ein befreundeter Schlagzeuger ist Tischler. Ein anderer Freund ebenfalls.

Und es ist genau der Ort, an dem z.B. die Martin Miller Band, zu der auch Marius Leicht und der von mir sehr geschätzte Felix Lehrmann gehören, diese fantastischen Coverversionen aufzeichnen und über YouTube veröffentlichen?
Martin Miller sorgte für den nötigen Ansporn, das Studio endlich fertigzustellen. Die erste Martin Miller Session ist noch in Leipzig gefilmt worden. Da Marius und ich ohnehin schon länger die Idee mit uns herumtrugen, ein Studio zu errichten, haben wir beide dort zu Martin gesagt: "Das können wir auch." Freilich ohne uns so recht der Konsequenzen bewusst zu sein. Aber es war dann besiegelt. Als wenig später der nächste Termin feststand, hatten wir nur noch zwei Monate Zeit, um den Fußboden zu verlegen, das Bücherregal einzubauen und den Raum herzurichten. Ohne diesen Zeitdruck wäre das nicht so schnell fertig geworden. Wir sind ja auch solche Typen, die prokrastinieren bis zum Allerletzten, und erst dann anfangen, so richtig effektiv zu arbeiten. (lacht)

Auch wenn die folgende Frage mit POLIS nicht viel zu tun hat, wie kam es zu diesem Projekt mit der Martin Miller Band?
Marius und Martin Miller sind Studienfreunde, die gemeinsam an der Universität in einer sehr guten Band gespielt haben. Es ist echt schade, dass es die nicht mehr gibt. Allerdings haben die beiden den Kontakt zueinander stets aufrechterhalten. Sporadisch traten sie gemeinsam auf. Irgendwann hatte Martin dann die Ambition, seinen YouTube-Kanal wachsen zu lassen, und es stand von Beginn an fest, dass Marius in der Band mitspielen wird. Auch aus meiner Sicht gibt es hierzulande nur wenige Tasteninstrumentalisten, die etwas Vergleichbares machen, was das Hammond-Spiel oder den Umgang mit den analogen Synthesizern anbelangt.006 20200412 1667719277 Der Kontakt zu Felix Lehrmann ergab sich für Martin auf dem Ibanez Guitar Festival 2016, wo die drei einige Stücke gemeinsam spielten. Die Mitschnitte gibt es bei YouTube zu sehen.

Kommen wir zurück zu POLIS. Du singst ausschließlich in deutscher Sprache. Weshalb?
Den Ausschlag dazu gab unser Bassist Andreas. Er hat mich 2007 oder 2008 mit einer meiner vorherigen Bands gesehen. Damals sang ich noch in Englisch, so wie eigentlich jeder. Englisch zu singen galt als schick und Deutsch war dem Schlager und schlechter Mainstream-Musik vorbehalten, was sich ja mittlerweile geändert hat. Als ich Andreas mal besuchte entstand die Idee, gemeinsam in einer Band zu spielen. Aus seiner Sicht ginge das jedoch nur, wenn ich Deutsch singen würde. So fing ich an, deutsche Texte zu verfassen. Schnell habe ich gemerkt, dass mir das liegt, und dass mir die Ergebnisse mehr zusagen, als wenn ich weiter englisch texten würde. Irgendwann konnte ich mir das mit englischen Texten dann überhaupt nicht mehr vorstellen. Die haben sich plötzlich nicht mehr echt angefühlt. In Muttersprache zu singen, ist etwas anderes. Da fließt was. Inzwischen sind die deutschen Texte der Ankerpunkt unserer Songs. Wenn man POLIS näher kennenlernen möchte, muss man sich auch mit unseren Texten auseinandersetzen. Wer das nicht macht, verpasst viel von dem, was die Band ausmacht.

Das Album "Weltklang" wurde in Peter Gabriels Real World Studios gemischt und gemastert. Das ist ja wie ein Ritterschlag. Wie kam es dazu?
Auch das ist Andreas' Idee gewesen. Natürlich hat sich für uns damit ein Traum erfüllt. Wir sind alle große Fans von Peter Gabriel. Doch neben der Musik von ihm, fasziniert uns vor allem der Geist, der hinter seinen Aktivitäten und dem Studio steht, in dem Künstler verschiedenster Genres arbeiten. Dieses Suchende, das Forschende in Bezug auf verschiedenste musikalische Strömungen, das ist schon etwas Besonderes. Während des gesamten Aufnahmeprozesses unserer neuen Songs stand schon immer die Frage, wie machen wir es mit dem Mischen? Uns war klar, dass wir nicht die Fertigkeiten besitzen, den Sound in der Qualität zu produzieren, die unserem Anspruch gerecht wird. Wir können zwar ein bisschen mischen. Aber in der Qualität, die uns vorschwebte, schafften wir das einfach nicht.007 20200412 1455789593 So war es naheliegend, ein wenig rum zu suchen und ein paar Leute zu fragen. Andreas hat gleich gesagt, lasst es uns in den Real World Studios machen. Ich habe das Studio dann angeschrieben und einen Roh-Mix von einem der Stücke mitgeschickt. Die baten uns dann, alle Spuren des Songs nachzusenden, weil sie einen Monitor-Mix machen wollten. Als wir diesen dann hörten, gab es kein Zurück mehr. Uns wurde klar, wir müssen das ganze Album dort mischen lassen. Alles andere hätte sich für uns komisch angefühlt.

Magst du dich zum finanziellen Aufwand in dieser Sache äußern?
Bei Real World ist man uns von Anfang an mit Vielem entgegengekommen. Wohl weil man gesehen hat, dass wir keine riesige Band mit einem Major-Label dahinter sind, und sicher auch, weil die musikalische Chemie gestimmt hat. Zudem hatten wir das Glück, das Unterfangen durch private Leihgaben finanzieren zu können.

Nachdem ihr eure Alben über Jahre selbst vermarktet habt, seid ihr inzwischen zum Label Progressive Promotion Records (PPR) gewechselt. Was hat euch dazu bewogen?
Wir wollen mit dem neuen Album einen größeren Interessentenkreis erreichen. Lange haben wir an den Songs gearbeitet und die Produktion gestaltete sich sehr aufwendig. So brauchte es einen nächsten Schritt in Sachen Vermarktung. Zu dem Kontakt zu PPR kam es auf dem vergangenen Artrock Festival in Reichenbach. Uwe Treitinger (Red.: Veranstalter des Artrock Festivals und Betreiber des Bergkellers Reichenbach) ist in seiner unverkennbaren Art auf Oli (Red.: Oliver Wenzler - PPR) zugegangen und hat gesagt: "Oli, du nimmst die jetzt unter Vertrag". Nein, so nett hat er es gar nicht gesagt, eher so: "Oli, du musst die jetzt unter Vertrag nehmen,008 20200412 1834417234 sonst bin ich stinksauer!". Die Zusammenarbeit mit PPR gestaltet sich sehr gut. Oli hat von außen einen anderen Blick auf uns, und ist an manchen Stellen ganz unvoreingenommen, an denen wir in unserem eigenen Saft schmoren.

Bei dem Stichwort "Schmoren im eigenen Saft" fällt mir gleich wieder die aktuelle Situation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ein. Was macht ihr zu Zeiten von Ausgangsbeschränkungen und Kontaktsperre?
So lange gilt die Kontaktsperre ja noch nicht, auch wenn es sich schon lang anfühlt. Gemeinsames Proben ist im Moment leider nicht möglich. Klar kommunizieren wir miteinander. Aber eine echte Probe lässt sich für uns nicht mit moderner Kommunikationselektronik ersetzen. Wir müssen abwarten, wie lange die Situation anhält. Wenn es länger dauert, werden wir uns natürlich was einfallen lassen müssen. Bis dahin heißt es: "Abwarten und Tee trinken." Und mal von unserer Probensituation abgesehen, wir verfolgen die Geschehnisse aufmerksam. Es zeichnet sich ja ein Zeitenumbruch ab. Wir sind sehr gespannt, wohin uns das als Menschheit bringen wird.

Neben der Vermarktung des neuen Albums, welche Pläne habt ihr für dieses Jahr?
Es gibt tatsächlich schon Ideen für ein neues Album. Wir haben uns das Ziel gesteckt, dass die Lieder bis zum Ende des Jahres im Groben stehen sollen. Es war außerdem geplant, auf Tour zu gehen. Doch da macht uns wohl die derzeitige Situation einen Strich durch die Rechnung. Wir hatten eine Agentur ins Auge gefasst, die diese Tour organisieren und promoten soll. Es ist derzeit allerdings fraglich, ob die Agentur in diesen schwierigen Zeiten überleben wird. Wir bleiben jedoch dran, eine Tour ins Rollen zu bringen. Ich gehe davon aus, dass wir nach dem Ende des Ausnahmezustandes vielerorts neue Bedingungen vorfinden werden.



Interview: Bodo Kubatzki
Bearbeitung: cr
Fotos: Pressematerial Band, Bodo Kubatzki








   
   
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