000 20130112 1811417645Rock aus Hönow - Stand 2010

 

Biographie:
Als 1960 J.F. Kennedy Präsident wurde, Hans Albers die Reeperbahn für immer verlassen hatte, Hitchcocks "Psycho" in den Kinos anlief und für Furore sorgte, wurde in Berlin, zu damaliger Zeit immer noch mauerfrei, ein gewisser André Freudenberger geboren. Ganz unbemerkt blieb das natürlich nicht. Schon damals ahnte man bei dem Geschreie im Kreißsaal, dass die Welt um ein geräuschvolles Etwas reicher geworden war. Um einen Musiker nämlich.

Es dauerte auch gar nicht lange, knappe acht Jahre, bis dass die erste Geige in seine Hände fiel und dort auch für immer bleiben sollte. Sie trug ihn - und er trug sie durch die damaligen Rock'n Roll Zeiten, in denen Deep Purple, Led Zeppelin und all das lärmende, so wundervoll krach machende Volk der langhaarigen Gammler, die Welt der Musik reicher machten. Hätte damals Ian Anderson nicht die Flöte, sondern eine Geige zu seinem Hauptinstrument gewählt, ja dann wäre aus André Freudenberger wohl ein Mitglied der illustren Rockergemeinschaft geworden und er hätte Kühlschränke aus den Hotelzimmerfenstern geschmissen. Aber dem war nicht so. Anderson flötete und Freudenberger spielte seine Geige, begann ein Studium an der Hochschule für Musik in Berlin und machte dort 1982 sein Diplom. Das war auch das Jahr, in dem er Violinist an der Staatskapelle Berlin, dem Orchester der Staatsoper Berlin unter den Linden wurde. Eine Karriere begann.

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Ein Karriere ohne riesige Verstärkertürme, ohne Groupies und eben auch ohne fliegende Kühlschränke. Nur in einem Punkt gab es zu der anderen Fraktion Parallelen: Welttourneen! Sie führten ihn in die USA, nach Südamerika, Japan, China, Australien, Neuseeland, Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, England uvm. Begegnet sind sie sich nie, die Rocker, der Anderson und der Freudenberger. Aber sie kannten sich, vom Hören eben, jeder auf seine Art. Die Jahre vergingen, ein Leben in Musik, mit der Musik. Inzwischen ist Freudenberger ein hervorragender Violinist geworden und arbeitet heute unter der Leitung von Daniel Barenboim, noch immer an der Staatskapelle Berlin. Doch ließ sie ihn nie so richtig los, die Liebe zur Rockmusik. Auf den Heimfahrten von den klassischen Konzerten, nachdem der schwarze Anzug und das weiße Hemd längst in den Garderoben dieser Welt hingen und wieder gegen Jeans und T-Shirt getauscht waren, bretterte Freudenberger mit seinem Auto durch die Welt und gab sich mit Drums und Schlagzeug und kotzenden Gitarren aus den Lautsprechern den Ausgleich, den er brauchte, um wieder in der realenWelt aufzuschlagen. So was wollte er auch immer mal machen, dachte er sich. Richtig laut sein! In einer Kombination zwischen Klassik und Rock.

Eine Sinfonie schreiben und sie selbst spielen, mit allen Instrumenten, die dazugehören, eine Rocksinfonie, das wär's doch! In großer Stille begann es, denn Tauchen ist sein zweiter Lebensinhalt. Unterwassersein ist auch Musik, andere Musik, Musik für die Augen, Musik, die man fühlt, die man nur spüren kann, denn Musik ist Gefühl, wenn nicht sogar das größte Gefühl das man überhaupt haben kann. Es mischen sich die große Stille mit den dumpfen Herzschlägen, die den Rhythmus vorgeben, sich dem Gesehenen, dem Gefühlten anpasst, sich verändert und in andere Welten trägt, die es zu erobern gilt.
In 2008 war es dann soweit, es entstand: "Durst der Träume", die erste eigene CD. Produziert wurde sie in den Overlight-Tonstudios von Thomas Kurzhals (Stern-Combo Meißen), einer Legende unter den Keyboardern Deutschlands. André Freudenberger war glücklich, so glücklich, dass er fast den Kühlschrank zu Hause aus dem Fenster geworfen hätte, aber eben nur fast. Nun, dies alles reichte nicht, er hatte Blut geleckt, Rockerblut! Freudenberger installierte zu Hause sein eigenes Studio. Ein Album sollte folgen, das war sein Ziel und wer ihn kennt, den Freudenberger, der weiß, wenn er etwas anpackt, dann bringt er es auch zu Ende. Ein Album, in dem es um ein ganzes Leben gehen sollte, stand auf seinem Plan, ein Album, in dem Erlebtes, Gefühltes und auch Gewünschtes, einfließen sollten.
Ein ganzes Jahr sollte es dann doch dauern, bis es fertig wurde und nun ist sie auf der Welt, die "Wundersame Reise" von André Freudenberger, eine rocksinfonische Dichtung, ein Instrumentalalbum. Wer sich darauf einlassen kann, wird mitreisen, durch ein ganzes Leben...
(Pressetext)

 


 

Die Diskographie:

 
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Titel: "Durst der Träume"
Format: Single
Label: Overlight Records
Erschienen: 2008
Rezension: HIER
Titel: "Gezeiten" - "Licht im Abendwind" - "Der Zeit irrer Lauf" - "Melancholie" - "Durst der Träume"

 

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Titel: "Die wundersame Reise"
Format: Album
Label: EV
Erschienen: 2010
Rezension: HIER
Titel: "Göttliche Symbiosen" - "Rausch der Tiefe" - "Nautilus" - "Sylvias Traum" - "Geist der Freiheit" - "Atlantis" - "Riff"

 


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