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Tommy S. & Freunde am 02.10.2009 in Dresden (mit dem Programm „Gerhard Gundermann – Ehrlichkeit und Toleranz“) Bericht: Gundolf Zimmermann Fotos: Gundolf Zimmermann
Zusammen mit seinen Mitstreitern bei „IDEE 01239“ schwimmt er gegen den Zeitgeist und gegen kulturelle Einöde. Tommy ist Liedermacher, der vornehmlich mit eigenen Liedern auftritt. Aber er mag auch die Lieder von Gerhard Gundermann. Was lag da näher als auch mal ein GUNDI-Programm auf die Beine zu stellen. Am 02.10.09 erlebte der Themenabend „Gerhard Gundermann – Ehrlichkeit und Toleranz“ in der Gaststätte „Zum Stern“ seine Premiere. Natürlich fanden an diesem Abend Lissi und ich auch den Weg nach Prohlis. Das sollte aber nicht die einzige Überraschung für Tommy sein, denn aus Magdeburg reiste auch noch unser gemeinsamer Kumpel Vize an. Er ist selber Musiker bei AufSturz (www.aufsturz-die-band.de) und natürlich ist ihm Gundi’s Musik nicht fremd. Außerdem hat er in Prohlis auch schon mehrmals live gespielt. Tommy freute sich sichtlich über die freundschaftliche Verstärkung und natürlich sollte nun im Laufe des Abends auch der Vize ins Programm eingreifen. Wärend die Aktiven den Ablauf des Auftritts nochmal durchgingen, schweiften meine Gedanken zurück in die Vergangenheit, denn vor ca. 25 Jahren hatten Tommy, Vize und ich gemeinsam mit weiteren Freunden schon Musik gemacht. Wir waren damals jung, und voller Enthusiasmus. Ab und zu schwammen wir mit unserer Musik auch gegen den Strom der damaligen Zeit. Doch nun zurück in die Gaststätte „Zum Stern“. Auf den Tischen lagen Flyer, die Informationen über den Ablauf des Abends und die geplanten Mitwirkenden enthielten. Das fand ich sehr gut und gespannt wartete ich nun auf die Aufführung. Tommy S. hatte schon immer eine Schwäche für konzeptionelle Programme. Die Verbindung von Liedern, Rezitationen und visuellen Medien fasziniert ihn auch heute noch. Rund 50 Gäste wohnten der Veranstaltung in der Gaststätte bei. Los ging es mit zwei Gitarren und zwei Gesangsstimmen. Tommy und Vize spielten „Steinland“ und „Nach Haus“. Dazu gab es auf einer Leinwand aussagekräftige Fotos. Dazu gab es im Laufe des Abends auch Rezitationen von Texten, welche durch Gunar „Conny“ Köhler und Tobias „Tobi“ Tschö vorgetragen wurden. Lutz Stein zeichnete für Technik und Videoeinspielungen verantwortlich. „Hoywoy“ wurde vom Band eingespielt und dazu sah man Fotos aus der Blütezeit der Stadt. Ein kurzer Ausschnitt aus dem Dokumentarfilm „Ende der Eisenzeit“ von Richard Engel brachte uns auch den Menschen und Baggerfahrer Gerhard Gundermann in Erinnerung. Damit die Zuhörer die Eindrücke auch in Ruhe verarbeiten konnten, gab es auch eine Pause. Schon zu diesem Zeitpunkt waren viele der Gäste beeindruckt und begeistert. Die Musiker Tommy und Vize verstanden sich auch ohne vorherige Probe nahezu blind. Man merkte, dass da zwei alte Weggefährten gemeinsam spielten und auch Spaß daran hatten. Mir gefiel das Programm ausgesprochen gut. Es hatte einfach Klasse und war sehr aussagekräftig. “Alle oder Keiner“, „Linda“ und “Kann mich nicht erinnern“ sind nur einige der Lieder, die an diesem Abend zu Gehör gebracht wurden. Tommy sprach aber auch darüber, was ihm persönlich Gundi, seine Lebenseinstellungen und seine Musik bedeuten. Es kam wie es kommen mußte: Tommy S. & Freunde erhielten Riesenapplaus und ohne Zugabe wollte niemand heim gehen. Also wurde nochmal kräftig in die Schatzkiste Gundermannschen Liedguts gegriffen, und auch der eine oder andere Titel von AufSturz wurde auf Bitten der Gäste gespielt. Tommy S.& Freunde haben an diesem Abend einen Lichtblick in die kulturelle Einöde gesetzt, und es wird auch in der Zukunft noch weitere Highlights geben, denn Tommy plant schon für das nächste Jahr das Festival „Für Ehrlichkeit und Toleranz“, an dem Künstler aus ganz Deutschland teilnehmen werden.
Foto Impressionen:
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